Presseinformationen

Presseinformation Nr. 066/2024 vom 12.06.2024

Einladung zum Olper Trialog

Der nächste Gesprächskreis Olper Trialog findet am Mittwoch, 19. Juni, um 17 Uhr im DRK-Mehrgenerationenhaus in Olpe, Löher Weg 9, statt.

Zu der Gesprächsrunde sind alle eingeladen, die Erfahrungen mit psychischen Belastungen oder psychischen Erkrankungen gemacht haben – ob als Betroffene, Angehörige oder im Beruf.

Ziel des Gesprächskreises ist es, die Entstehung und den Verlauf von psychischen Beeinträchtigungen und seelischen Krisen zu verstehen. Darüber hinaus sollen die eigene Kompetenz für den Umgang mit der psychischen Erkrankung gestärkt sowie Vorurteile und Berührungsängste gegenüber dem Thema Psychiatrie abgebaut werden.

Diesmal lautet das Thema: „Sommerzeit: Zeit für Leichtigkeit. Wie bekomme ich mehr Leichtigkeit trotz vieler Widrigkeiten in mein Leben?“

Die Teilnahme am Trialog ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Nähere Infos bei Judith Stahl, Tel.: (02761) 81-502, und Ines Kieserling, Tel.: (02761) 81-433

 

Presseinformation Nr. 065/2024 vom 11.06.2024

Umfrage der Servicestelle für Ärztinnen und Ärzte

Die „Ärztekümmerin“ (Servicestelle für Ärztinnen und Ärzte) des Kreises Olpe führt derzeit eine Umfrage zum Thema Digitalisierung in Arztpraxen im Kreis Olpe durch. Zielgruppe sind niedergelassene Allgemein- und Fachärztinnen und -ärzte im Kreisgebiet.  

Die Fragen können innerhalb weniger Minuten beantwortet werden. Die Servicestelle möchte damit den Stand der Digitalisierung in den hiesigen Arztpraxen erfassen und – falls nötig – ableiten, wo die Praxen Unterstützung benötigen. Die Umfrage ist für drei Wochen online.

Die Einladung zur Teilnahme wurde per Mail verschickt. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die keine Mail erhalten haben, werden gebeten, sich an Christina Röcher, Mail: c.roecher@kreis-olpe.de zu wenden.

 

Presseinformation Nr. 064/2024 vom 04.06.2024

300 neue Kuscheltiere spenden Kindern Trost und Ablenkung:

Rettungsdienst des Kreises Olpe freut sich über Spende der Volksbank Sauerland

Kinder, die auf die Hilfe des Rettungsdienstes angewiesen sind, erleben eine sehr schwierige Ausnahmesituation. Häufig belasten Schmerzen und Angst die kleinen Patienten. Erwiesenermaßen spenden Kuscheltiere in solchen Momenten Trost und Ablenkung.  

Das animiert die Volksbank Sauerland bereits seit vielen Jahren, Kuscheltiere für den Einsatz im kreisweiten Rettungsdienst zu spenden. Und auch in diesem Jahr leistet das Geldinstitut die segenreiche Hilfe. Frank Segref, Pressesprecher der Volksbank Sauerland, überreichte dieser Tage einige Kuscheltiere an die Rettungswache in Finnentrop. Insgesamt übergibt die Volksbank Sauerland aktuell 300 Exemplare, die fortan bei Rettungseinsätzen im gesamten Kreis Olpe eingesetzt werden.

„Die Kinder freuen sich über die spielerische Ablenkung“, weiß Andreas Hebgen aus seiner langjährigen Erfahrung. Der Leiter der Rettungswache des Kreises Olpe in Finnentrop berichtet, dass die kleinen Patienten mit den Kuscheltieren die Angst buchstäblich überspielen und Erlebtes leichter verarbeiten können. Einhergehend erleichtert das Kuscheltier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdienstes die Kontaktaufnahme zu den Kindern sowie deren medizinische Versorgung. Mit Hilfe der flauschigen Gabe bleibt der Rettungsdienst bestenfalls in positiver Erinnerung, die Möglichkeit eines anhaltenden Traumas sinkt.   

„Der Bitte des Rettungsdienstes sind wir gerne nachgekommen. Wir freuen uns, den Kindern mit den Kuscheltieren Trost und Freude schenken zu können“, erklärte Volksbank-Pressesprecher Frank Segref bei der Übergabe in der Rettungswache Finnentrop.

Die tröstenden Kuscheltiere setzt der Rettungsdienst des Kreises Olpe in allen seinen Rettungswagen ein.

 

Presseinformation Nr. 063/2024 vom 29.05.2024

„Kein Dach über dem Leben“ - Lesung mit humorvollen Beiträgen will für das ernste Thema Wohnungslosigkeit sensibilisieren

Ein ernstes Thema und ein humorvoller Abend – passt das zusammen? Ja. Davon sind jedenfalls die Organisatoren einer besonderen Veranstaltung überzeugt, die am 11. September 2024 in Olpe stattfindet.

Denn an diesem Abend soll im Forum der Volkshochschule (VHS) des Kreises Olpe auf das Thema Obdachlosigkeit und auf die Probleme der Wohnungslosen aufmerksam gemacht werden. Und wie? Mit einem gleichermaßen informativen wie unterhaltsamen Programm, durch das Schauspieler Michi Heuel aus Gerlingen führen wird. Wer den Künstler kennt, weiß, dass kuriose und witzige Geschichten auch im Kontext von Ernsthaftigkeit nicht fehlen werden.

Die Wohnungslosenhilfe des Kreises Olpe lädt über das Projekt „Endlich ein Zuhause“ und in Kooperation mit der VHS zu dieser Lesung „der etwas anderen Art“ ein. Anders deshalb, weil mehrere inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden.

So wird Richard Brox aus Köln aus seinem Buch „Kein Dach über dem Leben“ rezitieren und damit eindrucksvolle Einblicke in sein früheres Leben als Obdachloser ermöglichen.

Außerdem wird die Wohnungslosenhilfe des Kreises Olpe über das Projekt „Endlich ein Zuhause“ informieren und über das durchaus bestehende Problem der Wohnungslosigkeit im Kreis Olpe berichten. Zurzeit sind immerhin ca. 100 von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen im Kreisgebiet bekannt.

Die Sensibilisierung für das Thema „Obdachlosigkeit“ ist ein besonderes Anliegen der Organisatoren. Bestenfalls finden sich bei oder dank der Lesung weitere Unterstützer für das Ziel, mehr Menschen von der Geißel der Wohnungslosigkeit zu befreien. Zugleich soll der Abend allen Gästen eine gute Unterhaltung bieten, die ermuntert, ernste Themen durchaus auch mit Humor zu verbinden.

 

Presseinformation Nr. 062/2024 vom 27.05.2024

Jetzt noch für das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“ anmelden!

Kurz vor dem Ortseingang von Erndtebrück, oberhalb der Ederstraße thront das Gelände der EEW Group (ehemals Erndtebrücker Eisenwerk). In den Hallen des Unternehmens herrscht geschäftiges Treiben, große Metallrohre liegen überall ordentlich aufgereiht – viele davon meterlang. „Unsere Rohre kommen unter anderem in Offshore-Windparks zum Einsatz“, erklärt Jessica Becker, Personalleiterin bei EEW. Seit 2022 trägt ihr Betrieb das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“, das die Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe jährlich vergibt. In diesem Jahr wurde das Unternehmen erneut zertifiziert. Für EEW ist das ein wichtiger Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte. „Wir können den Bewerberinnen und Bewerbern zeigen, dass wir wirklich ein familienfreundliches Unternehmen sind. Wir tun nicht nur so“, sagt Jessica Becker. Noch in diesem Jahr können sich Unternehmen aus Olpe und Siegen-Wittgenstein erstmals oder wieder zertifizieren lassen.

„Mit dem Zertifikat wollen wir die Unternehmen in der Region dabei unterstützen, für Arbeitnehmer attraktiv zu sein“, erklärt Melanie Schreier von der Regionalagentur. Unternehmen aus Olpe und Siegen-Wittgenstein, die sich für das Zertifikat interessieren, können sich bei der Regionalagentur melden. Anfangs gibt es einige Workshops zum Thema Familienfreundlichkeit – später kommt ein Gutachter ins Unternehmen. Der spricht sowohl mit der Unternehmensleitung als auch mit der Arbeitnehmervertretung. „So werden beide Seiten befragt und man bekommt ein gutes Bild davon, wie die familienfreundlichen Maßnahmen im Unternehmen funktionieren“, sagt Melanie Schreier.

In den Gesprächen mit den Gutachtern wird schnell deutlich, was Unternehmen gut machen und was noch verbessert werden kann. „Ich habe schon vor dem Gespräch einige unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befragt und nur positives Feedback zu unserer Familienfreundlichkeit bekommen“, erzählt Lena Hammer. Die Leiterin der kaufmännischen Ausbildung bei EEW hat die Zertifizierung schon bei ihrem alten Arbeitgeber umgesetzt und das bei EEW wiederholt. „Uns war klar, dass wir schon vieles richtig machen, aber die Zertifizierung hat uns da einfach eine Struktur gegeben“, sagt sie. Für EEW fällt das Gutachten positiv aus – das Unternehmen darf sich offiziell „familienfreundlich“ nennen.

Flexible Arbeitszeiten, Gesundheits- und Sportangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Familienfeste mit Aktivitäten für Groß und Klein setzt das Unternehmen schon länger um. In Zukunft soll das Angebot noch weiter ausgebaut werden – zum Beispiel mit Ferienangeboten für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder mit Angeboten für Ehemalige. Dafür ist auch das Netzwerk hilfreich, das man mit der Zertifizierung aufbauen kann. Denn neben den Workshops organisiert die Regionalagentur auch regelmäßige Netzwerktreffen, zu denen alle zertifizierten Unternehmen eingeladen werden. „Wir gehen da immer hin und der Austausch ist sehr wichtig für uns. Dabei können wir von den Erfahrungen anderer Unternehmen profitieren“, sagt Jessica Becker.

Eine neue Zertifizierungsrunde für familienfreundliche Unternehmen hat gerade begonnen – Unternehmen können sich auch jetzt noch anmelden. Interessierte Unternehmen jeder Größe und Branche aus Olpe und Siegen-Wittgenstein, die sich für das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“ anmelden möchten, können sich auf www.regional-agentur.de/vereinbarkeit-von-familie-und-beruf/ informieren oder ein unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren. Dafür stehen Dorothea Kuhl (für Unternehmen aus dem Kreis Olpe), unter Tel.: 02761-81 396, Em-Mail: d.kuhl@kreis-olpe.de; oder Melanie Schreier (für Unternehmen aus Siegen-Wittgenstein), unter 0271-333 1191 zur Verfügung.

 

Presseinformation Nr. 061/2024 vom 24.05.2024

Personen für die Kindertagespflege gesucht: Infoveranstaltungen für Interessierte

Der Kreis Olpe lädt wieder alle Personen, die sich für eine Tätigkeit in der Kindertagespflege interessieren, zu Infoveranstaltungen ein. Wer in der Kindertagespflege arbeitet, betreut Kinder meist im Alter von unter drei Jahren im eigenen Haushalt oder in einer Großtagespflegestelle.

In den Infoveranstaltungen stellt das Team der Fachberatung Kindertagespflege des Kreises Olpe die Rahmenbedingungen der Qualifizierung vor und beantwortet Fragen zu Voraussetzungen und Verdienstmöglichkeiten. Der Besuch der Infoveranstaltung ist unverbindlich und dauert rund anderthalb Stunden.

Infoveranstaltungen gibt es an diesen Terminen:

  • Donnerstag, 6. Juni, 15 Uhr,
  • Mittwoch, 19. Juni, 10 Uhr
  • Mittwoch, 26. Juni, 15 Uhr,

immer im Kreishaus in Olpe, Westfälische Straße 75, Raum 2.059 a.  

Eine vorherige Anmeldung ist wünschenswert. Fragen beantworten gern:

 

Presseinformation Nr. 060/2024 vom 24.05.2024

Europawahl: Wahlstudio im Kreishaus

Am Sonntag, 9. Juni, wird das Europäische Parlament neu gewählt.

Wer sich über den Fortgang der Stimmenauszählung im Kreis Olpe auf dem Laufenden halten möchte, hat dazu im Kreishaus in Olpe, Westfälische Straße 75, Gelegenheit. Um 18 Uhr öffnet das Wahlstudio im großen Sitzungssaal. Auf einer Leinwand können Besucherinnen und Besucher den jeweiligen Stand der Stimmenauszählung verfolgen.

Informationen über das Wahlergebnis gibt es auch im Internet, beispielsweise unter https://www.wahlergebnisse.nrw/europawahlen/2024/index.shtml.

 

Presseinformation Nr. 059/2024 vom 22.05.2024

Wunschkennzeichen ab sofort möglich / Ummeldungen von GM auf OE aber noch nicht

Gute Nachrichten aus der Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Olpe: Ab sofort können bei der Zulassung von Fahrzeugen wieder Wunschkennzeichen zugeteilt und reserviert werden.

Die technischen Voraussetzungen standen nach dem Hackerangriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT knapp sechs Monate nicht zur Verfügung, nun aber ist die Zulassungsstelle des Kreises Olpe wieder in der Lage, die Kennzeichenwünsche vieler Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen.

Aber:

  • Die Ummeldung von Fahrzeugen, die nach dem Hackerangriff in Amtshilfe vom Oberbergischen Kreis (GM-Kennzeichen) oder anderen Kreisen angemeldet wurden, ist nach wie vor nicht möglich. Diese Fahrzeuge sind bereits zugelassen und können daher am Straßenverkehr teilnehmen.
  • Ebenso können Halterinnen und Halter von Fahrzeugen, die nach dem Hackerangriff ein fortlaufendes OE-Kennzeichen (zumeist OE-Q...) erhalten haben, die betreffenden Kfz noch nicht auf ein OE-Wunschkennzeichen umschreiben lassen.

Unter Auslastung aller personellen Kapazitäten und technischen Möglichkeiten gelingt es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kfz-Zulassungsstelle, bis zu 250 Zulassungsvorgänge am Tag durchzuführen. Da viele Systeme weiterhin lediglich in einem Basisbetrieb zur Verfügung stehen, dauert aber jeder einzelne Zulassungsvorgang länger als vor dem Cyberangriff. Somit stehen für die Umschreibung von GM- auf OE-Kennzeichen momentan keine Kapazitäten zur Verfügung.

„Wir bitten hierfür um Verständnis“, betont Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum. „Zurzeit muss das Machbare dem Wünschenswerten vorgezogen werden. Denn die vordringliche Aufgabe ist es, Privatleuten und Unternehmen die Teilnahme am Straßenverkehr überhaupt zu ermöglichen. Deren Fahrzeuge müssen wir auf die Straße bringen.“ In den kommenden Wochen soll die Ummeldung auf OE-Wunschkennzeichen für alle möglich werden.

Alle Wunschkennzeichen, die zum Stichtag 30. Oktober 2023 online reserviert waren, sind übrigens weiterhin „gesichert“. Diese Reservierungen behalten bis zum 31. Dezember 2024 ihre Gültigkeit.

Die Online-Reservierung von Wunschkennzeichen ist ab sofort über diesen Link möglich: https://igv-kfz.regioit.de/verkehr-igv/servlet/Internetgeschaeftsvorfaelle?AUFRUF=WKZ_OE

Außerdem kann während des Zulassungsvorgangs in der Kfz-Zulassungsstelle ein Wunschkennzeichen beantragt werden.

Weitere Informationen zur Kfz-Zulassung im Kreis Olpe gibt es auf der temporären Homepage: KFZZulassung (sit.nrw) 

 

Presseinformation Nr. 058/2024 vom 22.05.2024

Besuch aus Schweden für die Martinus-Schule

Die Martinus-Schule in Attendorn freute sich dieser Tage über internationalen Besuch: Drei Lehrerinnen der Rösjöskolan in Sollentuna bei Stockholm waren für fünf Tage zu Besuch gekommen, um die Förderschule, deren Kollegium und Leitung sowie den Schulalltag kennenzulernen. Dabei stand besonders die schulische Förderung von Kindern mit Unterstützungsbedarf in Deutschland und Schweden im Mittelpunkt. Denn sowohl die Rösjöskolan als auch die Martinus-Schule besuchen viele Kinder mit besonderen Förderbedarfen. Möglich wurde dieser Besuch durch die Teilnahme am Erasmus+-Projekt „EFFORT-A: Schule international entwickeln“ der Bezirksregierung Arnsberg.

Die schwedischen Lehrerinnen Alma Eriksson, Anna-Karin Frydin und Anna-Linnéa Olsson erkannten bei ihrem Besuch viele Gemeinsamkeiten mit ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen – besonders in der Art, wie unterrichtet und mit den Kindern umgegangen wird. Unterschiede gibt es zum Beispiel in der Organisation des Nachmittags und im Angestelltenverhältnis der Lehrkräfte. Der Gegenbesuch eines deutschen Teams rund um Schulleiterin Frauke Armbrecht hatte bereits im Oktober 2023 stattgefunden.

Bei einem Treffen im Kreishaus lernten die Gäste auch den Kreis Olpe als Träger der Martinus-Schule kennen. Dabei berichtete Fachbereichsleiter Meinolf Zeppenfeld vom geplanten Ausbau der Förderschulen, die dringend neue Räume benötigen. Darüber wird derzeit in den politischen Gremien beraten.

Neben dem Beruflichen kamen persönliche Begegnungen und gemeinsame Freizeit nicht zu kurz. Dazu gehörten natürlich eine Stadtführung in Attendorn und der Besuch der Attahöhle. Die drei Schwedinnen waren am Ende ihres Besuchs voll des Lobes: Sie seien wunderbar empfangen und begleitet worden und nähmen viele interessante Eindrücke mit zurück nach Hause.

 

Presseinformation Nr. 057/2024 vom 16.05.2024

Kreisstraße bei Römershagen wird in zwei Bauabschnitten grundhaft erneuert / Vollsperrung wegen geringer Fahrbahnbreite unumgänglich

Im Auftrag der Kreiswerke Olpe erhält die Kreisstraße 01 (K 01) bei Römershagen neue Asphaltschichten. Die gesamte Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte unterteilt.

  • Der erste Bauabschnitt betrifft den Abschnitt der K 01 zwischen der Einmündung Landesstraße 512 (L 512; Rothemühle-Freudenberg) bis zum Ortseingang Römershagen. Hier beginnen die Bauarbeiten am Dienstag, 21. Mai 2024, und enden voraussichtlich nach sieben Wochen. Die derzeitigen Planungen sehen eine Verkehrsfreigabe für den 8. Juli 2024 vor.
  • Der zweite Bauabschnitt startet unmittelbar im Anschluss an die Fertigstellung des ersten und betrifft die K 01 vom Ortsausgang Römershagen bis zur Kreisgrenze in Richtung Hohenhain. Hier planen die Kreiswerke Olpe mit einer Bauzeit von rund drei Wochen, die Verkehrsfreigabe ist für den 29. Juli 2024 vorgesehen.

Während der Bauzeit müssen die jeweiligen Streckenabschnitte für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt werden. Arbeitsschutzrechtliche Vorgaben lassen bei Fahrbahnbreiten unter 8,50 Metern eine Umsetzung nur unter Vollsperrung zu. Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet dies, eine Umleitung über Dörnscheid in Kauf nehmen zu müssen. Diese wurde mit allen zu beteiligenden Behörden bereits in der Ausschreibungsphase abgestimmt. Eine Schädigung der gemeindlichen Infrastruktur ist nicht zu erwarten, da es sich nahezu ausschließlich um Pkw-Verkehr handelt.

Die Ortsdurchfahrt von Römershagen bleibt aufgrund des guten technischen Fahrbahnzustandes bis auf partielle Bankettarbeiten unberührt. Daher ist die Erreichbarkeit der Anlieger-Grundstücke ebenso gewährleistet, wie die Zufahrt für den Rettungsdienst, die Feuerwehr, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie den Schülerfahrverkehr.

Das gelegentlich geforderte Anlegen eines qualifizierten Gehweges innerhalb der Ortsdurchfahrt liegt übrigens nicht in der Zuständigkeit des Kreises Olpe, sondern der Gemeinde Wenden. Konflikte mit dem für Römershagen geplanten Glasfaserausbau sind nicht zu erwarten, im Rahmen der Vorplanungen wurden die Belange mit den zuständigen Stellen abgestimmt.

Bei dieser grundhaften Erneuerung der Kreisstraße 01 wird die oberste Asphaltschicht abgetragen und durch eine neue Asphalttrag- und -deckschicht ersetzt. Ferner finden Arbeiten an Banketten, Borden und Rinnenanlagen statt. Am Verlauf und an der Straßenbreite ändert sich im ersten Bauabschnitt nichts, der Streckenabschnitt in Richtung Hohenhain hingegen wird auf 4,50 Meter Fahrbahnbreite aufgeweitet.

Die Firma Henrich Weber Straßen- und Tiefbau GmbH aus Siegen erhielt den Auftrag für die Baumaßnahme. Die geschätzten Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 1,5 Millionen Euro. 70 Prozent davon fördert das Land NRW gemäß den Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau (FöRi-kom-Stra).  Die verbleibenden 30 Prozent der Baukosten trägt der Kreis Olpe.

Die Kreiswerke bitten schon jetzt um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen, die Straßensanierungen sind dringend notwendig, um weitere Schädigungen abzuwenden.

 

Presseinformation Nr. 056/2024 vom 15.05.2024

Erneute Fristverlängerung für den Pflichtumtausch der Führerscheine

Die Bezirksregierung Arnsberg wird die Frist für den Pflichtumtausch alter Führerscheine in den von dem Cyberangriff auf die Südwestfalen-IT betroffenen Kreise erneut verlängern – das gilt also auch für die Bürgerinnen und Bürger der Jahrgänge 1965 bis 1970 mit Wohnsitz im Kreis Olpe. Die neue Frist endet am 19. Januar 2025.

Die ursprüngliche Frist für den Umtausch der Papier-Führerscheine auf den EU-Kartenführerschein für die Geburtsjahrgänge 1965 bis 1970 lief eigentlich am 19. Januar 2024 ab. Da die Fahrerlaubnisbehörden in den südwestfälischen Kreisen den Umtausch infolge des Hackerangriffs ab dem 30. Oktober 2023 nicht vornehmen konnten, verlängerte die Bezirksregierung Arnsberg die Frist mit einer Allgemeinverfügung zunächst bis zum 19. Juli 2024.

Warum nun die neuerliche Fristverlängerung? Da das entsprechende Fachverfahren für die Bearbeitung von Führerscheinangelegenheiten erst seit dem Monat Mai 2024 wieder zur Verfügung steht, ist bei den betroffenen Fahrerlaubnisbehörden ein Antragsstau entstanden. Im Hochsauerlandkreis, Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Soest und im Kreis Olpe konnten mehrere tausend Anträge nicht zeitgerecht bearbeitet werden.

Laut Bezirksregierung Arnsberg ist bereits jetzt absehbar, dass ein erheblicher Teil der zum Umtausch anstehenden Führerscheine nicht fristgerecht bis zum 19. Juli 2024 abschließend bearbeitet werden kann. Daher verlängert die Behörde mit einer weiteren Allgemeinverfügung die Umtauschfrist bis zum 19. Januar 2025.

Die Allgemeinverfügung tritt mit ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt Nr. 21 am 25. Mai 2024 in Kraft und steht ab dann dort zum Download zur Verfügung. Bei Fahrten im öffentlichen Verkehr wird den Betroffenen angeraten, eine Kopie der Allgemeinverfügung mitzuführen.

Weitere Informationen der Führerscheinstelle des Kreises Olpe gibt es hier: Führerscheinstelle (sit.nrw) 

 

Presseinformation Nr. 055/2024

Weiterer Erfolg für die Servicestelle des Kreises Olpe:

Dr. med. Janine Hoeger-Schäfer verstärkt als Ärztin und Mitinhaberin die Gemeinschaftspraxis „Praxis am Bahnhof Finnentrop“ 

Gute Nachrichten für viele hundert Patientinnen und Patienten im Raum Finnentrop: Mit Dr. med. Janine Hoeger-Schäfer gehört eine neue Ärztin und Mitinhaberin zum Team der „Praxis am Bahnhof Finnentrop“. Ab August 2023 arbeitete sie dort zunächst als Weiterbildungsassistentin. Inzwischen absolvierte sie erfolgreich die Prüfung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin und ist seit April Mitinhaberin der Gemeinschaftspraxis – ein weiterer wichtiger Schritt zur Sicherung der ärztlichen Versorgung in der nördlichsten Kommune des Kreises Olpe.

Die Freude über die personelle Entwicklung in der Praxis an der Bamenohler Straße 248 reicht bis ins Finnentroper Rathaus hinein. Bürgermeister Achim Henkel: „Ich bin persönlich und für die Gemeinde Finnentrop sehr glücklich über die zukunftsweisende Verstärkung der Gemeinschaftspraxis.“

Ein Sonderlob richtet der Bürgermeister an Christina Röcher, die beim Kreis Olpe die Servicestelle für Ärztinnen und Ärzte bekleidet. Unter dem Titel "Heimat auf Rezept" bündelt sie alle wichtigen Informationen für Ärztinnen und Ärzte, Weiterbildungsassistenten und -assistentinnen, Studierende, Niederlassungswillige und andere Interessierte. In ihrer Funktion hat sie bereits entscheidende Kontakte geknüpft, um mit der Niederlassung bzw. Anstellung jüngerer Medizinerinnen und Mediziner die ärztliche Versorgung im Kreis Olpe zu stärken.

Auch in diesem Fall hat die Servicestelle des Kreises Olpe für Ärztinnen und Ärzte den Kontakt zwischen Dr. med. Janine Hoeger-Schäfer und der „Praxis am Bahnhof Finnentrop“ initiiert und die weiteren Schritte begleitet. „Ich bin froh, dass wir Christina Röcher haben und sie sich um dieses für uns alle sehr wichtigen Thema kümmert“, lobt Bürgermeister Achim Henkel.

Dr. med. Janine Hoeger-Schäfer wuchs in der Eifel auf, lebte später viele Jahre im Rheinland, ehe sie nach ihrer Hochzeit in die Gemeinde Kirchhundem zog. Mit ihren 32 Lebensjahren ist sie die jüngste niedergelassene Hausärztin im Bereich Finnentrop. Gleichwohl kann die Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Zusatzqualifikationen in der Notfallmedizin, Palliativmedizin und Weiterbildungen in der Lymphologie und Schlafmedizin auf einen facettenreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Neben beruflichen Stationen in der Operativen Intensivmedizin der Uniklinik Aachen, der Kardiologie des Marien-Krankenhauses in Siegen und im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft wirkt sie seit 2018 als Notärztin im Rettungsdienst des Kreis Olpe mit.

Warum nun der Weg in eine hausärztliche Praxis? „Ich kann hier als Ärztin mehr bewirken. Als Hausarzt stehen die Prävention und eine ganzheitliche Sicht auf den Patienten und seine Lebensumstände im Vordergrund. Dadurch ist diese Arbeit für mich viel dankbarer und vielschichtiger. Ich lerne nicht nur kurz einen Fall kennen, sondern betreue und begleite meine Patienten im besten Fall über viele Jahre“, erklärt Dr. med. Janine Hoeger-Schäfer. Bei ihrer Suche nach einer Niederlassung half die Servicestelle des Kreises Olpe und vermittelte den Kontakt mit der „Praxis am Bahnhof Finnentrop“, wo die junge Ärztin mit offenen Armen empfangen wurde.

„Wir sind sehr froh über die Verstärkung“, betont Wolfgang Emmerling im Namen des Ärzte- und Mitinhaberteams der „Praxis am Bahnhof Finnentrop“. Dazu zählen neben Wolfgang Emmerling (70 Jahre), dessen Sohn Jonas (39) sowie Dr. med. Ulrich Gunkel (76) - und nun auch Dr. med. Janine Hoeger-Schäfer (32).

Mittelfristig möchte die Gemeinschaftspraxis das Ärzteteam weiter verstärken, um die hausärztlichen Leistungen zu sichern und die Spezialisierungen in Bereichen wie Palliativmedizin, Schlafmedizin, Lymphologie, Akupunktur, Kräuterheilkunde bis hin zur chinesischen Diätetik auszubauen (mehr Infos: www.praxis-am-bahnhof.de).

 

Presseinformation Nr. 054/2024 vom 13.05.2024

Kfz-Zulassung ab 25. Mai auch wieder an Samstagen geöffnet // Zweigstelle Lennestadt öffnet am 21. Mai // Online-Terminbuchung unbedingt erforderlich

Die Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Olpe erweitert ihren Service: Ab Samstag, 25. Mai, können wieder Termine auch an Samstagen angeboten werden. Die Zulassungsstelle ist dann samstags von 8 bis 11 Uhr nach vorheriger Terminbuchung geöffnet.

Unter der Woche gelten ab Dienstag, 21. Mai, wieder die gewohnten Öffnungszeiten aus der Zeit vor dem Cyberangriff auf die SIT: Montag, Mittwoch und Freitag 8 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8 bis 12.30 Uhr sowie 13.30 bis 17 Uhr.

Es ist unbedingt nötig, online einen Termin über <diesen Link> zu buchen.

Neue Termine werden jeweils montags und donnerstags um 8 Uhr eingestellt.

Gute Nachrichten auch für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Norden und Osten des Kreisgebiets: Die Zulassungsstelle in Lennestadt, Thomas-Morus-Platz 1 (im Rathaus), ist ab Dienstag, 21. Mai, wieder geöffnet. Dort gelten folgende Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12.30 Uhr sowie von 13.30 bis 17 Uhr.

Auch Termine in Lennestadt können und müssen über den oben genannten Link gebucht werden. Für Lennestadt ist die Buchung ab Dienstag, 14. Mai, 8 Uhr, möglich.

„Die beliebten Öffnungszeiten am Samstag und die Wiedereröffnung der Zweigstelle Lennestadt sind große Schritte zurück zum Normalbetrieb nach dem Cyberangriff“, freut sich Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum. Die zuständige Fachdienstleiterin Miriam Schneider ergänzt: „Die Kolleginnen und Kollegen aus der Zulassungsstelle haben in den vergangenen Monaten unter schwierigen Bedingungen klasse Arbeit geleistet und hier und da auch Unmut der Kundinnen und Kunden abbekommen. Doch niemand im Team ist für die Auswirkungen des Cyberangriffs verantwortlich. Alle wollen guten Service bieten und wir freuen uns, dass dies nun immer besser möglich ist.“

Der Kreis Olpe weist abschließend darauf hin, dass im Internet unseriöse Anbieter aktiv sind. Diese täuschen vor, eine Terminbuchung in der Zulassungsstelle sei auch über ihre Webseite möglich. Das entspricht nicht der Wahrheit. Nur Termine, die direkt über den obigen Link beim Kreis Olpe gebucht werden, gelten.

Andere Anbieter versprechen ihren Kunden, Wunschkennzeichen reservieren zu können. Auch dieses Angebot ist unseriös: Die Vergabe von Wunschkennzeichen ist im Kreis Olpe nach dem Cyberangriff auf die SIT noch nicht wieder möglich. Der Kreis Olpe wird umgehend informieren, sobald diese Dienstleistung wieder zur Verfügung steht, und den Bürgerinnen und Bürgern dann einen sicheren und seriösen Weg zum Wunschkennzeichen aufzeigen.  

 

Presseinformation Nr. 053/2024 vom 13.05.2024

Zweite Mobilfunkmesswoche NRW: Bürgerinnen und Bürger können Mobilfunkversorgung per App messen und melden. Ministerin Neubaur: Aktuelles Lagebild ist wichtig, um Versorgung weiter zu verbessern.

Düsseldorf. Wie ist die Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen aufgestellt? Wo gibt es Verbindungsabbrüche oder sogar Funklöcher? Vom 18. bis 25. Mai 2024 sind alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, mithilfe der kostenlosen Funkloch-App der Bundesnetzagentur die Netzverfügbarkeit ihrer Mobilfunkanbieter zu erfassen.

Nach der erfolgreichen Erstauflage der Mobilfunkmesswoche NRW im vergangenen Jahr werden rund um Pfingsten 2024 erneut möglichst viele Messungen angestrebt, um ein aktuelles Bild der Mobilfunkversorgungslage zu erhalten. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur unterstützt die Mobilfunkmesswoche NRW auch in diesem Jahr als Schirmfrau.

Im Kreis Olpe stellt sich die Versorgungslage laut Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur wie folgt dar: Auf 96,26 Prozent der Fläche ist mindestens 4G verfügbar; auf 79,98 Prozent ist 5G verfügbar. 3,55 Prozent des Kreisgebiets gelten als Weiße Flecken, dort ist weder 4G noch 5G verfügbar. Als Graue Flecken gelten 31,15 Prozent des Kreisgebiets – diese sind von mindestens einem, aber nicht allen Netzbetreibern mit 4G bzw. 5G versorgt.

Ministerin Neubaur: „Ob bei der Arbeit oder in der Freizeit, ob zuhause oder unterwegs: Ein guter Mobilfunkempfang ist Grundvoraussetzung für unseren Alltag – doch noch immer ist das nicht überall ohne Verbindungsabbruch möglich. In Nordrhein-Westfalen arbeiten wir deshalb kontinuierlich am flächendeckenden Ausbau der Mobilfunkversorgung. Um den Mobilfunk noch gezielter verbessern können, sind alle Bürgerinnen und Bürger in der 2. Mobilfunkmesswoche NRW dazu aufgerufen, ihren gegenwärtigen Empfang zu messen und Funklöcher aufzuspüren. Die erfolgreiche Erstauflage der Mobilfunkmesswoche war mit über 13 Millionen Messpunkten im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Insgesamt haben 36.000 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen – das wollen wir weiter steigern und freuen uns, dass auch Rheinland-Pfalz unsere Idee aufgreift und zeitgleich eine Mobilfunkmesswoche durchführt. Um dem Thema Mobilfunkversorgung noch größere Aufmerksamkeit zu verschaffen, würden wir uns im kommenden Jahr eine bundesweite Mobilfunkmesswoche wünschen.“

Die Mobilfunkmesswoche NRW ist eine Initiative der Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Mit der Breitbandmessung/Funkloch-App der Bundesnetzagentur können Nutzerinnen und Nutzer die Netzverfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes unkompliziert in Echtzeit erfassen und so möglicherweise vorhandene Funklöcher ermitteln. Die jeweilige Netzverfügbarkeit (kein Netz, 2G, 4G, 5G) wird dafür auf dem Endgerät gespeichert. Die Ergebnisse werden anonymisiert an die Bundesnetzagentur übermittelt, in der Funkloch-Karte des Gigabitgrundbuchs des Bundes verarbeitet und im Nachgang der Mobilfunkmesswoche für Nordrhein-Westfalen ausgewertet. Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur wird die Ergebnisse im Nachgang der Messwoche stichprobenartig validieren. Die Funkloch-App steht kostenlos und werbefrei in den App-Stores zum Download bereit. Nähere Informationen zur Mobilfunkmesswoche und zur Funkloch-App sind hier abrufbar: www.mobilfunkmesswoche.nrw.

Hintergrund: Mobilfunk in Nordrhein-Westfalen

Nach aktuellen Angaben der Bundesnetzagentur beträgt die 4G-Flächenversorgung durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen 98,2 Prozent. 5G ist bereits in 93,7 Prozent der Fläche durch mindestens einen Netzbetreiber verfügbar. 12 Prozent der Landesfläche sind so genannte „graue Flecken“, also Flächen die von mindestens einem, aber nicht allen Netzbetreibern mit 4G oder 5G versorgt werden. 1,6 Prozent der Landesfläche sind als „weiße Flecken“ bislang weder mit 4G noch mit 5G versorgt. Netzbetreiberscharf sind auf Landesebene je nach Mobilfunknetz zwischen fast 5 Prozent und nahezu 10 Prozent der Landesfläche in der 4G-Versorgung weiße Flecken. Die Basisdaten zur Mobilfunkversorgung auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen werden im Dashboard www.mobilfunk.nrw auf Basis der Daten des Mobilfunkmonitorings der Bundesnetzagentur quartalsweise aktualisiert.

 

Presseinformation Nr. 052/2024 vom 08.05.2024

„Perspektivwechsel“: Workshop öffnet Türen im Kopf

Die Welt durch die Augen anderer sehen, fremde Perspektiven kennenlernen und Vorurteile abbauen – dazu lädt der kostenlose Workshop „Perspektivwechsel“ am Samstag, 25. Mai, ein. Von 10 bis 16 Uhr begeben sich die Teilnehmenden mit den Referentinnen Anna Orsini und Dagmar Sprenger auf eine unterhaltsame Reise durch Kulturen, Weltanschauungen und eigene Denkmuster.

Veranstalter sind das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Olpe und die Volkshochschule. In deren Räumen in Olpe, Kurfürst-Heinrich-Straße 34, findet der Workshop statt.

Anmeldung bis Donnerstag, 23. Mai, bei Dehlia Eulberg, E-Mail: d.eulberg@kreis-olpe.de, Tel.: 02761-81 860.

 

Presseinformation Nr. 051/2024 vom 08.05.2024

Einladung zum Olper Trialog

Der nächste Gesprächskreis Olper Trialog findet am Mittwoch, 15. Mai, um 17 Uhr im DRK-Mehrgenerationenhaus in Olpe, Löher Weg 9, statt.

Zu der Gesprächsrunde sind alle eingeladen, die Erfahrungen mit psychischen Belastungen oder psychischen Erkrankungen gemacht haben – ob als Betroffene, Angehörige oder im Beruf.

Ziel des Gesprächskreises ist es, die Entstehung und den Verlauf von psychischen Beeinträchtigungen und seelischen Krisen zu verstehen. Darüber hinaus sollen die eigene Kompetenz für den Umgang mit der psychischen Erkrankung gestärkt sowie Vorurteile und Berührungsängste gegenüber dem Thema Psychiatrie abgebaut werden.

Diesmal lautet das Thema: „Vertrauen: Wie gewinne ich Vertrauen, wann verliere ich es, wie kann ich es zurückgewinnen?“

Die Teilnahme am Trialog ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Nähere Infos bei Judith Stahl, Tel.: (02761) 81-502, und Ines Kieserling, Tel.: (02761) 81-433.

 

Presseinformation Nr. 050/2024 vom 06.05.2024

Familienfreundliche Unternehmen: Netzwerk lebt und soll wachsen

Beruf und Familie vereinbaren zu können, ist vielen Menschen bei der Wahl des Arbeitgebers wichtig.

Die Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe unterstützt Unternehmen dabei, sich familienfreundlich weiterzuentwickeln und dies nach außen zu kommunizieren. Dazu gründete sich bereits vor Jahren das „Netzwerk familienfreundliche Unternehmen“, dem inzwischen rund 50 Unternehmen angehören.

Das eigene Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“ der Regionalagentur zeichnet heimische Betriebe aus, die sich in diesem Bereich besonders engagieren. Zusätzlich organisiert die Regionalagentur regelmäßige Netzwerktreffen, um den Ideenaustausch zwischen den Mitgliedern zu fördern und neue Impulse zu setzen.  

Dazu trafen sich auch kürzlich wieder 25 Unternehmen im modernem Seminarcenter Viega World in Attendorn. „Gesund Führen, gesunde Mitarbeiter:innen“ – dazu gab Katrin Arens, Soulworkerin aus Attendorn, wertvolle Impulse. Die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements im Unternehmen zeigte Stefan Tofote, Vice President HR der Viega GmbH & Co. KG, in seiner Begrüßung auf. Marc Langel, Gesundheitsmanager bei Viega und Karina Reimann vom Caritasverband des Kreises Olpe lieferten im Folgenden anschauliche Beispiele aus der Praxis eines modernen Gesundheitsmanagements.

Die Pausen wurden von den Teilnehmenden zum regen Ideenaustausch genutzt. „Es ist großartig, dass Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen über ihr Zertifikat ,Familienfreundliches Unternehmen‘ hinaus von unseren Veranstaltungen profitieren und sich weiterentwickeln möchten!“, freut sich Doro Kuhl von der Regionalagentur.

Eine neue Zertifizierungsrunde für familienfreundliche Unternehmen hat gerade begonnen. Interessierte Unternehmen jeder Größe und Branche, die sich für das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“ anmelden möchten, können sich auf www.regional-agentur.de/vereinbarkeit-von-familie-und-beruf/ informieren oder gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch verabreden: Doro Kuhl (für Unternehmen aus dem Kreis Olpe), Tel.: 02761-81 396, Melanie Schreier (für Unternehmen aus Siegen-Wittgenstein), Tel.: 0271-333 1171.

 

Presseinformation Nr. 049/2024 vom 30.04.2024

Führerschein-Umtausch im Kreis Olpe ab 6. Mai wieder möglich

Der Umtausch von Papier-Führerscheinen auf den EU-Kartenführerschein ist im Kreis Olpe ab Montag, 6. Mai 2024, wieder möglich.

Wo ist der Umtausch möglich?

  • Ab dem 6. Mai 2024 in der Führerscheinstelle des Kreises Olpe, Kreishaus Olpe, Westfälische Straße 75. Hier ist eine Online-Terminvergabe zwingend erforderlich: <Link zur Terminvereinbarung>. Die Termine für die folgende Woche werden jeweils montags um 8 Uhr freigeschaltet.
  • Ab dem 6. Mai 2024 ebenso in den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden Finnentrop, Lennestadt, Kirchhundem und Wenden; Auskünfte zur Terminvergabe sind in den jeweiligen Rathäusern zu erfragen. Im Bürgerbüro in Olpe ist kein Umtausch möglich; die Kreisverwaltung hat ihren Sitz in Olpe und ist für alle Bürgerinnen und Bürger dort gut zu erreichen. 
  • Ab dem 10. Juni 2024 auch in den Bürgerbüros in Attendorn und Drolshagen (bis zum 9. Juni sind die dortigen Bürgerbüros mit der Vorbereitung der Europawahl betraut). Auskünfte zur Terminvergabe sind in den Rathäusern zu erfragen.

Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum lobt die interkommunale Zusammenarbeit: „Ich danke den Städten und Gemeinden für die Unterstützung und den damit verbundenen Service für die Bürgerinnen und Bürger.“

Welche Fristen sind einzuhalten:

Die Umtauschfrist für die Geburtsjahrgänge 1965 bis 1970 galt ursprünglich auch im Kreis Olpe bis zum 19. Januar 2024. Infolge des Hackerangriffs Ende Oktober 2023 war diese Frist nicht einzuhalten. Die Bezirksregierung Arnsberg verlängerte sie mit Hilfe einer Allgemeinverfügung bis zum 19. Juli 2024. Stand heute müssen also die Papierführerscheine der genannten Jahrgänge 1965 bis 1970 bis zum 19. Juli 2024 umgetauscht sein.

Papierführerscheine der Geburtsjahrgänge ab 1971 müssen bis zum 19. Januar 2025 umgetauscht werden.

Für den Führerscheinumtausch mitzubringen sind:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass,
  • Führerschein,
  • aktuelles biometrisches Passbild (nicht älter als ein Jahr).

 

Presseinformation Nr. 048/2024 vom 30.04.2024

Entwicklungsuntersuchung im Kindergarten

Im Mai beginnen Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Gesundheit des Kreises Olpe in den Kindertageseinrichtungen mit Entwicklungsuntersuchungen von Kindern, die zwei Jahre vor der Einschulung stehen. Ziel des Screenings ist es, Entwicklungsverzögerungen sowie gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und die Eltern zu beraten. Dadurch können die Kinder gezielt gefördert werden und bei Bedarf eine zeitnahe Diagnostik und Therapie erhalten.

Bei der Untersuchung werden ein Seh- und ein Hörtest durchgeführt sowie der Entwicklungsstand der Kinder hinsichtlich ihrer kognitiven, motorischen, sprachlichen und sozial-emotionalen Entwicklung beurteilt. Das Screening erfolgt in spielerischer Form, so dass die Kinder meist mit Freude teilnehmen. Die Durchführung in der Kindertageseinrichtung gibt den Kindern außerdem Sicherheit und führt nur zu einer kurzen Unterbrechung des regulären Kindergartenvormittags. Die Familien, deren Kinder zu dem entsprechenden Jahrgang gehören, erhalten weitere Auskünfte von den jeweiligen Kindergärten.

Die Eltern werden über das Ergebnis der Untersuchung informiert und können bei Bedarf auftretende Fragen mit den Mitarbeiterinnen klären.

 

Presseinformation Nr. 047/2024 vom 30.04.2024

Herkunft bestimmt über Chancen: Frauen aus vielen Kulturen diskutieren

Die Erkenntnis, dass der Ort der Geburt elementaren Einfluss auf den Lebensverlauf hat und alle Menschen trotz vieler Unterschiede sehr viel verbindet, wurde jetzt beim interkulturellen Frauentreffen im Jugendzentrum Attendorn fast greifbar. Das Treffen war eine Kooperation des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Olpe und des Jugendzentrums Attendorn.

Rund 20 Frauen verbrachten einen abwechslungsreichen Tag miteinander – die jüngste mit grade mal zwei Monaten am Anfang ihres Lebens und die Älteste mit 92 Jahren reich an Lebenserfahrung und doch neugierig allem Unbekannten gegenüber.

Nach dem Kennenlernen gab es einen Workshop zum Thema Selbstbehauptung mit Anna Orsini, Interkulturelle Trainerin und pädagogische Fachkraft im Jugendzentrum. Nein sagen und Haltung zeigen war für alle Frauen ein wichtiges Anliegen. Unabhängig von Alter und Herkunft wurden die Übungen dazu leidenschaftlich ausprobiert und Grenzen diskutiert. Trotz sprachlicher Barrieren klappte die Kommunikation in der Gruppe gut.

Auch bei der anschließenden Biografiearbeit stand der Austausch im Vordergrund. In Tandems verglichen die Frauen ihre Lebenswege: Während die eine Frau sich auf Schule, Ausbildung, Studium und Auslandssemester konzentrieren konnte, durfte die andere Frau nur zwei Jahre lang die Schule besuchen, bekam mit 16 Jahren ihr erstes Kind und musste früh erwachsen sein und Verantwortung für ihre Familie übernehmen. Andere haben eine umfangreiche Ausbildung im Herkunftsland absolviert, an einer Universität studiert und Berufserfahrung gesammelt. Jetzt warten sie hier in Deutschland lange auf die Anerkennung ihrer Dokumente und auf die Möglichkeit, sich angemessen beruflich einzubringen.

Allen wurde klar: Welche Chancen Mädchen und Frauen im Leben bekommen, ist in jedem Fall eng mit ihrer Herkunft verknüpft und damit Glückssache. Bei den Zukunftswünschen kamen jedoch alle Teilnehmerinnen schnell auf einen Nenner: Alle wünschen sich Frieden und eine gute Zukunft für ihre Familien und besonders für ihre Kinder. Die Teilnehmerinnen wünschten sich zum Abschluss weitere Angebote und Austauschmöglichkeiten, wie ein regelmäßiges gemeinsames Frühstück oder weitere Freizeitangebote.

Ansprechpartnerin für interkulturelle Projekte und Familienarbeit beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Olpe ist Pune Yahyaei, Tel.: 02761-81 567, E-Mail: p.yahyaei@kreis-olpe.de.

 

Presseinformation Nr. 046/2024 vom 29.04.2024

Kreisstraße 1 wird in der Ortsdurchfahrt Ottfingen grundhaft erneuert

Im Auftrag der Kreiswerke Olpe erhält die Kreisstraße 1 in der Ortsdurchfahrt Ottfingen (Johannesstraße) zwischen der Hubertusstraße und der Unterführung der Autobahn 45 neue Asphaltschichten. Die Maßnahme beginnt am Montag, 6. Mai 2024 (19. Kalenderwoche). Für die geschätzte Bauzeit bis in den August 2024 hinein muss dieser Streckenabschnitt für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt werden. Wesentlicher Bestandteil der Gesamtmaßnahme ist die Instandsetzung der Johannesbrücke, die die Kreisstraße 1 über den Großmicke-Bach in Ottfingen führt.

Der überörtliche Verkehr wird daher weiträumig über die Landestraße 512 (Gerlingen-Rothemühle-Ottfingen) umgeleitet. Die Erreichbarkeit der Anlieger-Grundstücke ist ebenso gewährleistet, wie die Zufahrt für den Rettungsdienst und die Feuerwehr. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie der Schülerfahrverkehr wird über örtliche Ausweichstrecken umgeleitet.

Bei dieser grundhaften Erneuerung der Kreisstraße 1 wird der gesamte Asphaltaufbau abgetragen und durch eine neue Asphalttrag- und -deckschicht ersetzt. Zudem erfolgt die Instandsetzung der Johannesbrücke. Ferner finden Arbeiten an Banketten, Borden und Rinnenanlagen sowie den talseitigen Schutzplanken statt. Am Verlauf und an der Straßenbreite ändert sich nichts.

Die Firma Henrich Weber Straßen- und Tiefbau GmbH aus Siegen erhielt den Auftrag für die Baumaßnahme.

Die geschätzten Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 800.000 Euro. 70 Prozent davon fördert das Land NRW gemäß den Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau (FöRi-kom-Stra).  Die verbleibenden 30 Prozent der Baukosten trägt der Kreis Olpe.

Ursprünglich war der Baubeginn für März/April dieses Jahres vorgesehen, aber die Instandsetzung der Johannesbrücke musste witterungsbedingt verschoben werden. Da aber die Arbeiten an der Brücke von wesentlicher Bedeutung in der Frühphase der gesamten Baumaßnahme sind und um den Zeitraum der Beeinträchtigung für die Anlieger und der anderen Verkehrsteilnehmer nicht unnötig zu vergrößern, wurde der Baubeginn in Abstimmung mit dem Auftragnehmer verschoben.

 

Presseinformation Nr. 045/2024 vom 29.04.2024

50 Teilnehmende informieren sich über Teilzeitberufsausbildung

Über 50 Personen haben kürzlich die Chance genutzt, sich im Olper Kreishaus über eine Berufsausbildung in Teilzeit zu informieren. Eingeladen zu dem Infovormittag hatten die Beauftragten für Chancengleichheit der Jobcenter Olpe und Siegen-Wittgenstein und der Bundesagentur für Arbeit sowie die Regionalagentur.

Zunächst erläuterten die Beauftragten für Chancengleichheit Yeliz Yilmaz-Pfeifer, Janina Kötting und Mira Fleper-Tröster, wie eine Ausbildung in Teilzeit zum Beispiel helfen kann, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen oder parallel eine Ausbildung und einen Sprachkurs zu absolvieren.

Bei einer Teilzeitausbildung muss der Ausbildungsanteil in der Berufsschule vollständig abgeleistet werden, während der Stundenanteil im Ausbildungsbetrieb um bis zu 50 Prozent reduziert werden kann. Durch die niedrigere Stundenzahl sinkt auch das Ausbildungsentgelt – die Familienkasse Siegen informierte darüber, wie Kindergeld und Familienzuschlag helfen können, diesen Verlust abzumildern.

Nach den Vorträgen hatten die Teilnehmenden viele individuelle Fragen. Dafür standen Expertinnen und Experten bereit: So informierte Alexandra Schneider-Joppich vom Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe Südwestfalen über die Inhalte und Dauer einer Teilzeitausbildung in der Pflege. Andrea Perugorria von der IHK Siegen beantwortete alle Fragen rund um die kaufmännische Ausbildung und deren schulische Anteile. Laura Weyand und Sabrina Schmelzer von der Diakonie in Südwestfalen stellten den Teilnehmenden ihr Projekt „Ausblick“ vor, welches bei der Integration in den heimischen Arbeitsmarkt unterstützt. Ursula Rauscher, Leiterin des Landesprojekts „Teilzeitausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein kann den potenziellen Auszubildenden eine unterstützende Begleitung sechs Monate vor Ausbildungsstart und sechs Monate danach anbieten und auch bei der Suche nach der passenden Ausbildungsstelle helfen. Auch Anke Köster von den Beratungsstellen Arbeit im Kreis Olpe konnte mit Rat und Tat rund um das Thema Ausbildung weiterhelfen. So entwickelten sich viele Einzelgespräche.

 

Presseinformation Nr. 044/2024 vom 29.04.2024

Sport für alle: 1. Inklusives Sportfest im Kreis Olpe

Zum ersten Mal findet im Kreis Olpe ein inklusives Sportfest statt. Am Samstag, 4. Mai, von 10.30 bis 14 Uhr, lädt dazu der Kreis Olpe zusammen mit der Hansestadt Attendorn und vielen weiteren Kooperationspartnern herzlich ein. Das Fest findet in Attendorn auf dem Alten Markt und in der Hansaturnhalle, Am Friedhof 2, statt. Dolmetscherinnen für Gebärdensprache helfen wo nötig bei der Verständigung.

Das Motto ist: „Mitmachen, Kennenlernen, Informieren“. Alle Menschen können bei dem Fest neue Sportarten ausprobieren und Vereine und andere Sportbegeisterte kennenlernen. Für die Hansahalle bitten die Veranstalter darum, Turnschuhe mit heller, nichtfärbender Sohle und Oberleder mitzubringen.

Es gibt bereits gute Beispiele dafür, dass Menschen, die in ihrem Alltag auf Unterstützung angewiesen sind, in Sportvereinen und Sportinitiativen willkommen sind. Beim 1. Inklusiven Sportfest werden diese guten Beispiele gezeigt. Auch für alle Vereine und Initiativen, die sich inklusiver aufstellen möchten, ist das Sportfest eine gute Gelegenheit, sich zu informieren und mit Menschen mit Behinderungen in den Austausch zu gehen.

Jedes Jahr machen rund um den 5. Mai, dem „Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“, Betroffene und ihre Interessenvertretungen darauf aufmerksam, dass ihre gleichberechtigte Teilhabe in vielen Bereichen noch nicht erreicht ist.

Auch im Sport gibt es viele Barrieren. Das können bauliche Hindernisse sein oder ein Mangel an ausgebildeten Übungsleiterinnen und -leitern, die die Unterstützungsbedarfe von Menschen mit Behinderungen kennen. Es gibt zudem Barrieren in der Kommunikation für Menschen mit Hör- oder Sehbeeinträchtigung. Auch Menschen mit anderen Lernmöglichkeiten benötigen beim Erlernen einer Sportart eine auf sie zugeschnittene Unterstützung.

Die Behindertenbeauftragte des Kreises Olpe, Petra Lütticke, weist darauf hin, dass mit dem 1. Inklusiven Sportfest ein längerfristiger Prozess im Kreis Olpe beginnt. Gemeinsam mit vielen Akteuren sollen die Teilhabemöglichkeiten im Sport dauerhaft verbessert werden. Auch das Land NRW hat sich zum Ziel gesetzt, Sportvereine zu unterstützen, sich inklusiver aufzustellen.

Fragen zum Sportfest beantwortet Petra Lütticke gern unter E-Mail: p.luetticke@kreis-olpe.de oder Tel.: 02761-81332.

 

Presseinformation Nr. 043/2024 vom 23.04.2024

Ansprechpartner für das Thema „Pflege“ im eigenen Unternehmen: Dina Zwiorek berichtet über ihre Erfahrungen als Pflege-Guide / Weitere Qualifizierungsrunde im Juli

Dina Zwiorek ist die betriebliche Gesundheitsmanagerin beim Unternehmen „ifm solutions gmbh“ am Standort Siegen. Im vergangenen Jahr hat sie die Weiterbildung zum Pflege-Guide absolviert und berät seitdem ihre Kolleginnen und Kollegen in allen Fragen rund um das Thema „Pflege“. „Als ich damals meine Mutter pflegen musste, war ich anfangs überfordert. Jetzt möchte ich anderen helfen, mit solchen Situationen besser klarzukommen“, erklärt sie. Mit einem Pflege-Guide einen Ansprechpartner für das Thema „Pflege“ im eigenen Unternehmen zu haben, bringe nur Vorteile, sagt Dina Zwiorek und möchte dafür werben, dass noch mehr Unternehmen einen bekommen.

Bereits im Juli 2024 wird es für alle Interessierten eine weitere Qualifizierungsrunde geben. Am Mittwoch, 15. Mai 2024, bietet die Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe eine digitale Infostunde an, bei der Interessierte sich über die Fortbildung informieren können.

Als ihre Mutter 2019 durch einen Sturz plötzlich zum Pflegefall wird, steht Dina Zwioreks Leben Kopf. Jedes zweite Wochenende muss sie zwischen ihrem Zuhause in Siegen und dem ihrer Eltern in der Nähe von Düsseldorf pendeln. „Diesen Spagat zwischen Beruf, Familie und Pflege zu schaffen, fiel mir sehr schwer“, sagt sie. Durch die gesammelten Erfahrungen, die Weiterbildung zum Pflege-Guide und Beratungsgesprächen mit ihren Kolleginnen und Kollegen, ist die 47-Jährige heute Expertin beim Thema Pflege. „Ich denke, dass ich durch die Kombination aus Erfahrung, Wissen und Fortbildungen meine Kolleginnen und Kollegen optimal beraten kann.“

Obwohl Dina Zwiorek schon einiges an Vorwissen mitbrachte, war die Ausbildung zum Pflege-Guide keine verlorene Zeit. Besonders die Vernetzung mit den anderen Pflege-Guides gefällt ihr sehr gut: „Ich konnte mich mit Gleichgesinnten zusammentun und habe heute noch Kontakt zu den Leuten meiner Gruppe.“ Außerdem sei der „Pflege-Koffer“ in allen Beratungsgesprächen eine große Hilfe. „Ich gebe einfach meine Postleitzahl ein und schon spuckt der ,Pflege-Koffer‘ alles aus, was ich für die Beratung brauche“, erzählt Dina Zwiorek. Der betriebliche „Pflege-Koffer“ ist ein digitales Tool des Landes Nordrhein-Westfalen, das den Pflege-Guides alle relevanten Informationen wie Kursangebote, Infomaterial und Ansprechpartner für die jeweilige Region liefert. Darüber hinaus können sie Anträge, Infos und andere Dokumente ausdrucken und direkt an ihre Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Zugang zum Pflege-Koffer haben nur ausgebildete Pflege-Guides.

„Etwa drei bis fünf Kolleginnen und Kollegen kommen jedes Jahr zu mir, weil sie einen Angehörigen pflegen und Unterstützung brauchen“, berichtet die studierte Soziologin. „Der wichtigste Rat, den ich geben kann, ist, seinen Gefühlen auch mal freien Lauf zu lassen und sich selbst in der schwierigen Situation nicht zu vergessen.“ Zu den Beratungsgesprächen gehört für die 47-Jährige auch die psychologische Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen – auch hier verfügt sie über eine entsprechende Expertise: „Ich habe mich vor einiger Zeit zur psychologischen Ersthelferin ausbilden lassen, bereits einige Erfahrung gesammelt und bilde mich kontinuierlich weiter.“

„Damit die Vereinbarkeit zwischen Pflege und Beruf im eigenen Unternehmen gelingt, reicht es nicht, einfach nur eine Person dafür abzustellen“, ergänzt Dina Zwiorek. „Das Unternehmen muss das Thema insgesamt leben.“ Dazu gehören für sie flexible Arbeitszeiten und Verständnis für die Situation der Kolleginnen und Kollegen fest dazu. „Bei Krankenkassen erreiche ich nur jemanden zwischen 8 und 16 Uhr. Wenn meine Arbeitszeiten das nicht zulassen, kann ich mich um gewisse Dinge nicht kümmern“, sagt sie. Aus ihrer Sicht sollte ein Pflege-Guide jemand sein, der einfühlsam ist, Pflegesituationen kennt und eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitenden hat. „Damit die Kolleginnen und Kollegen sich öffnen, müssen sie dem Pflege-Guide vertrauen können.“

Nächster Termin für die Fortbildung zum Pflege-Guide

Am Mittwoch, 15. Mai 2024, wird es eine virtuelle Infoveranstaltung geben, bei der sich Interessierte über die Ausbildung zum Pflege-Guide informieren können. Veranstaltet wird diese von der Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Olpe. Anmeldungen nimmt Dorothea Kuhl von der Regionalagentur unter (02761) 81-396 oder per Mail an d.kuhl@kreis-olpe.de entgegen.

Die nächste Qualifizierungsrunde zum Pflege-Guide in Olpe startet dann am 2. Juli. Die kostenlose Pflege-Guide-Weiterbildung geht über drei Tage. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen gesetzliche und organisatorische Grundlagen und wie man ein Beratungsgespräch angeht. Interessierte können sich unter www.berufundpflege-nrw.de unter dem Reiter „Anmeldung Pflege Guide“ anmelden.

 

Presseinformation Nr. 042/2024 vom 22.04.2024

Personen für die Kindertagespflege gesucht: Infotage für Interessierte

Der Kreis Olpe lädt wieder alle Personen, die sich für eine Tätigkeit in der Kindertagespflege interessieren, zu Infoveranstaltungen ein. Wer in der Kindertagespflege arbeitet, betreut Kinder meist im Alter von unter drei Jahren im eigenen Haushalt oder in einer Großtagespflegestelle.

In den Infoveranstaltungen stellt das Team der Fachberatung Kindertagespflege des Kreises Olpe die Rahmenbedingungen der Qualifizierung vor und beantwortet Fragen zu Voraussetzungen und Verdienstmöglichkeiten. Der Besuch der Infoveranstaltung ist unverbindlich und dauert rund anderthalb Stunden.

Infoveranstaltungen gibt es an diesen Terminen:

  • Montag, 6. Mai, 10 Uhr,
  • Mittwoch, 15. Mai, 15 Uhr
  • Mittwoch, 22. Mai, 15 Uhr,

immer im Kreishaus in Olpe, Westfälische Straße 75, Raum 2.059 a.  

Fragen beantworten gern:

 

Presseinformation Nr. 041/2024 vom 22.04.2024

zdi-Netzwerk Kreis Olpe erhält Qualitätssiegel im Landtag NRW

Im Landtag Nordrhein-Westfallen in Düsseldorf fand am 12. April 2024 die Übergabe der zdi-Qualitätssiegel 2024 statt. Dieses wurde erneut auch dem zdi-Netzwerk Kreis Olpe verliehen. Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes würdigte auf diese Weise die Arbeit der zdi-Netzwerke und hob ihre bedeutende Rolle in der Förderung der außerschulischen MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für junge Menschen hervor.

Die zdi-Netzwerke bieten Kindern und Jugendlichen in ganz Nordrhein-Westfalen vielfältige Möglichkeiten, um MINT zu erleben und auszuprobieren. Durch zdi-Angebote wird das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Bereichen geweckt und gefördert.

Das Regionale Bildungsnetzwerk des Kreises Olpe arbeitet im zdi-Netzwerk Kreis Olpe eng mit Schulen, Hochschulen, regionalen Unternehmen und weiteren Einrichtungen zusammen, um eine dauerhafte regionale Vernetzung und ein abwechslungsreiches, praxisorientiertes Angebot herbeizuführen. Ansprechpartnerin beim Kreis Olpe ist Carla Hömberg, c.hoemberg@kreis-olpe.de, Tel. (02761) 81-629.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes betonte bei der Übergabe des zdi-Qualitätssiegels: „Die großen Herausforderungen etwa des Klimawandels und der nachhaltigen Energieversorgung werden wir nur meistern, wenn wir junge Menschen für Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik begeistern. Unsere zdi-Netzwerke leisten dabei ganz hervorragende Arbeit. Hier wird die faszinierende MINT-Welt erleb- und erfahrbar. Wir brauchen diese außerschulischen Angebote, um Schülerinnen und Schülern Lust auf technische Berufe oder akademische Ausbildungen in Naturwissenschaften, Technik und Informatik zu machen. Das Qualitätssiegel ist Ausdruck unserer Anerkennung für die engagierte und hochwertige Arbeit, die in den zdi-Netzwerken geleistet wird.“

Zum Hintergrund: Das zdi-Qualitätssiegel ist eine Anerkennung für die engagierte und qualitativ hochwertige Arbeit der zdi-Netzwerke. Es wird jährlich vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben. Um das Siegel zu erhalten, müssen die zdi-Netzwerke bestimmte Kriterien erfüllen: Unter anderem die erfolgreiche Vernetzung mit regionalen Akteuren, die Umsetzung regionaler, zielgruppenspezifischer und bedarfsgerechter Angebote, das Sichtbarmachen von MINT-Angeboten in der Region sowie ein umfangreiches und hochwertiges Angebotsportfolio. Weitere Informationen: https://zdi-portal.de

 

Presseinformation Nr. 040/2024 vom 16.04.2024

Interkommunale Unterkunft in Olpe-Eichhagen geschlossen

Die interkommunale Herberge in Olpe-Eichhagen für Geflüchtete aus der Ukraine konnte kürzlich wie geplant geschlossen werden.

Nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges waren viele Menschen aus der Ukraine schutzsuchend nach Deutschland gekommen. Die weitaus meisten von ihnen kamen – dank der enormen Hilfsbereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern – in Wohnungen unter. Weiteren Wohnraum boten die Gemeinschaftsunterkünfte der Städte und Gemeinden.

Zusätzlich hatten die sieben Städte und Gemeinden gemeinsam zwei weitere große Übergangsherbergen gemietet, um den hohen Bedarf zu decken: eine im ehemaligen CJD in Olpe-Eichhagen und eine in der ehemaligen Jugendherberge in Finnentrop-Heggen. Diese konnte bereits Ende September 2023 schließen. 

Der Kreis Olpe hat die Städte und Gemeinden bei Aufbau, Betrieb und Belegungskoordination dieser beiden Übergangsherbergen intensiv unterstützt und dafür eine eigene Task Force gegründet. Mit dem Betrieb der Übergangsherbergen wurde der DRK-Kreisverband beauftragt. Diese Kooperation verschaffte den Kommunen die nötige Zeit, um gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag für die Geflüchteten neuen Wohnraum mieten oder schaffen zu können.

Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum ist von der Kooperation überzeugt: „Der Kreis und seine angehörigen Kommunen haben einmal mehr bewiesen, dass im Kreis Olpe die Zusammenarbeit untereinander gut und erfolgreich ist. Wir werden uns daher auch zukünftig unterstützen!“

Auch wenn die Geflüchteten aus der Ukraine inzwischen anderen Wohnraum gefunden haben und damit einen wichtigen Schritt Richtung Normalität gehen konnten – die Unterbringung von Geflüchteten ist für die Kommunen weiterhin eine große Herausforderung. Diese bitten daher dringend darum, vorhandenen Wohnraum zur Unterbringung von Geflüchteten zu melden.

 

Presseinformation Nr. 039/2024 vom 10.04.2024

Einladung zum Olper Trialog

Der nächste Gesprächskreis Olper Trialog findet am Mittwoch, 17. April, um 17 Uhr im DRK-Mehrgenerationenhaus in Olpe, Löher Weg 9, statt.

Zu der Gesprächsrunde sind alle eingeladen, die Erfahrungen mit psychischen Belastungen oder psychischen Erkrankungen gemacht haben – ob als Betroffene, Angehörige oder im Beruf.

Ziel des Gesprächskreises ist es, die Entstehung und den Verlauf von psychischen Beeinträchtigungen und seelischen Krisen zu verstehen. Darüber hinaus sollen die eigene Kompetenz für den Umgang mit der psychischen Erkrankung gestärkt sowie Vorurteile und Berührungsängste gegenüber dem Thema Psychiatrie abgebaut werden.

Diesmal lautet das Thema: „Glaubenssätze“ – Wie können sie unser Leben prägen?“ Bei Glaubenssätzen handelt es sich um Überzeugungen oder Annahmen, die Menschen über sich selbst, andere oder die Welt im Allgemeinen haben. Diese entstehen u.a. aus Lebenserfahrungen.

Die Teilnahme am Trialog ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Nähere Infos bei Judith Stahl, Tel.: (02761) 81-502, und Ines Kieserling, Tel.: (02761) 81-433.

 

Presseinformation Nr. 038/2024 vom 10.04.2024

Für mehr Gesundheit im Betrieb: neue Workshop-Reihe „Gesundheitsscouts“

Betriebliche Gesundheitsförderung kann so viel mehr sein als die Obstschale in der Kantine. Wie binde ich Beschäftigte aktiv in die betriebliche Gesundheitsförderung ein und schaffe Akzeptanz? Antworten gibt die kostenlose Workshop-Reihe „Gesundheitsscouts“. Seit 2020 werden darin jedes Jahr Mitarbeitende kleiner und mittelständischer Unternehmen für das betriebliche Gesundheitsmanagement sensibilisiert und fortgebildet.

Organisiert werden die Workshops durch den Arbeitskreis Demografie, dem unter anderem die Regionalagentur der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein sowie die IHK Siegen angehören.

Der Auftakt zur diesjährigen Veranstaltungsreihe findet am Montag, 13. Mai, von 15 bis 18 Uhr in der IHK Siegen, Koblenzer Straße 121, Siegen, statt. Tobias Reuter vom Institut für Arbeitsfähigkeit führt in das Thema Gesundheitsmanagement und die Rolle der Gesundheitsscouts ein. Bis November folgen vier weitere Workshops zu gesundheitsrelevanten Themen.

Darin vermitteln regionale Expertinnen und Experten Fach- und Methodenwissen mit engem Praxisbezug und ermöglichen den Teilnehmenden einen intensiven Austausch. Ziel ist es, Mitarbeitende zu Wegbereitern innerbetrieblicher Gesundheitsförderung auszubilden. Das heißt, sie sollen das Thema Gesundheit in den Fokus des Unternehmens rücken und Maßnahmen erarbeiten, um das betriebliche Gesundheitsmanagement zu verbessern. Die Workshop-Reihe steht jedem offen, der sich für das Thema innerbetriebliche Gesundheit interessiert.

Erstmalig werden auch zwei Netzwerktreffen angeboten. Es soll ein „Netzwerk Gesundheitsförderung“ als Austauschplattform entstehen.

Anmeldungen sind bis Montag, 30. April, bei Dorothea Kuhl möglich, E-Mail: d.kuhl@kreis-olpe.de, Tel.: 02761-81 396. Sie beantwortet auch gern Fragen zur Workshop-Reihe.

 

Presseinformation Nr. 037/2024 vom 05.04.2024

Blauzungenkrankheit breitet sich auch in NRW aus / Veterinäramt des Kreises Olpe appelliert zu Impfungen

Die Blauzungenkrankheit des Serotyps-3 (BTV-3) droht, auch in den Kreis Olpe vorzudringen. Daher rät das Veterinäramt des Kreises Olpe, mit dem Einsatz von Impfstoffen eine Immunisierung von Schaf-, Ziegen- und Rinderbeständen herbeizuführen.

Nachdem im September 2023 erstmals Infektionen mit dem Virus der Blauzungenkrankheit des Serotyps-3 (BTV-3) bei Schafen in den Niederlanden festgestellt worden waren, erfolgte eine sehr schnelle Ausbreitung über das ganze Land, insbesondere der Hauptwindrichtung folgend nach Osten. Während bei Rindern eher milde klinische Symptome auftraten, teilweise jedoch deutliche Leistungsrückgänge verzeichnet wurden, verendeten über 50.000 Schafe und Ziegen oder mussten euthanaisiert werden.

„Seit Oktober 2023 ist die BTV-3-Infektion bei Schafen nun auch in NRW angekommen“, teilt der Amtstierarzt des Kreises Olpe, Christian Kaiser, mit.  „Mit heutigem Stand haben wir nun insgesamt 14 Ausbrüche in Rinder- und Schafhaltungen in NRW, dazu kommen 39 weitere nachgewiesene Infektionen in Niedersachsen.“

„Wie sich das Virus in einer ungeschützten Population ausbreiten kann, haben wir bei dem Serotyp 8 (BTV-8) zwischen 2006 bis 2009 beobachten können, der zu sehr hohen Verlusten und großem Tierleid geführt hat“, ergänzt Kaiser.

Das Virus der Blauzungenkrankheit wird durch blutsaugende Mücken der Gattung Culicoides (Gnitzen) auf Wiederkäuer übertragen. Die Seuche tritt saisonal verstärkt zwischen Frühjahr und Herbst insbesondere bei feuchtwarmem Wetter auf. Menschen sind nicht gefährdet, an der Infektion zu erkranken.

Amtstierarzt Christian Kaiser erwartet für die Blauzungenerkrankung – sowohl für BTV-8 als auch für BTV-3 ­­­- aus epidemiologischer Sicht einen Anstieg im Zeitraum Juni/Juli und einen weiteren, kräftigeren im August/September. Dies haben auch Gespräche auf einer Fachkonferenz mit dem Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigt.

Ein zugelassener, frei auf dem Markt verfügbarer Impfstoff gegen BTV-3 ist zurzeit noch nicht verfügbar, um BTV-empfängliche Tiere wirksam schützen zu können. „Es gibt allerdings die Möglichkeit, einen autogenen Impfstoff, einigen bisher als bestandsspezifischer Impfstoff bekannt, anzuwenden. Hierzu können Interessierte von ihrem praktischen Tierarzt oder über das Veterinäramt des Kreises Olpe Informationen bekommen“, teilt Amtstierarzt Christian Kaiser mit. 

Auch in dem Jahr 2008 hat erst die Notzulassung eines Impfstoffs und die Einführung einer Pflichtimpfung zu einem deutlichen Rückgang der Ausbrüche und schließlich zur Eradikation - also der vollständigen Auslöschung - des Virus geführt.

Der Leiter des Kreis-Veterinäramts appelliert daher: „Wer seine Tiere vor dem Blauzungenvirus und damit vor einer schweren Erkrankung oder dem Tod schützen möchte, sollte in der ersten Jahreshälfte 2024 noch in die Impfung seiner Tiere einsteigen.“ Der Einsatz autogener BTV-3-Impfstoffe müsse auf die Immunisierung von Schaf-, Ziegen- und Rinderbeständen abzielen.

Für eine Verbringung der Tiere in BTV-freie Zonen und Teilnahme am Handel wird weiterhin eine vorherige PCR-Untersuchung und Behandlung mit Repellentien (Substanzen, die der Abwehr von Schädlingen dienen) notwendig sein.

 

Presseinformation Nr. 036/2024 vom 27.03.2024

Kreisstraße 7 wird zwischen St. Claas und Grevenbrück grundhaft erneuert

Im Auftrag der Kreiswerke Olpe erhält die Kreisstraße 7 zwischen der Landesstraße 880 (Ortsausgang St. Claas) und der Bundesstraße 55 (Grevenbrück) neue Asphaltschichten. Die Maßnahme beginnt am Montag, 8. April 2024 (15. Kalenderwoche). Für die geschätzte Bauzeit von etwa zehn Wochen, also voraussichtlich bis Ende der 25. Kalenderwoche, muss dieser knapp 2 km lange Streckenabschnitt komplett gesperrt werden.

Die Erreichbarkeit der Anlieger ist gewährleistet, dazu zählen unter anderem die Feuerwehr in Grevenbrück und die Biogasanlage. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Bei dieser grundhaften Erneuerung der Kreisstraße 7 wird die derzeitige Asphaltdecke abgetragen und teils durch einen mehrschichtigen Asphalt-Hocheinbau und teils durch eine Asphaltdeckschicht ersetzt. Außerdem finden Arbeiten an Banketten, Borden und Rinnenanlagen sowie den talseitigen Schutzplanken statt. Am Verlauf und an der Straßenbreite ändert sich nichts.

Die Firma Straßen- und Tiefbau aus Kirchhundem erhielt den Auftrag für die Baumaßnahme, die zu 70 Prozent vom Land NRW gemäß den Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau (FöRi-kom-Stra) gefördert wird. Die verbleibenden 30 Prozent der Kosten trägt der Kreis Olpe.

 

Presseinformation Nr. 035/2024 vom 27.03.2024

Auch 2024 wird die L 687 für Motorräder teilweise gesperrt

Die Unfallkommission des Kreises Olpe hat auch in diesem Jahr beschlossen, die Landesstraße 687 (Lenscheider Straße) zwischen Rönkhausen und der Grenze zum Hochsauerlandkreis vom 1. April bis 31. Oktober an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen in Fahrtrichtung Sundern für Motorräder zu sperren.

Diese Sperrung wird mit dem Verkehrszeichen 255 gekennzeichnet und gilt daher für Krafträder, auch mit Beiwagen sowie Kleinkrafträder und Mofas. Die Motorroller fallen entweder unter die Kleinkrafträder oder die Mofas.

In der Vergangenheit war die Zahl der Motorradunfälle auf dieser kurvenreichen Strecke trotz umfangreicher Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkung, Überholverbot, Richtungstafeln, Schutzplanken mit Unterfahrschutz und Rüttelstreifen nicht zurückgegangen.

Von 2009 bis 2019 ereigneten sich auf diesem Streckenabschnitt 61 Unfälle unter Beteiligung von Krafträdern, von denen 57 von Kradfahrerinnen bzw. Kradfahrern verursacht wurden. Fünf Motorradfahrer starben dabei. Weiterhin sind 39 Schwerverletzte und 20 Leichtverletzte zu beklagen. Häufigste Unfallursache war nicht angepasste Geschwindigkeit.

Bereits 2020 hatte die Unfallkommission empfohlen, die L 687 für Motorradfahrer in Fahrtrichtung Sundern zu sperren. In der Unfallauswertung für 2020 hat sich herausgestellt, dass in der gesperrten Fahrtrichtung keine Unfälle mehr registriert wurden. In der nicht gesperrten Fahrtrichtung talwärts ereigneten sich im Vergleich zu den Vorjahren weniger Unfälle: drei Alleinunfälle mit zwei Schwerverletzten und einem Leichtverletzen.

Noch günstiger fällt die Unfallauswertung für das Jahr 2021 aus: Die Polizei registrierte auf diesem Streckenabschnitt keine Motorradunfälle. In den Jahren 2022 und 2023 floss jeweils ein Unfall in die Statistik ein.

Die Unfallkommission wird  die Unfallentwicklung auf der L 687 selbstverständlich auch in diesem Jahr genau beobachten und Anfang 2025 über das weitere Vorgehen beraten. Apropos Beobachtungen: Die Polizei kündigt an, das Verbot weiterhin konsequent zu überwachen.

 

Presseinformation 034/2024 vom 27.03.2024

Runder Tisch „Inobhutnahme“ bündelt Kompetenzen:

Dringend Wohnraum für schutzbedürftige Kinder und Jugendliche gesucht

Der Runde Tisch „Inobhutnahme“ besteht fast auf den Tag genau ein Jahr und traf sich seither mehrfach im Kreishaus in Olpe, um sich über Kooperationen und konkrete Projekte auszutauschen. In dieser Zusammensetzung verfolgt das Jugendamt des Kreises Olpe zusammen mit freien Trägern der Jugendhilfe vor allem ein Ziel: Kinder und Jugendliche, die in Obhut genommen werden müssen, adäquat unterzubringen.

Um diesbezüglich eine bessere Vernetzung und Kooperation aller Beteiligten zu gewährleisten, wurde der Runde Tisch „Inobhutnahme“ im März vergangenen Jahres gebildet. Ihm gehören aktuell neben dem Jugendamt des Kreises Olpe mehrere freie Träger der Jugendhilfe an: Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Caritasverband für den Kreis Olpe, Jugendhilfeorganisation B3 aus Freudenberg, Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD), Gesellschaft für Erziehungshilfe und Beratung (GEB) sowie Pflegekinderdienst „Viento“ der Trägergemeinschaft Katholischer Sozialdienst (KSD), Diakonie in Südwestfalen und ev. Kirchenkreis Plettenberg-Lüdenscheid.

Der Runde Tisch bietet den Vorteil, dass unterschiedliche Kompetenzen, Erfahrungen und Ideen in die Prozesse einfließen. „Wir haben bereits Lösungen gefunden, die jeder für sich so nicht gefunden hat“, erklärt Michael Färber, Leiter des zuständigen Fachbereichs Jugend, Gesundheit und Soziales des Kreises Olpe.

In dem jüngsten Netzwerk-Treffen stand eine aktuelle Problematik im Fokus: Es gibt zu wenig Wohnraum insbesondere für unbegleitete minderjährige Ausländer. Die am Runden Tisch beteiligten Organisationen appellieren daher eindringlich: „Bitte stellen Sie Wohnraum für pädagogisch betreute junge Menschen zur Verfügung.“

Wichtig für interessierte Vermieterinnen und Vermieter: Der Wohnraum wird im Auftrag des Jugendamtes von den freien Trägern der Jugendhilfe angemietet. Die pädagogische Betreuung der in Obhut genommenen jungen Menschen übernehmen selbstverständlich ausgebildete Fachkräfte. Detaillierte Informationen gibt der Kreis Olpe: Sarah Dobbener, Westfälische Straße 75, 57642 Olpe, Tel. 01511-0635694, s.dobbener@kreis-olpe.de.

Über den Pflegekinderdienst werden ebenfalls Kinder und Jugendliche untergebracht. Entweder vorübergehend in sogenannten Bereitschaftspflegefamilien oder langfristiger in regulären Pflegefamilien. Auch hier werden ständig interessierte Familien, Paare oder Einzelpersonen gesucht, die sich vorstellen können, Kinder oder Jugendliche vorübergehend oder dauerhaft aufzunehmen.

Ansprechperson ist hier Tanja Maaßen, Klosterplatz 5, 57439 Attendorn, Tel. (02722) 3809, t.maassen@ksd-olpe.de.

Die Erfahrungen in dem ersten Jahr veranlassen die Beteiligten des Runden Tisches „Inobhutnahme“, die Arbeit fortzusetzen, um Lösungen für durchzuführende Inobhutnahmen zu erarbeiten.

 

Presseinformation Nr. 033/2024 vom 25. März 2024

Sportlerehrung des Kreises Olpe für das Jahr 2023

Die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Olpe steuerten am Freitag die Showhalle des Elspe-Festivals an. Denn in dieser besonderen Atmosphäre fand an diesem Abend die Sportlerehrung des Kreises Olpe für das Jahr 2023 statt. Umrahmt von Musik, Gesang und sportlichen Vorführungen - standen zahlreiche Einzelsportler sowie Mannschaften aufgrund ihrer besonderen Erfolge im Mittelpunkt. Zudem würdigte der Kreis Olpe zwei Ehrenamtliche für deren vieljähriges und bedeutsames Wirken in Vereinen und Verbänden.

Vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Verwaltung und Sport stellte Landrat Theo Melcher die „Stars des heutigen Abends“ in den Vordergrund seiner Begrüßung – die Sportlerinnen und Sportler. Mit dieser alljährlichen Veranstaltung wolle der Kreis Olpe die besonderen sportlichen Leistungen herausstellen sowie die Athletinnen und Athleten als Vorbilder würdigen.

Zu den Vorbildern gehörten ebenfalls Trainer, Betreuer und Funktionäre, die ihre Freizeit opferten, um den Nachwuchs zu formen, erfolgreiche Mannschaften aufzubauen, erfahrene Sportler weiterzuentwickeln sowie die wichtige Vereinsarbeit als Basis der Erfolge zu erledigen. Der Sport sei insgesamt für den Gemeinsinn enorm wichtig, leiste Beachtliches für die Integration und zeige Flagge gegen Rassismus.  „Danke also für das, was Sie alle für die Gesellschaft leisten“, betonte Landrat Melcher. Insofern sei die Entscheidung, die Sportförderung im Kreis Olpe aufrecht zu erhalten, richtig und wichtig.

Er zeigt sich beeindruckt, wie viele Menschen mit Zielstrebigkeit, Leistungswillen, Fleiß und Ausdauer nach sportlichen Erfolgen ringen würden. Die Sportlerinnen und Sportler sind eine große und wichtige Gemeinschaft im Kreis Olpe: Annähernd 58.000 Erwachsene und Kinder sind Mitglieder in einem der 230 Sportvereine im Kreisgebiet. Damit gehören rund 42 Prozent der Kreisbevölkerung einem Sportverein an.

Immerhin 41 Einzelsportler (Vorjahr: 35) und 17 Mannschaften (16) erfüllten 2023 die Kriterien für die Ehrung des Kreises Olpe: mindestens also eine Spitzenplatzierung bei westfälischen Meisterschaften.

Einen besonderen Dank richtet der Kreis Olpe in diesem Zusammenhang an den Kreissportbund Olpe. Nach dem hinlänglich bekannten Cyber-Angriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT war auch die Olper Kreisverwaltung für eine lange Zeit digital von der Außenwelt abgeschnitten, selbst die digitalen Bestandsdaten lagen viele Wochen nicht mehr vor. In dieser wahrlich schwierigen und herausfordernden Zeit sprang der Kreissportbund Olpe sofort zur Hilfe. Umgehend erklärte sich der KSB bereit, die Meldungen für die Kreissportlerehrung 2023 entgegenzunehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherten mit ihrer Bereitschaft und ihrem Engagement, dass die Kreissportlerehrung für 2023 überhaupt stattfand.

Nicht alle Eingeladenen konnten an der unterhaltsamen Ehrung in der Festival-Halle in Elspe teilnehmen. Diejenigen, die aber kamen, erfuhren die besondere Wertschätzung ihres Heimatkreises. Ihre größten Erfolge wurden vorgestellt sowie mit Urkunde und Medaille gewürdigt, die Landrat Melcher zusammen mit dem Vorsitzenden des Kreissportbundes Olpe, Rolf Kantelhardt, aushändigte. Langanhaltender Applaus der zahlreichen Gäste drückte weitere Wertschätzung aus.

In die Liste der Geehrten reihten sich sogar Weltmeister, Deutsche Meister und Landesmeister ein. Und auch diese Kreissportlerehrung zeigte auf, wie vielseitig die Aktiven unterwegs sind. Die Sportarten reichen vom Kartslalom, Freiflug, Modellflug, Blasrohr-Schießen, Minigolf, Bruchtest bis hin zum Rhönradturnen. Die zahlenmäßig meisten überregionalen Erfolge heimsten erneut die Leichtathleten ein, eine Ehrung im Fußball indes suchte man vergebens.

Natascha Kempf-Dornseifer führte als Moderatorin in bewährter und unterhaltsamer Weise durch das kurzweilige Programm. Die Jugendorchester der Musikschule Lennestadt/Kirchhundem, die Chorjugend Grevenbrück, die Funkengarde Saalhausen sowie der Turnverein Langenei/Kickenbach sorgten mit ihren Auftritten für ein vielseitiges und begeisterndes Rahmenprogramm. Ein Video über Kartfahrer Nico Voß sowie ein Video-Botschaft der Leichtathletin Liv Heite (SG Wenden) aus Alaska gewährten derweil aufschlussreiche Einblicke in die Besonderheiten ihrer Sportarten.

Überdies kamen die Besucher in den Genuss, einen Bürgermeister sprinten zu sehen. Denn Tobias Puspas, der Bürgermeister der Stadt Lennestadt, durfte auf der Bühne der Festivalhalle ein Wettrennen gegen Ben Tröster absolvieren. Selbst der gewährte Vorsprung half dem Stadtoberhaupt gegen den Leichtathleten der TSG Lennestadt nichts. Der derzeit schnellste Sprinter in den NRW-Bestenlisten über 100 und 200 Meter hatte Tobias Puspas schnell ein- und sodann überholt.

Als würdiger Abschluss der Kreissportleerehrung erwies sich die Würdigung von Gerhard Maßing und Herbert Schmidt-Holthöfer. Sie erhielten das Große Wappen des Kreises Olpe überreicht – also Dank für die über viele Jahr geleisteten bemerkenswerten ehrenamtlichen Tätigkeiten in Vereinen und Verbänden.

 

Presseinformation Nr. 032/2024 vom 25.03.2024

Wohnraumförderung: Infoveranstaltung für Kreditinstitute

Alle an der Wohnraumförderung interessierten Vertreterinnen und Vertreter von Kreditinstituten sind am Donnerstag, 11. April, 14 Uhr, zu einem Info- und Austauschtreffen ins Kreishaus in Olpe, Westfälische Straße 75, Sitzungszimmer III, eingeladen.

Viele Bürgerinnen und Bürger sind auf der Suche nach einem Eigenheim oder haben den Wunsch, dieses zu modernisieren. Gleiches gilt für den Bau von Mietwohnobjekten. Um ein solches Vorhaben finanzieren zu können werden oftmals sowohl Fördermittel beantragt als auch Darlehen von Kreditinstituten aufgenommen. Der Kreis Olpe als Bewilligungsbehörde ist für die Abwicklung der Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen zuständig. Um einen effektiven Ablauf des Antragsverfahrens gewährleisten zu können, wird in der Veranstaltung über das Förderprogramm des Landes NRW informiert.

 

Presseinformation Nr. 031/2024 vom 22.03.2024

Leckere Oster-Überraschung für annähernd 100 Wohnungslose

Das Osterfest steht vor der Tür, der Frühling sendet seine ersten Boten - und damit nährt sich die Hoffnung vieler Menschen auf eine hellere, angenehmere Zeit. Viele Menschen genießen den Aufenthalt im Freien, zumeist in dem Bewusstsein, wieder in das behagliche Zuhause zurückkehren zu können. Wohnungslosen ist eine derartige Stimmung verwehrt – wie viele andere wichtige Funktionen, die die „eigenen vier Wände“ bieten. Auch deshalb wird Obdachlosigkeit nach Hunger oft als die schlimmste Form von Armut beschrieben.

Auch im Kreis Olpe ist die Zahl der wohnungslosen Menschen in jüngerer Vergangenheit gestiegen, derzeit sind annähernd 100 betroffene Menschen bekannt. Zumeist finden Sie in kommunalen Unterkünften zwar das vielzitierte Dach über dem Kopf, ein richtiges Zuhause aber ist etwas ganz anderes.

In dieser Woche bekamen die im Kreis Olpe von Obdachlosigkeit betroffenen Menschen eine materielle und zugleich ideelle Aufmerksamkeit überreicht. Denn auf Initiative des Projekts „Endlich ein Zuhause“, das vom Fachdienst Pädagogische Jugendhilfen/Soziale Dienste des Kreises Olpe koordiniert wird, waren „Oster-Tüten“ mit Leckereien befüllt worden.

Schülerinnen und Schüler, die am Berufskolleg des Kreises Olpe ihre schulische Ausbildung zur Sozialassistentin bzw. zum Sozialassistenten absolvieren, legten sich im Fach Hauswirtschaft für die Wohnungslosen ins Zeug. Sie kauften ein, backten Muffins, färbten Eier und legten weitere Leckereien wie einen Schoko-Osterhasen sowie jeweils einen kalten Cappuccino in die 100 „Oster-Tüten“.

Diese Tüten brachten Britta Schurig von der Wohnungslosenhilfe des Kreises Olpe und Mitglieder des Teams in die Unterkünfte für obdachlose Menschen der sieben kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Kooperationspartner im Projekt „Endlich ein Zuhause“ im Kreis Olpe sind übrigens die Alternative Lebensräume GmbH Siegen und das Katholische Jugendwerk Förderband Olpe.

Britta Schurig dankt allen Beteiligten, die diese willkommene Oster-Überraschung unterstützt haben. Mit ihrer Hilfe habe man jenen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ein wichtiges Gefühl des Miteinanders bescheren können.

Finanziert wurde die „Oster-Tüten“-Aktion im Kreis Olpe mit Mitteln aus dem Projekt „Endlich ein Zuhause“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Presseinformation Nr. 030/2024 vom 19.03.2024

Auftaktveranstaltung „Schule mit Biss“ / Karies ein zunehmendes Problem in Grundschulen

Der Arbeitskreis Zahngesundheit in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe hat das Präventionsprogramm „Schule mit Biss – gemeinsam gegen Karies“ entwickelt. Für den Kreis Olpe fiel in der vergangenen Woche der offizielle Startschuss mit einer gleichermaßen unterhaltsamen wie informativen Auftaktveranstaltung im Kreishaus in Olpe. Im Kreis Siegen-Wittgenstein startet „Schule mit Biss“ offiziell am 21. März 2024. Die Schirmherrschaft für „Schule mit Biss“ haben die Landräte Theo Melcher (Olpe) und Andreas Müller (Siegen-Wittgenstein) übernommen.

„Schule mit Biss“ stellt die konsequente Fortführung von „Kita mit Biss“ dar, einem Programm für Kindertagesstätten, das sich in unserer Region etabliert hat. Das Präventionsprogramm unterstützt nun Grundschulen, Zahngesundheit und gesunde Ernährung in den Schulalltag zu integrieren. Hierdurch soll die Zahngesundheit der Kinder verbessert sowie die Karieshäufigkeit gesenkt werden.

Denn Fachleute halten es besonders in der heutigen Zeit für wichtig, die Zahngesundheit in Schulen zu verankern. „Karies spielt in den Mündern unserer Kinder eine immer größere Rolle“, erläutert Schulamtsdirektorin Britta Halbe von der Schulaufsicht des Kreises Olpe. „Wir wollen daher noch mehr Verantwortung für die Gesundheit unserer Kinder übernehmen.“ Das Programm „Schule mit Biss“ sei besonders, so Britta Halbe, weil damit tagtäglich die Gesundheit zum Thema gemacht werde.

Die tägliche Zahnpflege in der Schule trainiert und festigt die Zahnputztechnik der Kinder und macht das Zähneputzen zur bestenfalls lebenslangen Gewohnheit. Und wenn Kinder mehr als acht Stunden in der Schule verbringen, ist das Zähneputzen nach dem Mittagsessen besonders wichtig, um Karies vorzubeugen.

Das Präventionsprogramm „Schule mit Biss“ unterstützt die Schulen außerdem hinsichtlich gesunder Ernährung. Sie wird in den Schulalltag integriert, um die Gesundheit der Kinder zu verbessern und die Karieshäufigkeit zu verringern.

Der Arbeitskreis Zahngesundheit steht den „Schulen mit Biss“ zur Seite. Er unterstützt mit Unterrichtsbesuchen sowie mit Beratung und Begleitung der pädagogischen Fachkräfte in der Offenen Ganztagsschule (OGS) bei der Umsetzung der täglichen Zahnpflege. Alle Zahnputzmaterialien wie Zahnbürsten, Zahnpasta und Zahnputzbecher werden vom Arbeitskreis kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für das Team des Arbeitskreises gab es bereits in der Auftaktveranstaltung in Olpe von allen Seiten sehr viel Lob für das außergewöhnliche Engagement und die Entwicklung des modellhaften Programms.

Im Olper Kreishaus zeichneten Landrat Theo Melcher, Jochen Groos als stellv. Vorsitzender des Arbeitskreises Zahngesundheit sowie Schulamtsdirektorin Britta Halbe jene zehn Grundschulen im Kreis Olpe aus, die sich bereits entschieden haben, „Schule mit Biss“ zu werden. Theo Melcher dankte den Verantwortlichen, dass sie das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellten. „Frühe Hilfen sind dem Kreis Olpe in vielen Bereichen sehr wichtig“, so der Landrat.

Der Chor des Grundschulverbunds Lennetal verlieh der Auftaktveranstaltung im Olper Kreishaus eine besondere Atmosphäre. Die mehr als 40 Schülerinnen und Schüler trugen dem begeisterten Publikum stimmungsvolle Lieder vor - darunter den eigens komponierten „Schule mit Biss“-Song.

Beispiele von Schulen, die das tägliche Zähneputzen schon seit längerem durchführen, demonstrierten eindrucksvoll, mit welchem Elan die Kinder das Zähneputzen in der Schule annehmen.

„Schule mit Biss“ soll künftig im gesamten Raum Westfalen-Lippe umgesetzt werden. Das Präventionsprogramm wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW unterstützt die Verbreitung des Präventionsprogramms.

Ergänzende Informationen gibt es auf www.schule-mit-biss.de und www.zahngesundheit-si.de.

 

Presseinformation Nr. 029/2024 vom 14.03.2024

Längere Öffnungszeiten in der Führerscheinstelle / Online-Terminbuchung zwingend notwendig

Die Führerscheinstelle des Kreises Olpe erweitert ihre Öffnungszeiten. Sie sind nun identisch mit den Öffnungszeiten der Kfz-Zulassungsstelle. Konkret heißt dies, dass die Führerscheinstelle und die Kfz-Zulassungsstelle von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet sind.

Eine Terminbuchung für die Führerschein- sowie für die Kfz-Zulassungsstelle ist zwingend notwendig und über diesen Link möglich: Terminvereinbarung (tempus-termine.com)

Reservierungen von Kennzeichen, die vor dem Cyber-Angriff auf die Südwestfalen-IT erfolgt sind, können wieder zugeteilt werden. Neue Wunschkennzeichen und neue Reservierungen von Kennzeichen sind dagegen leider noch nicht möglich. Alle Informationen hierzu sind hier abrufbar: KFZZulassung (sit.nrw).

 

Presseinformation Nr. 028/2024 vom 13.03.2024

Gesprächskreis Olper Trialog

Der Kreis Olpe lädt für Mittwoch, 20. März, um 17 Uhr zum Trialog ein. Der Austausch findet im DRK-Mehrgenerationenhaus in Olpe, Löher Weg 9, statt. Zu der Gesprächsrunde sind alle eingeladen, die Erfahrungen mit psychischen Belastungen oder psychischen Erkrankungen gemacht haben – ob als Betroffene, Angehörige oder im Beruf.

Ziel des Gesprächskreises ist es, die Entstehung und den Verlauf von psychischen Beeinträchtigungen und seelischen Krisen zu verstehen. Darüber hinaus sollen die eigene Kompetenz für den Umgang mit der psychischen Erkrankung gestärkt sowie Vorurteile und Berührungsängste gegenüber dem Thema Psychiatrie abgebaut werden.

Diesmal lautet das Thema: „Du bist perfekt genug – wie schaffe ich es, mich selbst zu mögen?“

Die Teilnahme am Trialog ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Nähere Infos bei Judith Stahl, Tel.: (02761) 81-502, und Ines Kieserling, Tel.: (02761) 81-433.

Presseinformation Nr. 027/2024 vom 12.03.2024

Landesprogramm „Kultur und Schule“: Bewerbungsverfahren jetzt digital

Das Land NRW kündigt das Programm „Kultur und Schule“ auch für das Schuljahr 2024/2025 erneut an. Es fördert künstlerische Aktivitäten und kulturelle Bildung und erfreute sich in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit.

Dazu können Künstlerinnen und Künstler in Zusammenarbeit mit den Schulen im Kreis Olpe Projektvorschläge einreichen. Dadurch können Schülerinnen und Schüler Kunst und Kultur kennenlernen und ihre künstlerischen Talente erproben. Die Projekte ergänzen das schulische Lernen in verschiedenen Kultursparten: Bildende Kunst, Musik, Theater, Literatur, Film und Tanz. Die Projekte werden bei maximalen Gesamtkosten von 3.375 Euro zu 80 Prozent durch Landesmittel gefördert.

Für das neue Förderjahr 2024/2025 wird das Bewerbungsverfahren digitalisiert. Die bisher auf Papier auszufüllenden Projektdatenblätter können dann nur noch als Projektskizze online über das Internetportal „kultur.web“ eingereicht werden. Weitere Infos zum Verfahren und den Zugang zur Projektskizze mit Anleitung zum Ausfüllen des Onlineformulars gibt es auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg.

Bewerbungsschluss ist Freitag, 12. April 2024.

Ansprechpartnerin beim Kreis Olpe ist Sigrid Ohm, Tel. (02761) 81-456.

Presseinformation Nr. 026/2024 vom 11.03.2024

Selbstverteidigungskurs für Mädchen

Die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises und der Stadt Olpe bieten einen Selbstsicherheits- und Selbstverteidigungskurs für Mädchen im Alter von neun bis 13 Jahren an. Die Leitung des Kurses übernimmt Wolfgang Selter, langjähriger Trainer für verhaltensorientierte Selbstverteidigung.

Grundlegendes Ziel des Kurses ist es, die Mädchen stark zu machen, so dass sie sich in einer bedrohlichen Situation besser behaupten können. Hierbei muss es keine extreme Situation sein, die den Kindern Angst macht. Auch in ganz alltäglichen Momenten, beispielsweise auf dem Schulweg oder im Bus kann es zu verbalen oder körperlichen Angriffen kommen.

Trainiert wird unter anderem, mit fester Stimme, aufrechter Körperhaltung und deutlichen und klaren Worten mehr Selbstbewusstsein auszustrahlen. Die Mädchen lernen also, in Konfliktsituationen klar zu sagen, wo ihre Grenzen erreicht sind und was sie nicht wollen. Grundkenntnisse der Selbstverteidigung werden ebenfalls vermittelt.

Der Kurs besteht aus vier Einheiten, die aufeinander aufbauen. Beginn ist am Donnerstag, 11. April, 16.30 bis 18.45 Uhr, im alten Lyzeum in Olpe, Franziskanerstraße 8, Raum 5. Die folgenden Termine am 18., 25. und 29. April. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro und ist am ersten Veranstaltungstag in bar zu entrichten.

Weitere Informationen gibt die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Olpe, Sabine Nosiadek. Bei ihr können sich interessierte Mädchen auch ab sofort anmelden, Tel.: 02761-81 499 oder per E-Mail: s.nosiadek@kreis-olpe.de.

Presseinformation Nr. 025/2024 vom 07.03.2024

Standesämter am 12. März 2024 nicht erreichbar

Aufgrund einer gemeinsamen Fortbildung sind die Standesämter am Dienstag, 12. März 2024, im gesamten Kreisgebiet telefonisch und persönlich nicht erreichbar.

Presseinformation Nr. 024/2024 vom 04.03.2024

Wohnraumförderung: Infoveranstaltung für Betreuerinnen und Betreuer

Alle Betreuerinnen und Betreuer für öffentliche Mittel in der Wohnraumförderung sind am Montag, 11. März, 15 Uhr, zu einem Info- und Austauschtreffen ins Kreishaus in Olpe, Westfälische Straße 75, Sitzungszimmer 1, eingeladen.

Am 1. März hat das zuständige Ministerium die neue Förderrichtlinie „Förderrichtlinie öffentlich Wohnen NRW 2024“ bekanntgegeben. Daher möchte der Kreis Olpe als Bewilligungsbehörde mit den Beauftragten ins Gespräch kommen und sich über das Verfahren austauschen.

Presseinformation Nr. 023/2024 vom 29.02.2024

„Woche der Unternehmen“ findet auch 2024 statt. Jetzt als Unternehmen anmelden!

Die „Woche der Unternehmen“ übertraf im September 2023 alle Erwartungen: 64 Unternehmen in allen sieben Städten und Gemeinden im Kreis Olpe öffneten ihre Tore für rund 700 Jugendliche und deren Eltern, um sich und ihre Ausbildungsplätze vorzustellen. Alle Beteiligten – Teilnehmende und Unternehmen – wünschten sich eine Wiederholung in diesem Jahr.

Diesem Wunsch kommt das Regionale Bildungsnetzwerk des Kreises Olpe nach und plant für die Woche vom 23. bis 26. September 2024 erneut die „Woche der Unternehmen“: Am Montag, 23. September, in Olpe und Kirchhundem, am Dienstag, 24. September, in Finnentrop und Wenden, am Mittwoch, 25. September, in Attendorn und am Donnerstag, 26. September, in Lennestadt und Drolshagen. Die Teilnehmenden werden wieder täglich nach einer gemeinsamen Begrüßung auf festen Busrouten zu je drei Unternehmen gebracht. So hat jedes Unternehmen die Möglichkeit, drei Gruppen in Empfang zu nehmen.

Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung, die an der Woche der Unternehmen teilnehmen möchten, können sich bis Freitag, 22. März, bei Carla Hömberg melden: E-Mail: c.hoemberg@kreis-olpe.de. Schnell sein lohnt sich, da die Plätze für Unternehmen begrenzt sind und nach zeitlichem Eingang der Anmeldung vergeben werden. Der Teilnehmerbeitrag je Standort beträgt in diesem Jahr 125 Euro.

Presseinformation Nr. 022/2024 vom 26.02.2024

Kindertagespflege: Infotage für Interessierte

Der Kreis Olpe lädt wieder alle Personen, die sich für eine Tätigkeit in der Kindertagespflege interessieren, zu Infoveranstaltungen ein. Wer in der Kindertagespflege arbeitet, betreut Kinder meist im Alter von unter drei Jahren im eigenen Haushalt oder in einer Großtagespflegestelle.

In den Infoveranstaltungen stellt das Team der Fachberatung Kindertagespflege des Kreises Olpe die Rahmenbedingungen der Qualifizierung vor und beantwortet Fragen zu Voraussetzungen und Verdienstmöglichkeiten. Der Besuch der Infoveranstaltung ist unverbindlich und dauert rund anderthalb Stunden.

Infoveranstaltungen gibt es an diesen Terminen:

  • Montag, 11. März, 10 Uhr,
  • Donnerstag, 21. März, 16 Uhr,
  • Mittwoch, 10. April, 15 Uhr,
  • Mittwoch, 17. April, 10 Uhr,

immer im Kreishaus in Olpe, Westfälische Straße 75, Raum 2.059 a.  

Anmeldung und Anfragen bitte an: Jutta Schäfer, Tel: 02761 81-572, E-Mail: j.schaefer@kreis-olpe.de, oder

Sandra Domin-Reichmann, Tel: 02761/81-351, E-Mail: s.domin-reichmann@kreis-olpe.de, oder Sebastian Hüpper, Tel: 02761/81-470, E-Mail: se.huepper@kreis-olpe.de.

 

Presseinformation Nr. 021/2024 vom 26.02.2024

Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ steht in den Startlöchern / Jury bereist die Ortschaften vom 2. bis zum 6. September 2024

Im bevorstehenden Sommer startet der 29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene. Hierfür sind jene 21 Dörfer qualifiziert, die im vergangenen Jahr in den Wettbewerben der Städte und Gemeinden auf den vorderen Plätzen landeten und von den Kommunen für den kreisweiten Entscheid gemeldet worden sind.

Der Jury für den Kreiswettbewerb unter Leitung von Dr. Roswitha Kirsch-Stracke gehören insgesamt elf Fachleute an. Sie werden die kommunalen Siegerdörfer vom 2. bis zum 6. September 2024 bereisen und anhand festgelegter Kriterien die Siegerdörfer in den Kategorien I (über 500 Einwohner) und II (unter 500 Einwohner) ermitteln.

Der Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bietet die Möglichkeit, das umfassende bürgerschaftliche Engagement vieler Dorfgemeinschaften sowie geplante und realisierte Projekte in den Mittelpunkt zu stellen, sichtbarer zu machen und zu stärken. Die Kreisgeschäftsstelle „Unser Dorf hat Zukunft“ hat daher eine Broschüre erstellt, in der alle wesentlichen Informationen zum Ablauf des 29. Kreiswettbewerbs zu finden sind. Ferner werden die Bewertungskriterien beleuchtet und Ideen für deren Umsetzung gegeben. Die Borschüre ist auf der temporären Not-Homepage des Kreises Olpe abrufbar: Kreis Olpe (sit.nrw).

Folgende Ortschaften sind für den 29. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifiziert:

Kommune

Dorf

Ergebnis 2023

EW-Zahl

Attendorn

Repe

Gold

110

 

Dünschede

Gold

671

 

Helden

Silber

1159

Drolshagen

Eichen/ Eichenermühle

Gold

196

Olpe

Rhode

Gold

1501

 

Rhonard

Gold

53

 

Hohl

Silber

77

 

Rehringhausen

Gold

336

 

Neuenkleusheim

Silber

603

 

Altenkleusheim

Silber

764

Wenden

Ottfingen

Gold

2191

 

Schönau

Gold

1323

Kirchhundem

Kirchhundem

Gold

2000

 

Hofolpe

Gold

740

 

Rinsecke

Gold

336

 

Flape

Gold

250

Lennestadt

Bilstein

Gold

1043

 

Sporke/ Hespecke

Gold

230

Finnentrop

Lenhausen

Gold

1190

 

Hülschotten

Gold

300

 

Ostentrop

Gold

741

 

Presseinformation Nr. 020/2024 vom 22.02.2024

Kinoabend mit „Wunderschön“ zum Weltfrauentag

Die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Olpe, der Stadt Olpe sowie der Gemeinden Kirchhundem, Finnentrop und Wenden laden anlässlich des Weltfrauentages am Freitag, 8. März, zu einem Kinoabend ein. Gezeigt wird der Film „Wunderschön“ – eine Episodenkomödie über fünf Frauen unterschiedlichen Alters, die sich jede auf ihre eigene Art und Weise an Schönheitsidealen und Optimierungswahn abkämpfen. Die deutsche Film- und Medienbewertung stuft den Film als „besonders wertvoll“ ein. Der Film ist nicht nur für Frauen sehenswert.

Der Abend im Cineplex in Olpe, Franziskanerstraße 9, beginnt um 17.30 Uhr. Dann sind alle eingeladen, mit einem Glas Sekt mit oder ohne Alkohol auf die Frauen dieser Welt anzustoßen. Der Film beginnt um 18 Uhr. Karten zum ermäßigten Preis von 8 Euro gibt es im Kino oder auf www.cineplex.de.

Seit 1921 gilt der 8. März als Weltfrauentag. Ein Tag, an dem die sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Errungenschaften von Frauen gefeiert werden und der auch für die Gleichstellung der Geschlechter von großer Bedeutung ist. In 25 Staaten ist der 8. März gesetzlicher Feiertag – in Deutschland in Berlin und seit 2023 auch in Mecklenburg-Vorpommern.

Presseinformation Nr. 019/2024 vom 14.02.2024

Vermittlerin bei Konflikten in der Pflege: Sibille Niklas als Ombudsperson in der Pflege bestellt

Sibille Niklas aus Wenden ist durch den Kreistag als Ombudsperson in der Pflege für den Kreis Olpe bestellt worden. 

Aufgabe der Ombudsperson ist es, unabhängig und unparteiisch Betroffene und deren Angehörige zu unterstützen, wenn es zu Beschwerden und Prob­lemen in konfliktträchtigen Situationen mit Betreu­ungseinrichtungen kommt. Dazu zählen Alten- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Wohngemeinschaften mit Betreuungsleistungen, Angebote des Servicewohnens, die Hospize, Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen.

Die Ombudsperson in der Pflege vermittelt und moderiert bei Themen wie der Art und Weise der Pflege, Betreuung und medizinischen Versorgung, Unterkunft, Verpflegung und Verwaltung von Bargeld, Hauswirtschaft und Vertragsangelegenheiten inklusive Abrechnung und Problemen zwischen Leistungserbringern und Nutzerinnen und Nutzern.

Daneben ist Niklas ebenfalls seit längerer Zeit als Ombudsperson für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen sowie für deren Angehörige tätig. Diese Aufgabe besteht darin, Betroffene in Konfliktfällen zu unterstützen, die sich auf ihre Behinderung beziehen und in denen sie sich von Behörden, Einrichtungen, Kostenträgern oder Institutionen in ihren Rechten beeinträchtigt fühlen.

Sibille Niklas ist wie folgt zu erreichen: Tel.: 02761-834800, E-Mail: ombudsfrau@kreis-olpe.org, Post: Ombudsfrau Sibille Niklas, Westfälische Straße 75, 57462 Olpe.

Presseinformation Nr. 018/2024 vom 14.02.2024

Einladung zur Infoveranstaltung: Landschaftsplan „Kirchhundem“ - Kreis Olpe lädt am 29. Februar zu Information und Austausch ein

Für einen großen Teil des Gemeindegebiets Kirchhundem soll ein Landschaftsplan aufgestellt werden. Das hat der Kreistag des Kreises Olpe beschlossen. Das Plangebiet ist rund 126 Quadratkilometer groß und umfasst das gesamte Gemeindegebiet östlich der B517. Ausgenommen sind im Zusammenhang bebaute Ortsteile und der Geltungsbereich von Bebauungsplänen.

Ein Landschaftsplan dient dazu, die nötigen Schutzausweisungen und Maßnahmen zu entwickeln, um die örtliche Natur lebens- und leistungsfähig zu erhalten sowie die Vielfalt, Eigenart, Schönheit und den Erholungswert der Landschaft zu bewahren. Nach Abschluss des Planverfahrens werden die Maßnahmen als Satzung festgeschrieben.

Landschaftspläne werden im Kreis Olpe stets im offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere den Landnutzenden entwickelt. Ziel ist, alle Beteiligten in den Prozess einzubeziehen und die nötigen Maßnahmen weitgehend auf der Grundlage freiwilliger Vereinbarungen umzusetzen.

Zu einer ersten Infoveranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 29. Februar, um 18.30 Uhr, in die Aula der Sekundarschule Hundem-Lenne, An der Hauptschule 4, eingeladen. Dort wird das mit der Planaufstellung beauftragte Ingenieurbüro die allgemeinen Ziele und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung vorstellen. Alle Teilnehmenden können Ideen, Anregungen und Bedenken einbringen.

Schon von Beginn dieser frühzeitigen Bürgerbeteiligung an tritt für geplante Naturschutzgebiete, Naturdenkmäler und geschützte Landschaftsbestandteile ein Veränderungsverbot ein. Das heißt, von diesem Zeitpunkt bis zum Inkrafttreten des Landschaftsplans, längstens aber drei Jahre lang, sind alle Maßnahmen verboten, welche die geplanten Schutzgebiete und -objekte nachteilig verändern können. Davon unberührt bleibt jede aktuelle, rechtmäßige Bewirtschaftung der betroffenen Flächen. Soweit die Flächen oder Objekte zurzeit bereits als Schutzgebiet (z.B. Naturschutzgebiet oder Landschaftsschutzgebiet) oder Schutzobjekt (z.B. Naturdenkmal) festgesetzt sind, gelten die aktuell bestehenden Verbote bis zum Inkrafttreten des Landschaftsplans weiter.

Mit dieser ersten Info- und Diskussionsveranstaltung endet die Bürgerbeteiligung nicht – für die zweite Jahreshälfte ist die öffentliche Auslegung des dann erarbeiteten Entwurfs des Landschaftsplans geplant. Auch dann können noch Bedenken und Anregungen vorgebracht werden. Wann der Entwurf öffentlich ausgelegt wird, wird rechtzeitig vorher bekanntgemacht.

Presseinformation Nr. 017/2024 vom 13.02.2024

Einladung zum Olper Trialog

Der nächste Gesprächskreis Olper Trialog findet am Mittwoch, 21. Februar, um 17 Uhr im DRK-Mehrgenerationenhaus in Olpe, Löher Weg 9, statt. Zu diesem offenen Gesprächskreis sind alle eingeladen, die persönlich, als Angehörige oder beruflich mit psychischen Erkrankungen und seelischen Belastungen zu tun haben. Das Thema des nächsten Treffens lautet: Wie schaffe ich es, mein Selbstwertgefühl zu stärken?

Presseinformation Nr. 016/2024 vom 07.02.2024

Jugendliche lernen das Handwerk kennen: „Ausbildung 24 – Check das Handwerk!“ im Kreishaus Olpe

„Die praktischen Übungen haben echt Spaß gemacht!“, so eine Schülerin, die an „Ausbildung 24 – Check das Handwerk!“ teilgenommen hat. Am 31. Januar und 1. Februar hatte die Kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Olpe gemeinsam mit der Handwerkskammer Südwestfalen und weiteren Akteuren ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen zu dieser Veranstaltung ins Kreishaus eingeladen.

„Wir wollen Schülerinnen und Schülern ermöglichen, das Handwerk anhand von authentischen Übungen aus der Praxis näher kennenzulernen“, berichtet Verena Kurth von der Handwerkskammer Südwestfalen. „Neben der Erprobung im handwerklichen Bereich eröffnet dieses besondere Angebot den Teilnehmenden auch die Chance, für 2024 noch einen Ausbildungsplatz zu finden.“

In Kleingruppen konnten die Jugendlichen verschiedene Stationen durchlaufen. Dabei wurden sie von Praktikern aus heimischen Handwerksbetrieben angeleitet. Mit dabei waren diesmal Franz Prein Bedachungen GmbH, Vollmer Fahrzeugbau und Service GmbH, Egon Behle Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Midena Elektrowerkzeugbau GmbH, Neuhaus GmbH sowie Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG.

Vom Beton- und Stahlbetonbauer über Dachdecker, Feinwerkmechaniker und Fleischer bis zum Kfz-Mechatroniker waren sieben verschiedene Gewerke des Handwerks vertreten. Den direkten Kontakt zu den Betrieben konnten die Schülerinnen und Schüler nutzen, um sich über freie Ausbildungsplätze zu informieren. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit war ebenfalls präsent, gab Tipps für das Bewerbungsverfahren und informierte über Ausbildungsplätze, die in diesem Jahr noch zur Verfügung stehen.

Ein besonderes Unterstützungsangebot halten die beiden Bildungsträger Kath. Jugendwerk Förderband Olpe e.V. sowie Bildungswerk Sieg-Lahn e.V. bereit. Sie informierten die jungen Menschen darüber, dass sie für jeden ein individuelles, kostenfreies Coaching anbieten, um den Weg von der Schule in den Beruf bestmöglich zu begleiten.

„Für die Schülerinnen und Schüler ist diese Veranstaltung immer wieder eine wertvolle Erfahrung. Gerade das praktische Ausprobieren verschiedener Handwerke ist ein wichtiger Beitrag, um die jungen Menschen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen. Wir werden dieses erfolgreiche Format sicher auch im nächsten Jahr wieder anbieten“, sagt Beate Hasenau von der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises Olpe.

Presseinformation Nr. 015/2024 vom 07.02.2024

Schulterschluss für „Bürokratie-Check“

„Bürokratie abbauen“ – diese Forderung ist aus Wirtschaftskreisen oft zu hören. Doch wie kann das auf lokaler Ebene gelingen und was können lokale Behörden tun, um Unternehmen in dieser Hinsicht zu entlasten? 

Darum geht es in einer neuen Initiative, die sich im Dezember 2023 erstmals getroffen hat: Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum empfing dazu Klaus Gräbener (Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen), André Arenz (1. Bevollmächtigter der IG Metall Olpe) und Thorsten Holzhäuser (Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe). Beteiligt ist zudem die Handwerkskammer Südwestfalen mit ihrem Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt.

Auch die Städte und Gemeinden im Kreis Olpe stehen der Idee offen gegenüber und sind mit ins Boot gestiegen: Jeder Bürgermeister hat eine Ansprechperson benannt, die den Prozess mitgestalten wird.

Im nächsten Schritt soll zunächst ermittelt werden, welche bürokratischen Regelungen Unternehmen im Kreis Olpe besonders belasten. Dazu wird es einen Fragebogen geben, den IHK, Arbeitgeberverband und Handwerkskammer an ihre Mitglieder verteilen. Zusätzlich wollen sie Gespräche mit Betriebsräten und Personalleitungen führen.

Wenn die Ergebnisse vorliegen, muss natürlich geprüft werden: Was davon können lokale Behörden – also Städte, Gemeinden und der Kreis – überhaupt beeinflussen? Denn die meisten Regelungen kommen von übergeordneten Instanzen wie Land, Bund oder aus der EU.

Aber dort, wo die Kommunen und der Kreis etwas verbessern können, da wollen sie es tun. Die Behörden werden deshalb genau auf die Ergebnisse der Umfrage schauen: Wie können wir rechtliche Vorgaben unbürokratischer umsetzen? Welche Abläufe können wir vereinfachen? Wie kann es schnellere Entscheidungen geben?

Das gemeinsame Ziel ist es, durch die externen Anregungen Prozesse in den Verwaltungen service- und kundenorientierter zu gestalten. Davon haben beide Seiten etwas, denn auch in den Verwaltungen binden bürokratische Prozesse viel Arbeitskraft. „Wenn wir hier auf lokaler Ebene etwas vereinfachen und verbessern können, kommt das der Wirtschaft und den Verwaltungen im Kreis Olpe gleichermaßen zugute“, ist sich Kreisdirektor Scharfenbaum sicher.

Presseinformation Nr. 014/2024 vom 06.02.2024

„Kompass“ – Förderzuschuss für die Weiterbildung

Wenn gewerbliche und freiberufliche Solo-Selbstständige in existenzielle Gefährdungslagen geraten, kann es neben anderen Faktoren auch an grundlegenden Kenntnissen mangeln, wie man sich wettbewerbsfähig und krisenfest gegenüber der Konkurrenz aufstellt. Hier setzt das Förderprogramm „Kompass“ an.

„Kompass“ steht für „Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige“ und ist ein innovatives Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, finanziert auch aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus. Ziel ist, mit der Förderung individueller, passgenauer Qualifizierungsmaßnahmen das professionelle Knowhow der Selbstständigen maßgeblich zu erhöhen, damit sie mit ihrem Geschäftsmodell zukunftssicher und erfolgreich am Markt bestehen können.

Gefördert werden sowohl berufsspezifische fachliche Qualifizierungen als auch sogenannte Querschnittskompetenzen, wie z.B.  kaufmännisches Rechnungswesen, Marketing, arbeitsrechtliche oder versicherungsrechtliche Themen, sowie auch persönliche Kompetenzen, wie etwa Gesprächs- und Verhandlungsführung, Selbstorganisation oder Medienkompetenz.

Förderfähig sind alle Selbstständigen sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die allein in ihrem Geschäft tätig sind oder nicht mehr als ein Vollzeitäquivalent (40 Stunden/ Woche) an Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter beschäftigen. Ihr Einkommen muss zu mehr als der Hälfte aus ihrer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit kommen, sie müssen also im Haupterwerb selbstständig sein, und ihre Selbstständigkeit muss seit mindestens zwei Jahren am Markt bestehen.

Die Antragstellenden können sich selbst Weiterbildungsmaßnahmen aussuchen oder Angebote wählen, die ihnen die Beratungsstelle vorschlägt. Die Maßnahme selbst muss ebenfalls den Förderkriterien entsprechen, was durch die Beratungsstelle geprüft wird. So muss sie mindestens 20 Zeitstunden umfassen und zu mindestens der Hälfte des Zeitumfangs als Live-Seminar ablaufen, in Präsenz oder auch online. Die maximale Rückerstattung beträgt 4.500 Euro und kann einmal innerhalb von zwölf Monaten gewährt werden.

Interessenten finden eine entsprechende Anlaufstelle unter <diesem Link>

Oder sie wenden sich an die Regionalagentur für die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe. Dort sind Melanie Schreier (me.schreier@siegen-wittgenstein.de, Tel. (0271) 333-1191) und Dorothea Kuhl (d.kuhl@kreis-olpe.de, Tel. (02761) 81-396) die Ansprechpartnerinnen.

Presseinformation Nr. 013/2024 vom 05.02.2024

In der Ausländerbehörde sind weitere Dienstleistungen wieder möglich

Die Ausländerbehörde des Kreises Olpe wird beginnend ab dem 19. Februar 2024 wieder Aufenthaltstitel erteilen können. Auch die Ausstellung und Verlängerung von Aufenthaltsgestattungen sowie die Ausstellung und Erneuerung von Duldungen werden wieder möglich sein.

Bereits jetzt können Termine für die Beantragung der Dokumente telefonisch vereinbart werden. Zu beachten ist: Die Gebühren für die Ausstellung der Dokumente sind in bar zu entrichten. Zu den Terminen muss jeweils ein biometrisches Lichtbild mitgebracht werden.

Die Telefonnummern der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind auf der Notfallhomepage des Kreises Olpe zu finden: https://notfallseite.sit.nrw/kreisolpe .

 

Presseinformation Nr. 012/2024 vom 01.02.2024

Kfz-Zulassungsstelle: Unbedingt auf Homepage des Kreises Olpe informieren

Seit etwas mehr als einer Woche sind Kfz-Zulassungen wieder im Kreishaus in Olpe möglich, hunderte von Kundinnen und Kunden nutzten seither die Dienstleistungen.

Auffällig ist zurzeit, dass häufig Missverständnisse bestehen, welche Dienstleistungen nach dem Hackerangriff auf die Südwestfalen-IT und der Wiederinbetriebnahme der Kfz-Zulassungsstelle in Olpe tatsächlich möglich sind. Die vordergründige Internet-Recherche führt gelegentlich auf dubiose Seiten mit unzutreffenden Informationen.

Daher appelliert der Kreis Olpe eindringlich: Rufen Sie bitte die Notfallhomepage des Kreises Olpe über diesen >Link< auf. Lesen Sie sich dort bitte die Informationen des Kreises Olpe zur Kfz-Zulassungsstelle und die dort möglichen Dienstleistungen durch.

Von besonderer Bedeutung ist nach wie vor: Die Ausgabe von Wunschkennzeichen ist derzeit nicht möglich.

Informationen zu aktuellen möglichen Dienstleistungen der Führerscheinstelle sind übrigens hier aufgelistet: >Link< .

 

Presseinformation Nr. 011/2024 vom 30.01.2024

Acht neue familienfreundliche Unternehmen in Olpe und Siegen-Wittgenstein

Ab sofort für neue Zertifizierungsrunde anmelden

Auf den ersten Blick haben eine Apotheke, ein Baumarkt, ein Landgasthof und eine Steuerberatungsgesellschaft wenig gemeinsam – auf den zweiten Blick schon: Sie alle sind von den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe für ihre familienfreundliche Unternehmenskultur ausgezeichnet worden. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort für eine neue Zertifizierungsrunde „Familienfreundliches Unternehmen“ bei der Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe anmelden.

Beruf und Familie zu vereinbaren, ist nicht immer einfach. Leichter fällt es, wenn Arbeitgeber auf die Lebensumstände ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rücksicht nehmen. Vor allem für junge Menschen, die sich gerade in der Karriereplanung befinden, ist es wichtig zu wissen, wie sie berufliche Arbeit und die sogenannte „Care Arbeit“ – wie Kinderbetreuung, Altenpflege und Hausarbeit – vereinbaren können.

Möglich wird das beispielsweise durch flexible Arbeitszeitmodelle, wie bei der HFB Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Olpe. 27 von 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten dort in Teilzeit, mit den anderen Beschäftigten wurden individuell auf die persönlichen Lebensumstände abgestimmte Arbeitszeitmodelle vereinbart. Bei der Hagebaumarkt Bad Berleburg GmbH können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem Arbeitstage flexibel tauschen und allen Beschäftigten steht in regelmäßigen Abständen ein langes Wochenende zur Verfügung. Beschäftigte in Elternzeit haben unter anderem die Möglichkeit, über einen Minijob wieder ins Berufsleben einzusteigen, oder werden während der Elternzeit über eine Mitarbeiter-App durchgehend mit allen wichtigen Infos versorgt, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Einen großen Wert auf das Gesundheitsmanagement legt die Wichmann Brandschutzsysteme GmbH & Co. KG aus Attendorn. Die Beschäftigten und deren Familienmitglieder können eine Sozial- und Gesundheitshotline nutzen, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es Ergonomie-Schulungen für ihre Büroarbeitsplätze, Massagen während der Arbeitszeit durch qualifiziertes Fachpersonal oder ein Langzeit-Arbeitszeitkonto, das die Beschäftigten eigenverantwortlich führen.

Über das Zertifikat

Mit dem Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“ möchte die Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe Unternehmen Impulse für Beschäftigtenbindung und ein modernes Personalmanagement geben. Gleichzeitig dient es als öffentlichkeitswirksamer Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von Fachkräften. In Siegen-Wittgenstein und Olpe sind bisher 50 Unternehmen ausgezeichnet worden.

Das Zertifikat richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Beschäftigte, größere Unternehmen können sich aber ebenfalls für die Zertifizierung bewerben. Ansprechpartnerinnen für interessierte Unternehmen sind Melanie Schreier vom Kreis Siegen-Wittgenstein, Tel. (0271) 333-1191, E-Mail beschaeftigungsfoerderung@kreissiwi.de,  sowie  Dorothea Kuhl vom Kreis Olpe, Tel. (02761) 81-396, E-Mail d.kuhl@kreis-olpe.de.

Im Jahr 2023 zertifizierte Unternehmen

Erstmalig erhielten die folgenden Unternehmen das Zertifikat für zwei Jahre:

  • Christoph Bornebusch GmbH & Co. KG (Siegen), Optiflex GmbH (Siegen), Dr. Ing. Kaupert GmbH (Erndtebrück), Hagebaumarkt (Bad Berleburg), HFB Steuerberatungsgesellschaft mbH (Olpe), Landgasthof Gut Ahe (Kirchhundem), Tracto-Technik GmbH & Co. KG (Lennestadt), Wichmann Brandschutzsysteme GmbH & Co. KG (Attendorn)

Folgende Unternehmen wurden nach zwei Jahren re-zertifiziert:

  • GEB - Gesellschaft für Erziehungshilfe und Beratung mbH (Siegen), Bikar Metalle GmbH (Bad Berleburg), K-IS Systemhaus GmbH (Siegen), KUNKEL+Partner Ingenieure GmbH (Siegen), Brill+Adloff GmbH (Lennestadt), Praxis Guntermann (Olpe), Martinus-Apotheke (Olpe), EEW-Group (Erndtebrück)

Folgende Unternehmen stellten sich drei Jahre nach der Re-Zertifizierung dem Re-Re-Zertifizierungsverfahren:

  • Aquatherm GmbH (Attendorn), MPC Munschek Process Consulting GmbH (Wenden), Caritasverband (Olpe)

 

Presseinformation Nr. 010/2024 vom 26.01.2024

Nach Wiederöffnung der Kfz-Zulassungsstelle in Olpe:

Neustart erfolgreich. Großer Dank an den Oberbergischen Kreis

In Krisensituationen gute Nachbarn zu haben, ist unbezahlbar. Das gilt im privaten Umfeld und auch für Behörden. Das zeigte sich, als Ende Oktober 2023 der Hackerangriff auf die Südwestfalen-IT alle Verwaltungen in Südwestfalen lahmlegte – zumindest alles, was dort digital lief.

Ein Bereich, in dem diese Einschränkungen viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar betrafen, war die Kfz-Zulassungsstelle. Kaum eine Frage wurde seitdem öfter an die Kreisverwaltung gerichtet als: „Wann können wieder Fahrzeuge in Olpe und mit OE-Kennzeichen zugelassen werden?“

Die erste Phase nach dem Hackerangriff war geprägt von der Notwendigkeit, schnelle, aber tragfähige Lösungen für die dringendsten Probleme zu schaffen. Bei der Zulassungsstelle war schnell klar: Das gelingt nur mit Hilfe von außen.

„Im Bereich der Zulassung gibt es komplexe Verfahren, die Schnittstellen zu anderen Verfahren und Zugriff auf externe Datenbanken benötigen. Beispielsweise sind wir zwingend auf die digitale Schnittstelle zum Kraftfahrtbundesamt und zur Versicherungswirtschaft angewiesen. Da klar war, dass uns diese für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen würden, waren wir auf die Amtshilfe eines anderen Kreises angewiesen“, erläutert der zuständige Fachbereichsleiter, Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum. Nicht einfacher wurde die Situation dadurch, dass alle südwestfälischen Kreise, also auch die meisten Nachbarn, vom gleichen Problem betroffen waren.

Doch der Oberbergische Kreis sprang ein. Und so konnten, nachdem die rechtlichen Grundlagen vereinbart waren, schon am 16. November 2023 wieder Fahrzeuge aus dem Kreis Olpe zugelassen werden: in den Zulassungsstellen in Waldbröl und Hückeswagen. Der Kreis Olpe entsandte das Team seiner Kfz-Zulassung in den Oberbergischen Kreis, unter dessen „Flagge“ es nun tätig wurde.

„Der Oberbergische Kreis hat sich in dieser Notsituation als überaus hilfsbereiter und sehr entgegenkommender Partner gezeigt“, so Scharfenbaum.

Auch Landrat Theo Melcher betont: „Es ist nicht selbstverständlich, dass man dort so kurzfristig Räumlichkeiten, Arbeitsplätze und Computer für unser Team zur Verfügung gestellt hat – und das an zwei Standorten und über mehrere Monate. Unsere Kolleginnen und Kollegen wurden sehr freundlich empfangen und die Kooperation in jeder Hinsicht unterstützt. Das gilt sowohl auf der Sachbearbeiter- als auch auf der Führungsebene. Dafür sind wir dem Oberbergischen Kreis sehr dankbar.“  

„In Notsituationen zu helfen, ist „Bürgerpflicht“ – und auch eine Kreisverwaltung darf einen Nachbarn und dessen Bürgerinnen und Bürger nicht hängen lassen, wenn Hilfe gebraucht wird“, ergänzt Kreisdirektor Klaus Grootens für den Oberbergischen Kreis. „Schließlich können wir alle plötzlich auf Unterstützung anderer angewiesen sein, und dann ist es gut, wenn es jemanden gibt, der uns dann hilft. Insofern war es eine Selbstverständlichkeit, mit den Kolleginnen und Kollegen aus Olpe nach einer Lösung der Probleme zu suchen. Die Zusammenarbeit war auf allen Ebenen zielorientiert, kollegial – und das Wichtigste: Im Ergebnis hat’s funktioniert“ so Grootens.

Das Resümee der Zeit im Oberbergischen: Dort wurden vom 16. November bis zum 20. Januar 4.786 Zulassungsvorgänge aus dem Kreis Olpe bearbeitet. Ebenfalls danken möchten Landrat und Kreisdirektor daher auch den Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachdienst Straßenverkehr. Diese haben während dieser Zeit viele Extrastunden Arbeit und viele Extrakilometer in Kauf genommen, um den Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Service zu bieten.

Seit Mittwoch, 24. Januar, ist die Zulassungsstelle im Kreishaus in Olpe wieder einsatzbereit –

114 Kundinnen und Kunden hatten die Chance genutzt und gleich einen Termin für den Wiedereröffnungstag gebucht. Zwar stehen noch nicht alle Systeme wieder zur Verfügung, doch der Neustart verlief erfolgreich und problemlos. Terminbuchung über www.kreis-olpe.de  

 

Presseinformation Nr. 009/2024 vom 25.01.2024

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“:

Kreis Olpe prämiert besondere Projekte in allen sieben Städten und Gemeinden

Im bevorstehenden Sommer startet der 29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene. Aber schon jetzt gibt es für sieben Dörfer Grund zum Jubeln. Denn sie erhalten vom Kreis Olpe eine mit je 800 Euro dotierte „Projektprämierung“. In einer kleinen Feierstunde im Kreishaus lobte Landrat Theo Melcher am Mittwoch, 24. Januar 2024, die Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen Dorfgemeinschaften für die besonderen Leistungen: „Es ist schön, dass es so viele Menschen in den Dörfern gibt, die sich mit großen Engagement dafür einsetzen, dass diese Orte liebens- und lebenswert sind.“

Was war der Grund dafür? Nach dem im Jahr 2023 durchgeführten 29. Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" auf Gemeinde- und Stadtebene haben die sieben Kommunen Projekte für die vom Kreis Olpe zum zweiten Mal ausgelobte „Projektprämierung“ vorgeschlagen. Die Kreisgeschäftsstelle "Unser Dorf hat Zukunft" hat sodann in Abstimmung mit der Kreisjury eine Auswahl aus den Vorschlägen der Städte und Gemeinden vorgenommen. Jeweils ein Dorf aus jeder der sieben Städte und Gemeinden im Kreis Olpe darf sich nun über die Prämierung und den „warmen Geldsegen“ freuen.

Die Kreisgeschäftsstelle „Unser Dorf hat Zukunft“ legte bei der Entscheidungsfindung ein besonderes Augenmerk auf Projekte, die sich durch ein hohes Maß an Nachhaltigkeit, sozialem Engagement oder Multifunktionalität auszeichnen. Hier möchte der Kreis gezielt fördern, weil diese Projekte maßgeblich zur Zukunftsfähigkeit eines Dorfes beitragen.

Die Auszahlung der Prämie erfolgt vor dem nächsten Kreiswettbewerb und das ganz unabhängig von ihrer jeweiligen Platzierung im Gemeindewettbewerb.

In der Feierstunde stellten Vertreterinnen und Vertreter der Dorfgemeinschaften die prämierten Projekte kurz vor und zeigten damit die Vielseitigkeit dörflicher Gemeinschaftsleistungen auf. „So vielfältig die Menschen, so vielfältig die Ideen“, zollte Landrat Melcher seinen Respekt. Nach dem offiziellen Teil tauschte man noch so manche Idee und Erfahrung aus.

Hier die Liste der prämierten Projekte mit einer Kurzbegründung:

Kommune

Dorf

Prämiertes Projekt/ Kurzbegründung

Attendorn

Helden

Neues Dorfhaus „Alte Feuerwehr“

 

Multifunktional / breites Nutzungsspektrum für alle Dorfeinwohner; Raum für Begegnung unterschiedlichster Gruppen im Dorf; alte Gebäudesubstanz umnutzen und zukunftsfähig gestalten;

Drolshagen

Berlinghausen

Instandsetzung und Bau von Ruhebänken

 

Vorhandene Substanz nutzen und sanieren; generationsübergreifend neue Wohlfühlorte im Dorf schaffen, mit denen sich alle identifizieren;

(Re-)aktivierung verschiedener Gruppen im Dorf/ jeder kann mitmachen; Nutzung der Bänke auch von Gästen/Wanderern… möglich

Olpe

Dahl/Friedrichsthal

Ferienprogramm „Schatzsuche“

 

Dorfarbeit von klein auf; Integration aller, auch von Familien mit weniger Geld oder Zeit oder Zugezogene; Einbindung verschiedener Gruppen und der Infrastruktur im Dorf; Bewusstwerden des eigenen Lebensraumes im und um das Dorf à höhere Identifikation/ Wertschätzung

Wenden

Heid

Zwergentürchen

 

Mehrere Gruppen und Generationen im Dorf beteiligt; sehr individuell

Kirchhundem

Hofolpe

Dorf-Web-App

 

Aus eigenen Mitteln auf Wunsch der Dorfgemeinschaft hin erstellt; generationsintegrierend, ressourcenschonend und multifunktional (Nachbarschaftshilfe, Tauschbörse etc. à modernes schwarzes Brett); Erhöhung der Vielfalt und des Bekanntheitsgrades der im Dorf angebotenen Aktivitäten

Lennestadt

Sporke-Hespecke

Umgestaltung Kapelle zur „Kulturkirche“

 

Spricht versch. Gruppen und Generationen im Dorf an/ Schaffung einer neuen Heimat in der alten, da nicht nur zu religiösen Zwecken nutzbar, sondern auch für weltliche Veranstaltungen wie Konzerte, Lesenachmittage usw.; Ort des Glaubens und des Feierns

Finnentrop

Weringhausen

Mobiles Dorf-Café

 

Verleih von Geschirr inkl. Industriespülmaschine im Dorf, aber auch an andere Dörfer à Ressourcenschonung, Förderung des Teilen-Gedankens

 

Hier die ausführliche Begründung der Städte und Gemeinden, warum sie die einzelnen Projekte vorgeschlagen haben: <Link>

 

Presseinformation Nr. 008/2024 vom 25.01.2024

Baumaßnahme auf Zentraldeponie „Alte Scheune“:

Kreis Olpe betreibt aktiven Klimaschutz mit Millionen-Investition

Ist aktiver Klimaschutz auf einer Abfalldeponie möglich? Eine positive Antwort auf diese Frage liefert eine aktuell begonnene Maßnahme auf der Zentraldeponie „Alte Scheune“, wo der Kreis Olpe mit einer Ertüchtigung des Gaserfassungs- und Behandlungssystems aktiv zum Klimaschutz beiträgt.

Mit diesem sogenannten „In-situ-Verfahren“ wird insbesondere der Ausstoß von Methan eingegrenzt, womit in zehn Jahren umgerechnet bzw. äquivalent etwa 212.500 Tonnen CO2 eingespart werden. Zur Einordnung: Diese Menge entspricht im gleichen Zeitraum dem CO2-Ausstoß von 20.500 Autos (bei einer Fahrleistung von 100.000 km und einem Verbrauch von sechs Litern Diesel auf 100 km).

Für diese Maßnahme auf der Zentraldeponie des Kreises Olpe hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz am 8. Dezember 2022 eine Bundesförderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative in Höhe von 60 Prozent zugesagt. Der Förderbescheid für die knapp 3,3 Millionen Euro teure Investition wurde im Dezember 2022 zugestellt. Die Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg liegt ebenfalls vor. Im Oktober 2023 begannen vor Ort die Vorbereitungen für die eigentlichen Bauarbeiten, die in diesen Tagen nun starteten. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen wird im Laufe dieses Jahres gerechnet.

Unmittelbar nach dem Beginn der ersten Tiefenbohrungen fand nun ein Ortstermin auf der Deponie statt, an dem Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum, Mitarbeiter des Ingenieurbüros für Abfallwirtschaft (IFAS) aus Hamburg sowie Fachleute aus dem Fachdienst Umwelt des Kreises Olpe teilnahmen.

IFAS hatte bereits die Machbarkeitsstudie erstellt und steuert nun das Projekt. Die Experten fanden heraus, dass in dem Deponiekörper zurzeit noch ca. 237.500 Tonnen CO2-Äquivalenten „schlummern“.  Philipp Benkus von IFAS berichtet dazu, dass mit dem „In-situ-Verfahren“ der Ausstoß von rund 90 Prozent dieser Menge vermieden werden könne.

Lediglich einen Deckel auf den Deponiekörper zu machen, funktioniere nicht. Im Gegenteil: Die Experten erwarten bei einem Nichteingreifen, dass die Belastung mit klimaschädlichen Gasen deutlich höher läge und länger anhalten würde.

„Wir nutzen mit dieser Investition also zwei Chancen: Sie dient in besonderem Maße und vor allem langfristig dem Klimaschutz - mit dem positiven Nebeneffekt, dass aus dem ausgeleiteten Deponiegas im Blockheizkraftwerk weiter Strom gewonnen werden kann“, freut sich daher Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum.

Rückblick: Bis ins Jahr 2005 wurden organikhaltige Abfälle auf der Zentraldeponie „Alte Scheune“ abgelagert. Ähnlich wie bei einem Komposthaufen findet eine Zersetzung der biologisch abbaubaren Abfälle statt – infolge Sauerstoffmangels allerdings unter Entstehung klimaschädlicher Gase wie Methan, das gegenüber Kohlenstoffdioxid mit dem Faktor 28 stärker zur Erderwärmung beiträgt. Seit Jahren wird der Deponiekörper daher gezielt entgast. Eine Vielzahl sogenannter Gasbrunnen fassen das Gas in dem Deponiekörper und leiten es einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Verstromung zu.

Status quo: Allerdings sinkt die Gasproduktion inzwischen deutlich. Sie ermöglicht derzeit zwar noch eine Verwertung in dem BHKW, aber nur noch zeitlich begrenzt. Um dem gesetzlich gebotenen Emissionsschutz weiterhin gerecht zu werden, wird nun die sogenannte „In-situ-Stabilisierung“ durchgeführt - zum einen also über die bauliche Ertüchtigung des Gaserfassungssystems und zum anderen über eine kontrollierte Belüftung des Deponiekörpers und der einhergehenden Steigerung der Gaserfassung.

Ausblick: Solange die Gasproduktion und -qualität es zulassen, wird das Deponiegas (nach Umsetzung der Maßnahme nochmals verbessert) über den BHKW-Betrieb verstromt. Ist dies nicht mehr möglich, wird Frischluft gezielt in die Deponie geblasen, damit der Luftsauerstoff mit den restlichen organischen Abfällen reagiert und diese abbaut. Damit trägt die Deponiebelüftung insbesondere nach der Gasverwertungsphase durch das BHKW zur beschleunigten wie nachhaltigen Reduzierung von klimarelevanten Methan-Emissionen bei. 

Hintergrund: Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

Das „In-situ-Verfahren“ wird übrigens auch auf der ehemaligen Mülldeponie „Ernestus“ in Halberbracht angewendet, die der Kreis Olpe von 1975 bis 1992 betrieb. Hier erfolgt ebenfalls eine Bundesförderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative.

 

Presseinformation Nr. 007/2024 vom 23.01.2024

Pflegekurs für Angehörige: praktisches Basiswissen für die häusliche Pflege

Die Pflegeberatung des Kreises Olpe bietet in Kooperation mit der AOK NordWest ab Mittwoch, 14. Februar, in Olpe einen kostenlosen Pflegekurs für Angehörige an. In fünf Terminen wird praxisnahes Basiswissen für den häuslichen Pflegealltag vermittelt.

Der Kurs umfasst viele Themen, von der Antragstellung auf Pflegeleistungen bis hin zur Leistungsgewährung und zu Unterstützungsmöglichkeiten. Angehörige lernen zudem Grundlagen der Pflege, insbesondere auch rückenschonende Techniken und Hilfsmittel, kennen. 

Auch der Austausch unter den Teilnehmenden ist ein wichtiges Ziel und fördert die Entwicklung von individuellen Lösungen.

Der kostenlose Pflegekurs findet in den Räumlichkeiten der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung (kefb) Südwestfalen, Bruchstraße 53 in Olpe, statt. Die Termine sind jeweils mittwochs: 14., 21. und 28. Februar sowie 13. und 27. März, jeweils von 16.30 bis 19 Uhr.

Weitere Infos und Anmeldung entweder bei der kefb, E-Mail: suedwestfalen@kefb.de, Tel.: 02761-942200, oder bei der Pflegeberaterin des Kreises Olpe, Claudia Hufnagel, E-Mail: c.hufnagel@kreis-olpe.de, Tel.: 02761-81220.

 

Presseinformation Nr. 006/2024 vom 22.01.2024

Im Notbetrieb: Kfz-Zulassungen ab 24. Januar wieder im Kreishaus in Olpe möglich / Terminbuchung unbedingt erforderlich / Zunächst keine Umschreibungen von GM- auf OE-Kennzeichen

Bürgerinnen, Bürger, Zulassungsdienste und Gewerbetreibende aus dem Kreis Olpe können ab Mittwoch, 24. Januar, wieder Fahrzeuge im Kreishaus in Olpe anmelden und erhalten ein OE-Kennzeichen.

Was ist ab Mittwoch, 24. Januar, wieder möglich?
Ab diesem Tag können Fahrzeuge von Händlern, Zulassungsdiensten und Privatpersonen wieder im Kreishaus in Olpe angemeldet werden und ein OE-Kennzeichen erhalten. Aus technischen Gründen sind derzeit noch keine Termine an Samstagen möglich; dafür werden die Servicezeiten unter der Woche verlängert. Die Außenstelle in Lennestadt ist noch nicht wieder einsatzbereit.

Ist eine Terminbuchung erforderlich?
Ja! Die Terminbuchung ist ab sofort online möglich unter <diesem Link>.

Bedeutet das, dass alles wieder normal läuft?
Nein. Die Zulassungsstelle befindet sich weiterhin in einem Notbetrieb und wichtige Anwendungen stehen nur als Basisversion zur Verfügung. Das bedeutet: Es können weniger Anliegen bearbeitet werden als normalerweise und die einzelnen Termine dauern etwas länger.  

Können Wunschkennzeichen zugeteilt werden?
Generell: nein. Es werden OE-Kennzeichen aus festgelegten Serien vergeben, eine Auswahl ist nicht möglich. Ausnahme: Die Zuteilung von Wunschkennzeichen ist nur in ganz bestimmten Fällen möglich, nämlich wenn alle(!) der folgenden Kriterien zutreffen:

  • ein Wunschkennzeichen ab dem 30. August 2023 bereits reserviert wurde und
  • diese Reservierung bis mindestens zum 30. Oktober 2023 gültig war und
  • für diese Reservierung eine Bestätigung vorliegt, aus der die E-Mail-Adresse hervorgeht und
  • wenn die Reservierungsbestätigung von der Kreisverwaltung Olpe ausgestellt wurde. Nachweise von Drittanbietern können nicht anerkannt werden.   

Kann ich mein im Oberbergischen Kreis zugelassenes Fahrzeug auf OE umschreiben?
Derzeit nicht. Die Fahrzeuge, die in Amtshilfe vom Oberbergischen Kreis angemeldet wurden, werden nun in das Register des Kreises Olpe umgeschrieben. Die GM-Kennzeichen bleiben unbegrenzt gültig. Das Fahrzeug behält seine Zulassung. Die Kfz-Halterinnen und -Halter müssen nichts weiter tun!

Der Kreis Olpe bittet daher dringend darum, keine Termine zu vereinbaren, nur um wieder ein OE-Kennzeichen zu erhalten. Dafür bestehen während des Neustarts im Notbetrieb keine Kapazitäten. Sobald sich das ändert, wird der Kreis Olpe darüber informieren. 

Wie geht es weiter?
Der Kreis Olpe dankt den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld in dieser herausfordernden Zeit. Die IT-Experten setzen weiterhin alles daran, die Systeme so schnell wie möglich wiederherzustellen, um den gewohnten Service bieten zu können. Wie lange das dauern wird, ist nicht absehbar.

 

Presseinformation Nr. 005/2024 vom 18.01.2024

Impulse für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Olpe und die Volkshochschule bieten in den kommenden Monaten drei Veranstaltungen speziell für Ehrenamtliche an, die Geflüchtete unterstützen.

  • Mittwoch, 31. Januar, 18 bis 21.15 Uhr: „Flucht und Trauma – traumapädagogische Impulse“. Geflüchtete haben oft Schreckliches erlebt. Manchmal führt das zu Verhalten, das für Menschen ohne solche Erfahrungen schwer zu verstehen ist. An dem Abend lernen die Ehrenamtlichen konkrete, direkt umsetzbare Maßnahmen kennen, mit denen sie ihre Schützlinge emotional stabilisieren und deren Ressourcen aktivieren können. 
     
  • Mittwoch, 6. März, 18 bis 20 Uhr: „Emotionsregulation durch PEP“. Das Ehrenamt in der Arbeit mit Geflüchteten bringt Freude, kann aber auch an persönliche Grenzen führen. In dieser Veranstaltung steht die Gesundheit der Ehrenamtlichen im Mittelpunkt: Sie lernen die sogenannte PEP-Technik kennen, die helfen kann, Emotionen wie Hilflosigkeit, Stress oder Panik zu bewältigen, mentale Blockaden zu lösen und sich selbst zu beschenken.
     
  • Samstag, 25. Mai, 10 bis 16 Uhr: „Perspektivwechsel – interkultureller Workshop“. Dieser Workshop lädt ein, die Welt aus der Perspektive anderer zu sehen. Eine unterhaltsame Reise, die Türen zu neuen Sichtweisen öffnet und zur Wertschätzung kultureller Vielfalt ermutigt. 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos und finden im Gebäude der Volkshochschule, Kurfürst-Heinrich-Straße 34 in Olpe, statt. 

Anmeldungen nimmt Dehlia Eulberg vom Kommunalen Integrationszentrum entgegen, E-Mail: d.eulberg@kreis-olpe.de, Tel.: 02761-81860.

 

Presseinformation Nr. 004/2024 vom 18.01.2024

„Ausbildung 24 – Check das Handwerk!“: Anmeldungen für digitalen „Elternabend“ noch möglich

Auch in diesem Jahr führt die Handwerkskammer Südwestfalen gemeinsam mit der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises Olpe und der Agentur für Arbeit Siegen die Veranstaltung „Ausbildung 24 - Check das Handwerk!“ durch. Sie findet am Mittwoch, 31. Januar 2024, und am Donnerstag, 1. Februar 2024, jeweils von 9 bis 12 Uhr im Kreishaus Olpe (Sitzungssaal 1) statt.

Interessierte Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen haben an einem der beiden Tage die Möglichkeit, verschiedene Handwerksbereiche anhand von praktischen Übungen kennen zu lernen. 

Im Vorfeld findet am Dienstag, 23. Januar 2024, um 17.30 Uhr ein digitaler „Elternabend“ statt, bei dem die Erziehungsberechtigten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen für die Veranstaltung „Ausbildung 24 – Check das Handwerk!“ erhalten. Für die Teilnahme an der digitalen Informationsveranstaltung ist eine Anmeldung notwendig, per E-Mail an: verena.kurth@kwk-swf.de. Hierüber erhalten Interessierte dann die Zugangsdaten.

 

Presseinformation Nr. 003/2024 vom 16.01.2024

„MINT ins Land“ kehrt mit interessanten Workshops in drei Kommunen zurück

Das Projekt „MINT ins Land“ kehrt nach Grevenbrück, Finnentrop und Wenden zurück. Ab dem 5. Februar (6. Kalenderwoche) werden in der OT Grevenbrück, dem KJK Finnentrop und der KOT Wenden von der Universität Siegen erneut im 14-täglichen Rhythmus Workshops aus dem MINT-Bereich offeriert.

Angeboten werden dieses Mal folgende Workshops:

  • „RoboLab“: virtuelle Realität mit einer Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) erleben, Roboter programmieren und gegeneinander antreten, Einblicke in die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) gewinnen.
  • „DesignPioniere“: designen und konturieren mit 3-D-Druck, die Welt der Technik mit dem Laser-Cutter entdecken, eintauchen in die faszinierende Welt einer VR-Brille.
  • „ScienceFun“: Wissenschaft durch authentische Einblicke und praktische Experimente erleben, Wissenschaft durch vielseitige Angebote entdecken und kreativ sein mit VR-Brille und KI.

Die Teilnahme ist kostenlos. Willkommen sind alle Interessierten im Alter von zehn bis 16 Jahren. Weitere Infos sowie die Möglichkeit zur Anmeldung auf www.mintinsland.de. Für Fragen steht Sarah Dobbener vom Kreis Olpe zur Verfügung: Tel. 01511-0635694, E-Mail s.dobbener@kreis-olpe.org.

„MINT ins Land“ ist ein Verbundprojekt der MINT-Fakultät der Universität Siegen, des Fördervereins MINT-Bildung im Kreis Olpe e.V., des Arbeitgeberverbands für den Kreis Olpe e.V., des Bildungszentrums Wittgenstein GmbH, des Kreises Siegen-Wittgenstein und des Kreises Olpe. Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Presseinformation 002/2024 vom 11.01.2024

Aufenthaltserlaubnisse für Geflüchtete aus der Ukraine werden automatisch verlängert

Das Bundesinnenministerium hat eine Rechtsverordnung veröffentlicht, mit der alle am 1. Februar 2024 gültigen Aufenthaltserlaubnisse für vorübergehend Schutzberechtigte aus der Ukraine automatisch bis zum 4. März 2025 verlängert werden. Betroffen sind also alle Personen, die seit dem 24. Februar 2022 aus der Ukraine geflohen sind und in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes erhalten haben.
Die Verlängerung muss nicht förmlich beantragt werden, und Geflüchtete müssen in diesem Zusammenhang die Ausländerbehörde – auch im Kreis Olpe - nicht aufsuchen. Andere Behörden sind über diese Verlängerungen informiert.

 

Presseinformation 001/2024 vom 10.01.2024

Gesprächskreis „Olper Trialog“ fällt aus

Der Gesprächskreis „Olper Trialog“, der normalerweise am dritten Mittwoch eines Monats im DRK-Mehrgenerationenhaus Olpe stattfindet, fällt im Januar 2024 aus. Zu diesem Gesprächskreis sind in der Regel alle eingeladen, die persönlich, als Angehörige oder beruflich mit psychischen Erkrankungen und seelischen Belastungen zu tun haben.

 

Presseinformation 196/2023 vom 21.12.2023

Sturmtief sorgt für zahlreiche Einsätze / Zug musste evakuiert werden

Das Sturmtief Zoltan hält die Einsatzkräfte auch im Kreis Olpe in Atem. In der Leitstelle des Kreises Olpe gingen am heutigen Donnerstag (21.12.2023) zahlreiche Notrufe ein. Von ca. 15.30 bis 21.30 Uhr wurden annähernd 70 Einsätze von Rettungskräften, insbesondere der kommunalen Feuerwehren, in Gang gesetzt. Vorwiegend mussten umgestürzte Bäume von den Straßen im Kreis Olpe geräumt werden. Der Sturm löste auch Dachteile und ließ sie herabstürzen. In Meggen wurde ein Hallendach vom Wind teilweise abgedeckt.

In Höhe von Borghausen am östlichen Ende des Repetals fiel ein Baum auf einen Zug. Hier wurden zwei Passagiere verletzt und vom Rettungsdienst des Kreises Olpe in ein Krankenhaus gebracht. Da der Zug nicht weiterfahren konnte, wurde er evakuiert. Mehr als 160 Reisende wechselten in einen Ersatzzug der Deutschen Bahn.

Der Dauerregen bereitet ebenfalls Sorgen. So gibt es eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes vor steigenden Wasserständen. Bis Sonntag gegen 6 Uhr können auch im Kreis Olpe Regenmengen bis zu 100 Liter pro Quadratmeter fallen.

 

Presseinformation 195/2023 vom 21.12.2023

Neue Sportförderrichtlinien des Kreises Olpe treten zum 1. Januar 2024 in Kraft

In Anerkennung der besonderen gesellschaftspolitischen Bedeutung des Sports fördert der Kreis Olpe Sportvereine und Sportfachverbände. Maßgebend sind hier die Sportförderrichtlinien des Kreises Olpe, die zu gegebener Zeit angepasst werden. So hat der Kreistag in seiner Sitzung am 25. September 2023 Änderungen der Sportförderrichtlinien beschlossen, die nun zum 1. Januar 2024 in Kraft treten.

Gegenstand der Änderungen sind im Wesentlichen:

  • die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit bei der Teilnahme an nationalen Nachwuchs-Meisterschaften (neu eingefügt als Ziff. 6). Mit diesem finanziellen Zuschuss werden Vereine unterstützt, deren Sportlerinnen und Sportler sich für den Endkampf einer Deutschen Nachwuchs-Meisterschaft (max. U 23) qualifiziert haben. Insgesamt stellt der Kreis Olpe hierfür jährlich 5.000 Euro zur Verfügung. Der Kreissportbund Olpe nimmt die Förderanträge der Vereine entgegen und kümmert sich um die Zuteilung der Mittel. Nicht verbrauchte Gelder aus diesem Topf fließen zurück an den Kreis;
  • die Konkretisierung der Antragsberechtigung für Sportvereine (Ziff. 7.1, zuvor Ziff. 6.1);
  • die Erhöhung der Höchstförderung für die Instandsetzung von Armaturen und Wasserleitungen von Sanitäranlagen sowie Heizungsanlagen in Umkleidegebäuden von 2.000 auf 4.000 Euro (Ziff. 3.2 Abs. 2);
  • die Erhöhung der Höchstförderung für Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung von 2.000 auf 4.000 Euro (Ziff. 3.8).

Die ab dem 1. Januar 2024 geltenden Sportförderrichtlinien sind auf der temporären Notfallhomepage des Kreises Olpe abzurufen: Schulen, Sport und Kultur (sit.nrw)

Die Leistungen nach diesen Sportförderrichtlinien stellen übrigens eine freiwillige Leistung des Kreises Olpe dar und werden nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gewährt. Auch bei Vorliegen aller Voraussetzungen nach diesen Richtlinien besteht kein Rechtsanspruch auf die Sportförderung durch den Kreis Olpe.

 

Presseinformation 194/2023 vom 21.12.2023

Tierkörperbeseitigung im Kreis Olpe neu geregelt

Die Tierkörperbeseitigung im Kreis Olpe ist neu geregelt. Der Vertrag mit dem bisherigen Entsorgungspartner Rendac (Darling Ingredients Inc.) läuft zum 31. Dezember aus, ab Januar wird die SecAnim GmbH Ansprechpartner für alle Nutztierhaltenden – zum Beispiel landwirtschaftliche Betriebe, Jagdausübende, Schlachtbetriebe und private Pferdehaltungen – sein und die Entsorgung von toten Tieren und Schlachtabfällen im Kreis Olpe übernehmen. Dies ist das Ergebnis eines turnusgemäßen Vergabeverfahrens, welches zum Jahresendende durchgeführt wurde. Die für den Kreis Olpe zuständige Niederlassung der Firma SecAnim hat ihren Sitz in Lünen. 

Die aktuell vorkommenden Verzögerungen bei der Abholung durch den bisherigen Entsorger sind nach dessen Aussagen auf eine schwierige personelle Situation im Bereich der Logistik zurückzuführen. Schwierigkeiten und nicht erfolgte Abholungen bittet das Veterinäramt an folgende Adresse per E-Mail zu melden: veterinaeramt@kreis-olpe.org.

„Das Amt ist auch über die Feiertage besetzt und wird sich um Ihre Anliegen kümmern“, sagt Christian Kaiser, Amtstierarzt des Kreises Olpe. „Die Vorbereitungen für einen möglichst reibungslosen Übergang zum neuen Entsorgungsunternehmen sind getroffen worden.“

Kaiser teilt mit, dass die Firma SecAnim in diesen Tagen alle landwirtschaftlichen Betriebe anschreibt und die Kontaktmöglichkeiten per Telefon oder per App individuell bekannt gibt.

„Mit diesem Schreiben bekommen die Landwirtinnen und Landwirte auch Zugangsdaten für eine App zur Anmeldung von Abholungen. Eine Anmeldung der Kadaver über diese App macht eine Planung der Logistik besonders einfach und stellt eine kurze Abholzeit sicher. Sollten Betriebe kein Schreiben bekommen (z.B. Pferdehaltungsbetriebe oder Jagdausübungsberechtigte mit roten Kadavertonnen), so kann das Unternehmen über die Rufnummer 0 23 06 - 927 090 (täglich 8 bis 15.30 Uhr, danach über einen Anrufbeantworter) oder über die Webseite https://www.secanim.de/ihr-rundum-service/ erreicht werden. Bei individuellen Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Veterinäramts ebenfalls per E-Mail zur Verfügung. 

Auch mit dem Anbieterwechsel bleibt die Entsorgung risikoreicher tierischer Abfälle im Kreis Olpe unter öffentlich-rechtlicher Kontrolle und entspricht den beihilferechtlichen Vorgaben der Europäischen Union. Zudem ist gewährleistet, dass die Entsorgung weiterhin im Land stattfindet.

Die Kosten der Tierkörperbeseitigung werden weiterhin nach den Vorgaben der EU verursachergerecht von den betroffenen Landwirten und Schlachtunternehmen getragen.

 

Presseinformation 193/2023 vom 20.12.2023

Neue Eltern- und Schülerbegleitungen helfen beim Übergang von der Schule in den Beruf

Sechs neue Eltern- und Schülerbegleitungen im Kreis Olpe unterstützen Eltern und deren Kinder bei dem Übergang von der Schule in den Beruf. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielten sie dieser Tage aus den Händen von Landrat Theo Melcher ihre Zertifikate.

Neun Module haben die ehrenamtlich Tätigen absolviert, um einen Überblick über verschiedene Informations- und Unterstützungsangebote im Übergang von der Schule in den Beruf zu erlangen und Kontakte zu verschiedenen Institutionen zu knüpfen. Abgerundet wurde die Fortbildung des Regionalen Bildungsnetzwerks des Kreises Olpe mit einem Kommunikationstraining sowie einem mehrstündigen Bewerbungstraining.

Eltern sind nach wie vor wichtige Partner für ihre Kinder auf dem Weg von der Schule in den Beruf. Es gibt jedoch verschiedene Gründe, die es Eltern erschweren, den Berufsorientierungsprozess ihrer Kinder zu begleiten. Bei Menschen mit Migrationshintergrund können beispielsweise sprachliche und kulturelle Hemmnisse sowie fehlende Kenntnisse über unser Bildungssystems hinzukommen. Da bieten die neu qualifizierten Eltern- und Schülerbegleitungen mit ihrer Mehrsprachigkeit eine besondere Unterstützungsmöglichkeit.

Doch auch die Schülerinnen und Schüler selbst sowie die Schulen können die Unterstützung der Eltern- und Schülerbegleitungen in Anspruch nehmen. Das gesamte Unterstützungsangebot des Kreises Olpe ist kostenlos.

Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die an einem Einsatz der Eltern- und Schülerbegleitungen interessiert sind, erhalten nähere Informationen beim Regionalen Bildungsnetzwerk des Kreises Olpe, Beate Hasenau, Tel. (02761) 81-628, E-Mail: bildungsnetzwerk@kreis-olpe.org.

 

Presseinformation Nr. 192/2023 vom 15.12.2023

Kreis Olpe stellt zwei neue Notarzt-Einsatzfahrzeuge in Dienst

Zwei neue Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) verstärken ab Januar den Rettungsdienst des Kreises Olpe. Sie werden auf den Rettungswachen in Olpe und Lennestadt stationiert.

Die beiden VW Touaregs verfügen über Allradantrieb und Luftfederung. Ihre Ausstattung wurde speziell an die Bedürfnisse des Rettungsdienstes im Kreis Olpe angepasst – dafür sorgte eine Projektgruppe aus Mitarbeitenden des Fachdienstes Brand- und Bevölkerungsschutz/Rettungsdienst.

Die ohnehin umfangreiche Ausstattung wird ergänzt um ein Sonografiegerät und eine Reanimationshilfe – dieses Gerät kann bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung den Brustkorb im richtigen Rhythmus komprimieren und entlasten.

Nach letzten Anpassungen treten die Fahrzeuge ihren Weg auf die Rettungswachen an. Dort können sich die Rettungskräfte mit der Fahrzeugtechnik vertraut machen, bevor die neuen NEF ab Januar im täglichen Dienst eingesetzt werden.

Die bisherigen, sieben Jahre alten NEF der Wachen in Olpe und Lennestadt können dank guter Pflege als Reserve weiter genutzt werden. 

Ungewöhnlich sind die Kennzeichen der neuen Fahrzeuge: Bekanntlich ist der Kreis Olpe derzeit – nach dem Cyberangriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT – auf die Unterstützung des Oberbergischen Kreises angewiesen, um Fahrzeuge zulassen zu können. Dies betrifft auch die Kreisverwaltung selbst: Auch die Notarzt-Einsatzfahrzeuge wurden im Nachbarkreis zugelassen und tragen nun GM-Kennzeichen.

Der Kreis Olpe nutzt diese Gelegenheit, noch einmal dem Oberbergischen Kreis herzlich für seine Hilfe in dieser Krise zu danken.

 

Presseinformation 191/2023 vom 14.12.2023

Zusätzliche Angebote für Kfz-Zulassung im Oberbergischen Kreis

Wegen des Hackerangriffs auf den IT-Dienstleister kann der Kreis Olpe weiterhin keine Kfz-Zulassungen in seinen Zulassungsstellen in Olpe und Lennestadt vornehmen. Daher ist die Kreisverwaltung Olpe sehr dankbar, dass der Oberbergische Kreis auf dem Wege der Amtshilfe Unterstützung leistet.

Privatleute können seit dem 16. November 2023 Termine in der Kfz-Zulassungsstelle in Waldbröl buchen - Händler, Firmen und Zulassungsdienste Termine in der Nebenstelle in Hückeswagen.

Am bevorstehenden Samstag, 16. Dezember 2023, können auch Privatpersonen nach Hückeswagen kommen. Die Termine sind freigegeben und online buchbar. Zunächst gilt es, die temporäre Website des Kreises Olpe zu besuchen: https://notfallseite.sit.nrw/kreisolpe/kfzzulassung

Dort ist genau erläutert, wie die Kfz-Zulassung zurzeit funktioniert, und dort gibt es auch den Link zur Terminbuchung.

Die Nebenstelle Waldbröl des Oberbergischen Kreises wird für Kfz-Zulassungen aus dem Kreis Olpe übrigens auch vom 27. bis 29. Dezember 2023 geöffnet – sowohl für Privatpersonen als auch für Autohäuser und Zulassungsdienste. Die Terminvergabe kann aber aus technischen Gründen erst am 22. Dezember 2023 ab 13 Uhr erfolgen. Der Kreis Olpe bittet um Verständnis.

 

Presseinformation des Zweckverbands Abfallwirtschaft im Kreis Olpe vom 18.12.2023

Neuen Abfallkalender prüfen: Es gibt Änderungen 

Zum 1. Januar 2024 werden sich einige Neuerungen bei der Abfallsammlung in privaten Haushalten ergeben. Darauf weist der Zweckverband Abfallwirtschaft im Kreis Olpe (ZAKO) in seiner Pressemitteilung hin. Aufgrund neu abgeschlossener Verträge werden die Abfuhrbezirke in einigen Städten und Gemeinden des Verbandsgebietes geändert. Die Bürgerinnen und Bürger sind also dazu aufgerufen, dem zum Jahresende mit dem Sauerlandkurier verteilten Abfallkalender einen genaueren Blick zu widmen.

Weiterhin wird es künftig drei Annahmestellen für die in Privathaushalten anfallenden Abfallfraktionen Sperrmüll, Altholz A1-4 sowie Metall- und Elektroschrott im Verbandsgebiet geben. Die jeweiligen regionalen Annahmestellen sowie deren Öffnungszeiten und die Annahmebedingungen sind ebenfalls im neuen Abfallkalender zu finden. Der ZAKO weist darauf hin, dass die vorgenannten Abfälle nur zu den entsprechenden Öffnungszeiten angenommen werden. Das bewährte Holsystem, bei dem die Abfälle zur Abholung zu Hause bei der jeweiligen Kommune angemeldet werden müssen, bleibt daneben bestehen. Nicht mehr möglich wird es sein, Abfälle im Rahmen von Kleinanlieferungen für eine Gebühr von 10 Euro zu entsorgen.

Das Angebot der Schadstoffsammlung im Holsystem (schadstoffhaltige Abfälle werden zur Abholung angemeldet) sowie im Bringsystem über das Schadstoffmobil bleibt weiterhin in der gewohnten Art und Weise bestehen. Allerdings gilt auch hier: Die Abfälle können am Schadstoffmobil nur während der regulären, auf dem Abfallkalender ersichtlichen Öffnungszeiten angenommen werden.

 

Gemeinsame Presseinformation der Kommunen Attendorn, Drolshagen, Finnentrop, Kirchhundem, Lennestadt, Olpe und Wenden sowie des Kreises Olpe vom 13.12.2023

„Wir bitten weiterhin um Geduld!“
Cyberangriff: Die sieben Bürgermeister aus dem Kreis Olpe und Landrat Melcher nehmen Stellung

Seit dem Cyberangriff auf das kommunale Rechenzentrum Südwestfalen-IT, der auch die Rathäuser und das Kreishaus in Olpe technisch lahmgelegt hat, sind inzwischen sechs Wochen vergangen. Die sieben Bürgermeister und Landrat Melcher informieren die Bürgerinnen und Bürger und ihre Mitarbeitenden darüber, dass der derzeitige Notbetrieb in den Verwaltungen noch länger andauern wird.

Die Südwestfalen-IT wurde Ende Oktober Opfer eines Cyberangriffs einer professionellen Hackergruppe. Es handelt sich um einen der größten Angriffe auf die öffentliche Verwaltung, die es in Deutschland bisher gab. Mehrere hundert Server und tausende Clients aus 72 betroffenen Städten und Kreisen müssen neu aufgebaut und installiert werden.

Seitdem arbeiten auch die sieben Rathäuser in Attendorn, Drolshagen, Finnentrop, Kirchhundem, Lennestadt, Olpe und Wenden sowie das Kreishaus in Olpe im Notbetrieb. Bis die betroffenen Verwaltungen wieder regulär arbeiten können, wird es länger dauern als erwartet.

Immerhin funktionieren mittlerweile die Telefonanlagen in den Rathäusern und im Kreishaus wieder. Zudem kommunizieren die Verwaltungen über Not-E-Mail-Adressen, Ersatzhomepages und Social Media mit den Bürgerinnen und Bürgern. Und das wird auch noch eine ganze Zeit lang so weiterlaufen müssen.

Ausdrücklich bedanken sich die Stadt-und Kreisspitzen für die bisher aufgebrachte Geduld der Bürgerinnen und Bürger und für die hohe Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden in den Rathäusern und im Kreishaus: „Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Olpe und die Beschäftigten in den Verwaltungen sind mit dem Cyberangriff am 29. Oktober 2023 gemeinsam unverschuldet in diese unangenehme Situation gekommen. Fast alles läuft seitdem anders. Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Olpe können sich jedoch sicher sein, dass sich die Beschäftigten in den Rathäusern in Attendorn, Drolshagen, Finnentrop, Kirchhundem, Lennestadt, Olpe und Wenden sowie im Kreishaus in Olpe mit hoher Einsatzbereitschaft dafür einsetzen, zu pragmatischen Lösungen zu kommen, wo es uns rechtlich möglich ist. Wir lassen die Bürgerinnen und Bürger und unsere Beschäftigten nicht allein und gehen weiterhin gemeinsam durch diese Krise!“

Das Verbandsgebiet der Südwestfalen-IT lässt sich in einen Nordteil mit dem Hochsauerlandkreis, dem Märkischen Kreis und dem Kreis Soest und in einen Südteil mit den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein aufteilen. Der Norden des Verbandsgebietes ist weniger stark von den Folgen der Hackerattacke betroffen als der Südteil.

Nach einer vor einigen Wochen veröffentlichten Pressemitteilung der Südwestfalen-IT entstand in der Bevölkerung zunächst der Eindruck, alles sei nicht so schlimm und die Probleme seien gelöst. Die Südwestfalen-IT hat mit einer weiteren Pressemitteilung nun angekündigt, dass die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Olpe und die Mitarbeitenden in den Verwaltungen aufgrund deutlich erhöhter Sicherheitsanforderungen und komplexen, ineinandergreifenden IT-Systemen doch länger mit eingeschränkten Dienstleistungen und längeren Wartezeiten rechnen müssen.

Und weil die Probleme so komplex seien, könne die Südwestfalen-IT nicht seriös einschätzen, wann die ersten Fachanwendungen wieder zuverlässig funktionieren. Zeitpläne für jede einzelne Kommune seien daher erst schrittweise zu erwarten. Die Ursache dafür liege ausdrücklich nicht bei den Kommunen. Denn diese können ihre gesamten Dienstleistungen erst dann wieder anbieten, wenn die Südwestfalen-IT ihnen die Voraussetzungen dafür schaffe.

Wie geht es nun weiter?

Derzeit wird versucht, die wichtigsten Fachverfahren wie das Meldewesen, den Standesamtsbereich und das Finanzwesen wieder an den Start zu bekommen. Diese Fachverfahren bilden die Grundlage für eine ganze Reihe öffentlicher Dienstleistungen, darunter u.a. das Ausstellen von Ausweisen, Pässen und Führerscheinen, die Anmeldung von

Geburten, Todesfällen und Hochzeiten, die Auszahlung von aktuell berechneten Sozialhilfeleistungen und Wohngeld, die KFZ-Zulassung sowie Dienste der Ausländerbehörden.

Wann diese Verfahren wieder laufen und die Stadt- und Kreisverwaltungen diese Dienstleistungen wieder anbieten können, kann derzeit jedoch niemand seriös einschätzen.

Mit Unterstützung von Kommunen, die vom Cyberangriff nicht betroffen sind, können zumindest dringende Passangelegenheiten oder die Kfz-Zulassung erledigt werden. Insbesondere die Kommunen des Oberbergischen Kreises leisten hier tatkräftige „Nachbarschaftshilfe“.

Die sieben Bürgermeister aus dem Kreis Olpe und Landrat Melcher sprechen auch hier mit einer Sprache: „Es wäre falsch, jetzt unrealistische Versprechungen zu machen. Wir können weiterhin nur auf Sicht fahren. Die Bürgerinnen und Bürger können sich jedoch in unseren Rathäusern und im Kreishaus melden. Wir bemühen uns, gemeinsam nach individuellen Lösungen zu suchen!“

 

Presseinformation 190/2023 vom 12.12.2023

Einladung zum Gesprächskreis Trialog

Der Gesprächskreis Olper Trialog findet diesen Monat am Mittwoch, 20. Dezember, statt. Beginn ist um 17 Uhr im DRK-Mehrgenerationenhaus Olpe, Löherweg 9.

Zum Gesprächskreis sind alle eingeladen, die persönlich, als Angehörige oder beruflich mit psychischen Erkrankungen und seelischen Belastungen zu tun haben. Der Gesprächskreis ist für alle offen. Thema diesmal ist: Jahresrückblick – was hat mich dieses Jahr geärgert und wie kann ich trotzdem positiv ins neue Jahr starten?

 

Presseinformation 189/2023 vom 11.12.2023

Qualifizierungsreihe: Elternarbeit in verschiedenen Einrichtungen

Elternarbeit ist in Kindertagesstätten (Kitas), Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen für eine gute Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Die Zusammenarbeit mit den Familien besitzt eine große Bedeutung, gestaltet sich manchmal aber herausfordernd. Häufig sind neben sprachlichen Barrieren auch kulturelle Unterschiede ein Hindernis. Die herkömmlichen Konzepte passen nicht mehr zur heterogenen Elternschaft.

Daher plant das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Olpe fünf Veranstaltungen, in der die Kernfrage nach der Erziehungspartnerschaft in diesem vielfältigen Kontext aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Zielgruppe dieser Qualifizierungsreihe sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen. In den Veranstaltungen sollen das Hintergrundwissen zu verschiedenen Herkunftsländern vertieft sowie gute Praxisbeispiele betrachtet werden. Ein passgenaues Kurzkonzept für die teilnehmenden Einrichtungen wird parallel dazu erarbeitet.

Das deutsch-polnische Referentenpaar Milena und Jochen Butt-Posnik hat schon als Prozessbegleiter im Rahmen des Programms „Willkommen bei Freunden“ den Kreis Olpe lösungsorientiert und pragmatisch unterstützt. Es bringt seine Erfahrungen in der Familienberatung für binationale Familien und der Moderation von partizipativen Prozessen mit und begleitet auch diese Qualifizierungsreihe.  

Die Teilnahme an allen Modulen wird erwünscht und ist kostenfrei. Rückfragen und Anmeldungen bis zum 20. Dezember 2023 bitte per E-Mail an: d.sprenger@kreis-olpe.org.

Termine:

  • 12. Januar 2024, 9 bis 16 Uhr, Kreishaus Olpe;
  • 21. Februar 2024, 17 bis 19 Uhr, Videokonferenz via Zoom;
  • 15. März 2024, 9 bis 16 Uhr, Kreishaus Olpe;
  • 24. April 2024, 17 bi 19 Uhr, Videokonferenz via Zoom;
  • 07. Juni 2024, 9 bis 16 Uhr, Kreishaus Olpe.

 

Presseinformation 188/2023 vom 11.12.2023

Internationale Kooperation: Medizinstudentin aus Rotterdam lernt Hausarztalltag in Attendorn kennen

Seit dem 13.11.2023 kann sich Attendorn und insbesondere die Fachübergreifende Gemeinschaftspraxis Dres. med. Rustemeyer & Falke über tatkräftige Unterstützung aus Rotterdam freuen: Die 24-jährige Merel Robbers, Studentin des Erasmus Medical Center in Rotterdam, erhält für sechs Wochen Einblick in die Hausarztmedizin im Kreis Olpe – ermöglicht durch ein Kooperationsprojekt zwischen der Universität Siegen und dem Kreis Olpe mit seiner „Ärztekümmerin“ Christina Röcher (Servicestelle für Ärztinnen und Ärzte im Kreis Olpe). Auch die Hansestadt Attendorn ist Projektpartnerin und finanziert den Aufenthalt von Merel Robbers größtenteils. Mitarbeiterin Julia Luke war hierbei organisatorisch mitverantwortlich.

Professor Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie im Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen und Projektleiter, schildert den Erfolg des Projekts: „Seit vielen Jahren lässt das renommierte Erasmus Medical Center in Rotterdam in den klinischen Fächern – insbesondere in der Gynäkologie, Pädiatrie und Neurochirurgie – einen Teil seiner Studierenden in Siegen im Praktischen Jahr ausbilden.“

Im vergangenen Jahr hatten sich die Ausbildungs-Verantwortlichen Dr. Sander Koning und Dr. Daphne van Dongen auch Praxen im Kreis Olpe angesehen. Seitdem ist Merel Robbers bereits die dritte Studierende, die für ihren Ausbildungsblock Hausarztmedizin in die Region gekommen ist.

Prof. Braun: „Dies war nur möglich, weil der Kreis Olpe hier tatkräftig unterstützte und nicht nur für die Unterkunft und die Mobilität per Deutschlandticket sorgte, sondern auch mit viel Engagement den Studierenden unsere schöne Region präsentiert.“ Das Projekt kann dazu führen, dass die top ausgebildeten niederländischen Studierenden tatsächlich eine ärztliche Tätigkeit in der Region aufnehmen: Eine junge Medizinerin wird im kommenden Jahr als Assistenzärztin in der Neurochirurgie des Jung-Stilling-Krankenhauses ihre Facharztausbildung beginnen.

 

Presseinformation 187/2023 vom 8.12.2023

Süße Nikolaus-Überraschung für wohnungslose Menschen

Im Advent schmücken viele Menschen ihr Zuhause und schaffen eine behagliche vorweihnachtliche Atmosphäre. All das vermittelt, während draußen der Winter Einzug hält, auch ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit. Wohnungslosen ist eine derartige Stimmung verwehrt – wie viele andere wichtige Funktionen, die die „eigenen vier Wände“ bieten. Auch deshalb wird Obdachlosigkeit nach Hunger oft als die schlimmste Form von Armut beschrieben.

Auch im Kreis Olpe ist die Zahl der wohnungslosen Menschen in jüngerer Vergangenheit gestiegen, derzeit sind rund 80 betroffene Menschen bekannt. Zumeist finden Sie in kommunalen Unterkünften zwar das vielzitierte Dach über dem Kopf, ein richtiges Zuhause aber ist etwas ganz anderes.  

Am Nikolaustag bekamen die im Kreis Olpe von Obdachlosigkeit betroffenen Menschen eine materielle und zugleich ideelle Aufmerksamkeit überreicht. Denn auf Initiative des Projekts „Endlich ein Zuhause“, das vom Fachdienst Pädagogische Jugendhilfen/Soziale Dienste des Kreises Olpe koordiniert wird, waren im Vorfeld „Nikolaus-Tüten“ mit süßen Leckereien befüllt worden.

Diese Tüten brachten Britta Schurig von der Wohnungslosenhilfe des Kreises Olpe sowie Zoe Zarmutek und Viktoria Joppich von der Gesellschaft Alternative Lebensräume Siegen (ALF) in die Unterkünfte für obdachlose Menschen der sieben kreisangehörigen Städte und Gemeinden. ALF und das Katholischen Jugendwerk Förderband Olpe sind Kooperationspartner im Projekt „Endlich ein Zuhause“.

Britta Schurig dankt allen Beteiligten, die diese willkommene Nikolaus-Überraschung unterstützt haben - insbesondere dem Unternehmen Dornseifers Frischemarkt. Mit dieser Hilfe habe man jenen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ein wichtiges Gefühl des Miteinanders in der Vorweihnachtszeit bescheren können.

Wer das Projekt „Endlich ein Zuhause“ unterstützen möchte, kann dies am Mittwoch, 13. Dezember 2023, auf dem Attendorner Weihnachtsmarkt tun, denn an diesem Tag bieten die Projektbeteiligten in einem der beiden Ehrenamts-Hütten auf dem „Alter Markt“ von 15 bis 20 Uhr Muffins sowie Kinderpunsch an.

 

Presseinformation 186/2023 vom 01.12.2023

Diese Kurse starten in der VHS des Kreises Olpe im Dezember und Januar

Die Volkshochschule (VHS) des Kreises Olpe ist weiterhin von dem Cyberangriff betroffen. Internet und Kursverwaltungsprogramm stehen zurzeit nicht zur Verfügung. Die Homepage ist nicht erreichbar und

Anmeldungen sind im Moment nicht möglich. Die telefonische Erreichbarkeit unter (02761) 9420-3000 sowie den bekannten Durchwahlnummern konnte zwischenzeitlich aber wiederhergestellt werden,

Alle laufenden Kurse können, wie gewohnt, besucht werden. Darüber hinaus werden folgende Kurse im Dezember und Januar starten:

  • 232-207096 Zusammen gestalten im Advent, 02.12.2023, WBZ Olpe
  • 232-305137 Italien liegt in Ottfingen 04.12.2023, Wenden-Ottfingen
  • 232-501101 Tipps und Tricks in Excel - 14.12.023, Attendorn
  • 232-210046 Airbrush III - 16.12.2023, WBZ Olpe
  • 232-501075 Excel an drei Abenden für Anfänger - 11.01.2023, Lennestadt
  • 232-100047 Leben und Denken des Karl Jaspers - 11.01.2024, Wenden-Ottfingen
  • 232-207066 Acryl - Immer wieder samstags IV - 13.01.2024, WBZ Olpe
  • 232-305126 Italienisch Kochen - 15.01.2024, BKO
  • 232-210056 Airbrush IV - 20.01.2024, WBZ Olpe
  • 232-207086 Acrylmalerei - intensiv - 23.01.2024, WBZ Olpe
  • 232-505023 Motorsägenschulung - Erweiterungskurs, 27.01.2024, Finnentrop
  • 232-100126 vhs.Integration - Flucht und Trauma - 31.01.2024, WBZ Olpe

Wer zu einem in der Liste aufgeführten Kurse angemeldet ist, kann gerne zum ersten Sitzungstermin erscheinen. Vorherige Anmeldungen sind momentan nicht möglich. Onlinekurse können momentan nicht durchgeführt werden. Das Team der VHS des Kreises Olpe bittet um Verständnis und dankt für selbiges im Voraus.

 

Presseinformation 185/2023 vom 30.11.2023

Die Auszubildenden der Kreisverwaltung Olpe sagen Nein zu Gewalt an Frauen

Anlässlich der landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen haben die Auszubildenden des Kreises Olpe am 22. November 2023 mit einer selbst organisierten Veranstaltung ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt.

„In der Kantine des Kreishauses haben wir, zum Teil auf Vorbestellung, frische Waffeln gebacken und diese in der Mittagspause gegen eine Spende für den Verein ,Frauen helfen Frauen e.V.‘ herausgegeben“, erklärt Sina Struck, Mitglied der Jugendauszubildendenvertretung, die gelungene Aktion.

„Der Andrang war groß, und die Kolleginnen und Kollegen haben großzügig gespendet“, freut sich auch Sabine Nosiadek, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Olpe. „Fantastisch, dass sich unsere Auszubildenden für das sensible Thema interessieren und sich auf diese Weise engagiert haben“, bedankt sie sich bei den Auszubildenden, die einen  Betrag von gut 650,00 Euro eingenommen haben. Dieser wird von den Azubis nun an den Verein „Frauen helfen Frauen e.V.“ in Olpe gespendet.

 

Presseinformation 184/2023 vom 29.11.2023

Kreis Olpe verlängert Meldefrist für die Sportlerehrung 2023

Die Sportlerehrung des Kreises Olpe soll selbstverständlich auch für das Jahr 2023 stattfinden. Da der Cyber-Angriff auf den IT-Dienstleister die Erreichbarkeit der Kreisverwaltung nach wie vor sehr einschränkt, sind die Meldungen für die traditionsreiche und beliebte Ehrung über die üblichen Wege und Kanäle zurzeit nicht möglich.

Dankenswerterweise springt diesbezüglich der Kreissportbund Olpe ein, der die Meldungen für die Kreissportlerehrung entgegennimmt.

Gleichwohl verlängert der Kreis Olpe nun die Meldefrist, die normalerweise am 30. November 2023 enden würde. Nun können Meldungen bis zum 15. Dezember 2023 eingereicht werden. Erfolge, die im Dezember erzielt werden und entsprechend der Richtlinien eine Ehrung des Kreises Olpe ermöglichen, können bis zum 5. Januar 2024 gemeldet werden.

Vorschläge für die Sportlerehrung sind möglich per E-Mail an info@ksb-olpe.org oder postalisch an Kreissportbund Olpe, Bahnhofstraße 15, 57462 Olpe. 

Auf der Homepage des Kreissportbunds Olpe sind auch die Kriterien für die Sportlerehrung des Kreises Olpe sowie die entsprechenden Formulare abzurufen: https://www.ksb-olpe.org/kreissportlerehrung-2023.html

 

Presseinformation Nr. 183/2023 vom 28.11.2023

Kreis Olpe begrüßt neue Grundschullehrerinnen und pädagogische Fachkräfte  

Grundsteine fürs Leben legen und Chancen für alle Kinder schaffen: Bei dieser wichtigen Aufgabe haben Lehrerinnen, Lehrer, Sozialpädagoginnen und -pädagogen eine Schlüsselrolle. 13 dieser heiß begehrten Fachkräfte begrüßt der Kreis Olpe nun in seinen Grundschulen. Sie haben vor Kurzem ihren Dienst angetreten oder werden das in Kürze tun. 

Jetzt wurden sie im Kreishaus von Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum und Schulamtsdirektorin Britta Halbe offiziell empfangen. Auch drei Vertreterinnen des Personalrats für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen im Schulamtsbezirk begrüßten die neuen Kolleginnen.   

Schulamtsdirektorin Britta Halbe lud die neuen Fachkräfte ein, sich starke Netzwerke aufzubauen und bei schwierigen Entscheidungen Unterstützung zu suchen. Die pädagogische Tätigkeit könne nicht von Einzelkämpfern bewältigt werden und sei enorm herausfordernd. Sie habe aber auch viele sehr schöne Seiten: „Sie stoßen gute Entwicklungen und erfolgreiche Bildungskarrieren an und vermitteln grundlegende demokratische Werte. Mit Ihrer Arbeit können Sie sehr viel bewirken.“  

 

Presseinformation 182/2023 vom 27.11.2023

Förderzusage: 14 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Kreis Olpe

Gute Nachricht für den Kreis Olpe: Der Bund stellt erneut Fördermittel in vorläufiger Höhe von rund 14 Millionen Euro für den Glasfaserausbau in Aussicht. Landrat Theo Melcher freut sich über die Förderzusage aus Berlin, die heute (27. November) im Kreishaus eintraf: „Mit den zusätzlichen Fördermitteln können wir nun auch die letzten Adressen im Kreis Olpe mit Glasfaseranschlüssen versorgen, in denen die Netzbetreiber in den kommenden Jahren nicht selbst aktiv werden.“

Grundlage der Förderzusage ist die Gigabit-Richtlinie 2.0 des Bundes. Danach fördert der Bund den Breitbandausbau in Gebieten, in denen das vorhandene Netz den Teilnehmern nicht mindestens 500 Mbit/s im Download bzw. 200 Mbit/s symmetrisch zuverlässig zur Verfügung stellen kann oder in denen ein solches Netz von den Telekommunikationsunternehmen in den nächsten drei Jahren nicht eigenwirtschaftlich errichtet wird.

Nach Branchendialogen und einem Markterkundungsverfahren wurden in enger Abstimmung mit den sieben kreisangehörigen Städten und Kommunen rund 3.100 Adressen im Kreisgebiet identifiziert, die nun auf einen geförderten Glasfaseranschluss in den nächsten Jahren hoffen können.

Bevor es an den Ausbau gehen kann, warten noch einige Formalitäten auf den Kreis. Die Bundesförderung deckt 50 Prozent der kalkulierten Gesamtkosten ab. Daher muss zunächst noch eine Zuwendung des Landes Nordrhein-Westfalen über rund 8,6 Millionen Euro beantragt werden. Die Städte und Gemeinden im Kreis Olpe wollen insgesamt rund 5,7 Millionen als Eigenanteil aufbringen. Außerdem ist ein europaweites Vergabeverfahren durchzuführen, um geeignete Netzbetreiber für den Ausbau zu finden. Dies alles wird einige Monate beanspruchen.

Der Breitbandausbau im Kreis Olpe wird mit Fördermitteln des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kommunen im Kreis Olpe finanziert. Die kreiseigene Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen unterstützt und berät den Kreis Olpe bei den Förderverfahren.

 

Presseinformation 181/2023 vom 27.11.2023

Gallenbergschule ist nun „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Als erste Grundschule im Kreis Olpe ist die Katholische Bekenntnisgrundschule Auf dem Gallenberg in Olpe als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet worden. Die feierliche Titelübergabe fand in der vergangenen Woche im Forum der Gallenbergschule statt.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein Projekt des Vereins Aktion Courage e.V. Der Verein wurde 1992 von Bürgerinitiativen, Menschenrechtsgruppen, Vereinen und Einzelpersonen als eine Antwort auf den gewalttätigen Rassismus gegründet, der sich seinerzeit in Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock Bahn gebrochen hatte. Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Olpe ist die Regionalkoordination des bundesweiten Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" für den Kreis Olpe und ist zertifiziert, den gleichlautenden Titel zu vergeben.

Voraussetzung für die Aufnahme in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist, dass mindestens 70 Prozent der Schulmitglieder (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Hausmeisterinnen und -meister) in einer geheimen Abstimmung erklären: „Ich werde mich aktiv gegen Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, einsetzen.“ Sie versprechen damit einhergehend: Wenn es zu Gewalt und Diskriminierungen an ihrer Schule kommt, dann werden sie nicht wegschauen und schulterzuckend vorbeigehen, sondern sich aktiv mit der Situation auseinandersetzen.

In der Gallenbergschule in Olpe haben aber nicht die geforderten 70 Prozent, sondern stolze 97 Prozent der Schulmitglieder dafür votiert, eine Schule ohne Rassismus sein zu wollen. In verschiedenen Projekten ist Rassismus, Intoleranz und Ausgrenzung bereits thematisiert worden, soll aber fortwährend ein wichtiger Baustein der pädagogischen Arbeit sein.

„Ich bin mächtig stolz“, erklärte vor diesem Hintergrund Peter Weber im Rahmen der Titelübergabe. Der Bürgermeister der Kreisstadt Olpe freut sich, dass neben der Sekundarschule Olpe/Drolshagen und dem Städtischen Gymnasium Olpe nun auch eine Grundschule im Stadtgebiet bereit sei, sich diesem wichtigen Thema aktiv anzunehmen.

Schulamtsdirektorin Britta Halbe von der Schulaufsicht des Kreises Olpe gratulierte ebenfalls. „Die Gallenbergschule ist ein ganz dickes Buch mit lauter vollen Seiten“, lobte sie die vielen Aktivitäten der Olper Grundschule. „Ich wünsche der Schule, dass sie ein magischer Ort wird mit gelebtem Respekt füreinander“, so Britta Halbe.

Zu dem Konzept „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gehört, dass sich die Schülerinnen und Schüler einen Paten bzw. eine Patin erwählen. Die Wahl der Gallenbergschülerinnen und -schüler fiel auf Moderatorin und Journalistin Anne Willmes. „Ich freue mich sehr, dass ihr mich zur Patentante gemacht habt“, betonte sie und appellierte an die jungen Schülerinnen und Schüler: „Bleibt neugierig, mutig, zeigt Courage und gebt die Hoffnung nicht auf.“

 

Presseinformation 180/2023 vom 23.11.2023

MINT-Tag im Kreis Olpe faszinierte mehr als 200 Schülerinnen und Schüler

Rege Betriebsamkeit herrschte kürzlich in der Mensa der Bigge-Lenne-Gesamtschule in Finnentrop.

Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler von insgesamt acht weiterführenden Schulen beteiligten sich am MINT-Tag im Kreis Olpe und erlebten Schule mal ganz anders.

Entweder leiteten sie zusammen mit ihren Lehrkräften Workshops oder nahmen selbst an solchen teil. Und die hatten es in sich: Insgesamt gab es 13 attraktive Angebote aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Themen waren unter anderem Experimente mit Asseln, Bau eines Insektenhotels, Programmieren von Robotern, Bionic und ein „Escape Room“ zum Thema Klimawandel.

Auch die Meteorologie, 3D-Druck, Kryptologie, der Bau einer Windkraftanlage und Experimente zum Thema „Unser Körper“ standen auf dem Programm. Besonders fasziniert waren die Kinder, als sie ein echtes Schweineauge sezieren durften.

Gleichzeitig fand in der Sporthalle die Vorbereitung auf einen Drohnen-Wettbewerb statt. Insgesamt neun Teams übten für den ersten Teil des Wettbewerbs die Steuerung einer Drohne durch einen Parcours und programmierten sie für den zweiten Teil mit Hilfe einer App. In der Pause des MINT-Tages traten die Teams gegeneinander an. In einem knappen Rennen setze sich das Team vom Städtischen Gymnasium Lennestadt durch. Auf Rang 2 landete das Team der Gesamtschule Wenden und auf dem dritten Platz das St.-Ursula-Gymnasium Attendorn.

Am Ende des Tages zeigten sich alle Beteiligten rundum zufrieden. So macht Unterricht Spaß, waren sich sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler einig.

Organisiert wurde der Tag vom MINT-Netzwerk der weiterführenden Schulen unter Federführung des Regionalen Bildungsbüros des Kreises Olpe.

In diesem Netzwerk treffen sich in regelmäßigen Abständen die Lehrkräfte zum Austausch, informieren sich über die Angebote im MINT-Bereich und bilden sich in kleinen Workshops weiter fort. Finanziell unterstützt wurde der MINT-Tag vom Förderverein MINT-Bildung im Kreis Olpe e.V..

 

Presseinformation Nr. 179/2023 vom 23.11.2023

Studienpreis des Kreises Olpe für Dr. Laura Pütz und Carolin Meier

Zwei erfolgreiche Absolventinnen der Universität Siegen hat Landrat Theo Melcher kürzlich mit dem Studienpreis des Kreises Olpe ausgezeichnet: Dr. Laura Pütz und Carolin Meier, die beide im Kreis Olpe aufgewachsen sind, erhielten für ihre herausragenden Abschlussarbeiten jeweils eine Prämie von 1.000 Euro.

Dr. Laura Pütz hat für ihre Promotion im Studienfach Betriebswirtschaftslehre die Erfolgsfaktoren von Familienunternehmen erforscht und damit ein Thema beleuchtet, das für den Kreis Olpe besonders interessant und relevant ist. Für ihre Arbeit erhielt sie die Bestnote summa cum laude.

Carolin Meier erhielt den Preis für ihre Masterarbeit zum Abschluss ihres Lehramtsstudiums in Mathematik und Physik. Darin hatte sie neue Unterrichtsideen zum Thema Optik erarbeitet. Kinder und Jugendliche sollen dadurch Freude an naturwissenschaftlichen Themen finden. Meier konnte wegen eines Auslandsaufenthalts nicht persönlich an der Preisverleihung teilnehmen.

Landrat Theo Melcher beglückwünschte beide Preisträgerinnen bei der von der Universität organisierten Verleihungsfeier. Er betonte die hervorragenden Karrierechancen, die die heimische Region den Nachwuchskräften bietet: „Hier gibt es attraktive Arbeitgeber und man kann in einer der schönsten Regionen Deutschlands leben“, warb der Landrat für den Kreis Olpe und ganz Südwestfalen.

Der Kreis Olpe kooperiert seit vielen Jahren eng mit der Universität Siegen, um den Kontakt zu wissenschaftlichen Nachwuchskräften aus der Region zu fördern. Der Studienpreis für herausragende Abschlussarbeiten wird jährlich vergeben und ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert.

 

Presseinformation Nr. 178/2023 vom 23.11.2023

Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen:

orange Bänke in fast allen Städten und Gemeinden des Kreises Olpe

Anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – jedes Jahr am 25. November – werden in ganz Deutschland Gebäude orange angestrahlt oder andere Zeichen in Orange gesetzt. Die Vereinten Nationen haben die Farbe Orange als Signalfarbe gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ausgewählt.

Im Kreis Olpe setzen orange Sitzbänke leuchtende Zeichen dafür, dass es im Kreis Olpe keinen Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen gibt. Die ersten drei Bänke wurden im vergangenen Jahr aufgestellt: zwei am Biggerandweg und eine an der Bushaltestelle vor dem Kreishaus.

In diesem Jahr haben sich fünf weitere Städte und Gemeinden der Aktion angeschlossen und orange Bänke aufgestellt. Sie stehen an zentralen Punkten: in Drolshagen im Stadtpark, in Finnentrop im Lennepark, in Kirchhundem vor dem Rathaus, in Lennestadt auf dem Marktplatz in Altenhundem und in Wenden im Wendebachtal.

Angestoßen wurde die Aktion durch den inneren Kreis des Netzwerks gegen häusliche Gewalt – bestehend aus der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises sowie Vertretungen der Polizei, des Frauenhauses und der Frauenberatungsstelle. Die Gleichstellungsbeauftragten der beteiligten Kommunen unterstützen das Projekt ebenfalls.

Die orangen Bänke sollen ein deutlich sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen und auf Hilfsangebote aufmerksam machen. Dazu trägt jede Bank Plaketten mit den Kontaktinformationen wichtiger Anlaufstellen.

In Notfällen hilft die Polizei unter der Notrufnummer 110. Rund um die Uhr ist auch das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter Tel. 116016 erreichbar. Im Kreis Olpe ist der Verein „Frauen helfen Frauen“ die Anlaufstelle für von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen, Tel.: (02761) 1722.

 

Presseinformation 177/2023 vom 22.11.2023

Kreiswerke Olpe möchten vier Straßenbaumaßnahmen vergeben

Die Kreiswerke Olpe planen, im Jahr 2024 folgende vier Straßenbaumaßnahmen im Kreis Olpe durchzuführen:

  • Kreisstraße 7: grundhafte Erneuerung zwischen Attendorn-Wörde (L 880) und Lennestadt-Grevenbrück (B 55); Vergabenummer: X-IBS-2023-0001;
  • Kreisstraße 1: grundhafte Erneuerung zwischen Kreisgrenze bei Wenden-Römershagen bis zur Einmündung Landesstraße 512; Vergabenummer: X-IBS-2023-0002;
  • Kreisstraße 1: grundhafte Erneuerung zwischen Ottfingen und Wenden; Vergabenummer: X-IBS-2023-0003
  • Kreisstraße 1: Deckenbau in der Ortsdurchfahrt Wenden-Elben; Vergabenummer: X-IBS-2023-0004

Die jeweiligen Ausschreibungen können ab sofort auf der Vergabeplattform des Deutschen Ausschreibungsblattes unter www.deutsches-ausschreibungsblatt.de eingesehen und heruntergeladen werden. Bei der Suche helfen die oben genannten Vergabenummern.

Bei Rückfragen steht Marcus Beier von den Kreiswerken Olpe zur Verfügung, Tel. (02761) 81-697.

 

Presseinformation 176/2023 vom 22.11.2023

„Kunst ist auch heilsam“: Ausstellung im Rathaus Wenden

Das Bündnis gegen Depressionen Olpe-Siegen-Wittgenstein weist darauf hin, dass die Ausstellung „Kunst ist auch heilsam“ im Rathaus in Wenden noch bis zum Jahresende zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen ist.

Die Ausstellung wurde kürzlich im Rahmen einer Feierstunde, die mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen ermöglicht wurde, eröffnet. Zu sehen sind Bilder und Fotos, die in der Kunst- und Ergotherapie in den GFO-Kliniken Südwestfalen und der Tagesstätte Centro des Caritasverbandes für den Kreis Olpe entstanden sind. Auch eine Bewohnerin des Hauses Elisabeth in Rothemühle stellt Bilder aus.

Die GFO-Kliniken Südwestfalen und die Tagesstätte Centro bieten Menschen, die von einer Depression oder anderen psychischen Erkrankungen betroffen sind, Kunsttherapie als einen Baustein für die Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit an. Die Kunsttherapeutin Christine Bongard informierte bei der Eröffnungsfeier darüber, welchen Beitrag kunsttherapeutische Angebote für die Patientinnen und Patienten leisten können. Vor allem die Entfaltung des eigenen schöpferischen Potenzials könne im Umgang mit Krisen und Krankheit hilfreich sein. Es könne sichtbar werden, wofür es keine Worte gibt.

Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung von Bernward und Christoph Koch umrahmt. Mit ihren einfühlsam ausgewählten Stücken unterstrich die Musik die Intention der Ausstellung im Rahmen der MUT-MACH-WOCHEN 2023.

Alle Beteiligten möchten Menschen, die von einer Depression oder anderen Erkrankungen der Seele betroffen sind, Mut machen, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Ansprechpersonen für eine Vermittlung ins Hilfesystem sind u.a. Hausärztinnen und Hausärzte und der sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Olpe, Tel.: 02761-81433. Die Mitarbeitenden des Krisencafés der psychiatrischen Abteilung der GFO-Kliniken Südwestfalen in Olpe, Tel.: 02761-852744, und Lennestadt, Tel.: 02723-606-6405, sind in akuten Krisen ansprechbar.

 

Presseinformation 175/2023 vom 17.11.2023

Wichtige Hinweise für die Kfz-Zulassung im Oberbergischen Kreis / Ohne Terminreservierung über die Website des Kreises Olpe geht nichts

Seit Donnerstag, 16. November 2023, sind dringende Kfz-Zulassungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende aus dem Kreis Olpe möglich.

Die beiden Kfz-Zulassungsstellen des Kreises Olpe in Olpe und Lennestadt müssen infolge des Hacker-Angriffs auf den Dienstleister Südwestfalen-IT weiterhin geschlossen bleiben. Daher ist der Kreis Olpe sehr dankbar, dass der Oberbergische Kreis auf dem Wege der Amtshilfe seine Zulassungsstellen in Waldbröl und Hückeswagen für Dienstleistungen des Kreises Olpe bereitstellt.

Die ersten Erfahrungen machen notwendig, nochmal eindringlich auf wichtige Verfahrensschritte hinzuweisen. Sämtliche Informationen in dieser besonderen Lage sind auf der temporären Notfall-Homepage des Kreises Olpe aufgelistet: https://notfallseite.sit.nrw/kreisolpe

Besonders herauszustellen ist:

  • Terminbuchungen auf der Homepage des Oberbergischen Kreises sind ausnahmslos für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus dem Oberbergischen Kreis vorgesehen.
  • In den Zulassungsstellen werden keine Termine vergeben, auch nicht am Telefon.
  • Für Kfz-Zulassungen von Privatpersonen ist die Nebenstelle in 51545 Waldbröl, Gerdesstraße 5, vorgesehen.
  • Für Gewerbetreibende (Autohäuser, Zulassungsdienste, Firmen) steht die Nebenstelle in 42499 Hückeswagen, Alte Ladestraße 1, zur Verfügung.
  • Bei allen Zulassungen im Oberbergischen Kreis wird ausschließlich ein GM-Kennzeichen zugeteilt. An dieser gesetzlich vorgeschriebenen Regelung kann nichts geändert werden - auch nicht mit Anrufen, Beschwerden oder Kommentaren in den Zulassungsstellen.

 

Presseinformation 174/2023 vom 15.11.2023

Kreis Olpe und Oberbergischer Kreis vereinbaren Notfall-Lösung:

Am 16. November startet die Kfz-Zulassung für Bürger und Unternehmen aus dem Kreis Olpe / Online-Terminreservierung zwingend

Die gute Nachricht voran: Ab dem morgigen Donnerstag (16. November 2023) sind dringende Kfz-Zulassungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus dem Kreis Olpe wieder möglich.

Allerdings stehen für die Dienstleistungen die beiden Kfz-Zulassungsstellen des Kreises Olpe in Olpe und Lennestadt nach wie vor nicht zur Verfügung. Sie müssen infolge des Hacker-Angriffs auf den Dienstleister Südwestfalen-IT weiterhin geschlossen bleiben.

Die Kfz-Zulassungen sind auf dem Wege der Amtshilfe im Oberbergischen Kreis möglich. Klaus Grootens und Philipp Scharfenbaum, die Kreisdirektoren des Oberbergischen Kreises und des Kreises Olpe, verständigten sich darauf, einen entsprechenden Kooperationsvertrag zu unterzeichnen.

„Uns ist wichtig, dass wir wieder handlungsfähig werden und diesen Notfall-Service für unsere Bürger und Gewerbetreibenden anbieten können“, freut sich Kreisdirektor Philipp Scharfenbaum. Dies untermauert Landrat Theo Melcher und ergänzt: „Ich bin dem Oberbergischen Kreis sehr dankbar für diese bemerkenswerte, alles andere als selbstverständliche und wichtige Hilfe.“  Klaus Grootens, Kreisdirektor des Oberbergischen Kreises, erklärt: „Wir handeln aus Solidarität gegenüber unserem Nachbarkreis, dessen Verwaltung durch einen Cyber-Angriff weitestgehend digital lahmgelegt wurde. Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen aus Olpe auch in diesem Bereich solange zu unterstützen, wie es die Lage erfordert."

Wo und für wen ist die Kfz-Zulassung möglich?

Für die Kfz-Zulassungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus dem Kreis Olpe stellt der Oberbergische Kreis Räumlichkeiten und IT-Equipment seiner Kfz-Zulassungsstellen

in Waldbröl und Hückeswagen zur Verfügung. Der Kreis Olpe entsendet sein komplettes Zulassungsteam dorthin.

Es gilt folgende Regelung:

  • Für Privatpersonen ist die Nebenstelle in 51545 Waldbröl, Gerdesstraße 5, vorgesehen.
  • Für Gewerbetreibende (Autohäuser, Zulassungsdienste, Firmen) steht die Nebenstelle in 42499 Hückeswagen, Alte Ladestraße 1, zur Verfügung.
  • Es ist zwingend eine Online-Terminbuchung über diesen Link https://tempus-termine.com/termine/index.php?anlagennr=105&anlagentoken=JqpTHau2 notwendig. In den Zulassungsstellen werden keine Termine vergeben, auch nicht am Telefon.

Wichtig zu wissen:

  • Die besonderen Umstände und gesetzlichen Regelungen erfordern, dass bei allen Zulassungen ausschließlich ein GM-Kennzeichen zugeteilt wird.
  • Es kann ausschließlich mit EC-Karte gezahlt werden.
  • Auf der Homepage des Oberbergischen Kreises (Oberbergischer Kreis: Straßenverkehr (obk.de) ist aufgelistet, welche Unterlagen mitzubringen sind. Unternehmen sollten sich hier genau informieren, da unter anderem der vollständige Handelsregister-Auszug vorzulegen ist.

Was ist möglich?

Folgende Dienstleistungen werden angeboten:

  • Neuzulassung
  • Umschreibungen
  • Abmeldung/Außerbetriebsetzung
  • Kurzzeitkennzeichen
  • Ausfuhrkennzeichen
  • Re-Import/Kfz-Zulassung aus dem Ausland

Was ist nicht möglich?

Folgende Dienstleistungen können aktuell nicht durchgeführt werden:

  • Wiederzulassung auf denselben Halter
  • Umkennzeichnung wegen Kennzeichenverlust oder aus persönlichen Gründen
  • Vergabe/Löschung Saisonkennzeichen
  • Ersatzdokumente
  • Halterdatenänderung (Wohnort/Name)
  • Änderung der Technikdaten
  • Neusiegelung
  • Rotes Fahrzeugscheinheft
  • 07er-Kennzeichen

An die Bürgerinnen und Bürger ergeht der dringende Appell: Bitte bleiben Sie fair und buchen Sie täglich nur einen Termin. Wir bitten denjenigen den Vorrang zu geben, die dringend auf das Fahrzeug angewiesen sind.

Parallel wird zurzeit intensiv daran gearbeitet, das bewährte Zulassungsverfahren in Olpe und in Lennestadt wiederherzustellen.

 

Presseinformation 173/2023 vom 13.11.2023

Kreisverwaltung wieder telefonisch erreichbar

Von dem Cyber-Angriff auf Südwestfalen-IT (SIT) war auch die Telefonie der Kreisverwaltung Olpe betroffen. Nun aber ist die Telefonzentrale unter (02761) 81-0 wieder erreichbar, auch die bekannten Durchwahlnummern können genutzt werden. Eine Liste mit den wichtigsten Rufnummern ist auf www.kreis-olpe.de abrufbar.

Zusätzlich bleibt das Bürgertelefon eingerichtet – dort nehmen Kolleginnen und Kollegen Anliegen entgegen und leiten sie weiter: (02761) 827224 und (02761) 836564 (Mo.-Fr. 8-12 Uhr und Mo.-Do. 14-16 Uhr).

Da der E-Mail-Verkehr nach wie vor nicht möglich ist, sei noch auf die Fax-Möglichkeit hingewiesen: (02761) 834807. 

Auf der temporären Not-Homepage des Kreises Olpe wird fortlaufend aktualisiert, welche Dienstleistungen trotz des IT-Ausfalls wieder möglich sind. Sie ist über die gewohnte Adresse www.kreis-olpe.de erreichbar, von dort erfolgt eine Umleitung.  

 

Presseinformation Nr. 172/2023 vom 10.11.2023

Nach IT-Ausfall: Oberbergischer Kreis unterstützt Kreis Olpe im Bereich Elterngeld und Schwerbehindertenangelegenheiten

Nach dem Cyberangriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT sind weiterhin zahlreiche Kreise und Kommunen weitgehend offline, auch der Kreis Olpe. Es wird intensiv daran gearbeitet, die wichtigsten Services für die Bürgerinnen und Bürger wieder anbieten zu können.

Einen ersten Erfolg gibt es seit heute (10.11.) im Bereich Elterngeld und Schwerbehindertenangelegenheiten: Der Oberbergische Kreis hat sich bereiterklärt, dafür Arbeitsplätze in einer Außenstelle zur Verfügung zu stellen. Dort können vier Mitarbeitende aus dem Kreis Olpe ihrer Arbeit nachgehen. 

Seit dem IT-Ausfall konnten neue Anträge in diesen Bereichen lediglich entgegengenommen werden. Dank der Unterstützung des Oberbergischen Kreises ist jetzt auch eine weitere Bearbeitung möglich.

Der Kreis Olpe bedankt sich sehr herzlich bei den Nachbarn des Oberbergischen Kreises für die Unterstützung.    

 

Presseinformation Nr. 171/2023 vom 08.11.2023

Provisorische Website des Kreises Olpe freigeschaltet

Aufgrund des Cyberangriffs auf den IT-Dienstleister SIT ist die Kreisverwaltung Olpe weiterhin weitgehend offline. Eine Übersicht der derzeit verfügbaren Dienstleistungen steht auf der provisorischen Website des Kreises, die seit Kurzem online ist. Sie ist über die gewohnte Adresse www.kreis-olpe.de erreichbar; von dort erfolgt eine Umleitung.   

 

Presseinformation Nr. 170/2023 vom 07.11.2023

Zulassungs- und Führerscheinstelle noch geschlossen 

Der Kreis Olpe ist weiterhin von einem IT-Ausfall aufgrund des Cyberangriffs auf den Dienstleister Südwestfalen-IT betroffen.

Die meisten Anrufe, die derzeit über das Bürgertelefon eingehen, betreffen die Zulassungs- und die Führerscheinstelle. Diese sind derzeit geschlossen, da zentrale Anwendungen nicht zur Verfügung stehen. Das bedeutet auch, dass alle Termine ausfallen müssen. 

Die Kreisverwaltung arbeitet sehr intensiv daran, Zwischenlösungen anbieten zu können. Sobald diese zur Verfügung stehen, wird die Kreisverwaltung darüber informieren.

Wichtiger Hinweis zum Notruf 112

Der Kreis Olpe weist dringend darauf hin, dass der Notruf 112 für lebensbedrohliche Notfälle bestimmt und unbedingt für diese freizuhalten ist. Insbesondere ist es nicht möglich, über den Notruf allgemeine Anfragen an die Kreisverwaltung zu stellen oder mit einzelnen Ämtern verbunden zu werden.

Für den Kontakt ins Kreishaus bei dringenden Anliegen steht das Bürgertelefon zur Verfügung: Unter 02761 827224 und 02761 836564 (Mo.-Fr. 8 bis 12 Uhr sowie Mo.-Do. 14 bis 16 Uhr) nehmen Mitarbeitende die Anliegen auf und leiten sie weiter.

Die Ausländerbehörde ist in dringenden Fällen zu denselben Zeiten unter 0175 8045725 und 0151 59029670 erreichbar.

 

Presseinformation Nr. 169/2023 vom 06.11.2023

Digitale Infostunde für Unternehmen abgesagt

Die virtuelle Infostunde „Regional-Fördermittel für Unternehmen auf den Punkt gebracht!“ am Donnerstag, 9. November 2023, muss abgesagt werden. Aufgrund der Cyber-Attacke auf den kommunalen Dienstleister Südwestfalen-IT kann die Veranstaltung derzeit nicht stattfinden. Die Regionalagentur für die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe wird sie zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

 

Presseinfo Nr. 168/2023 vom 06.11.2023:

Trotz IT-Ausfalls: Auszahlungen der Kreisverwaltung gesichert. Hinweis zu Rechnungen
Die Kreisverwaltung Olpe ist weiterhin von den Auswirkungen des Cyberangriffs auf den Dienstleister Südwestfalen-IT betroffen und nur eingeschränkt erreichbar.

Für Zahlungsempfänger gibt es den wichtigen Hinweis: Alle regelmäßigen Auszahlungen sind gesichert und erfolgen wie gewohnt. Dies wurde mit äußerster Priorität bearbeitet.

Rechnungen an die Kreisverwaltung und an die Kreiswerke sollten derzeit auf dem Postweg eingereicht werden.  

Nach wie vor ist für dringende Angelegenheiten das Bürgertelefon erreichbar: 02761 827224 und 02761 836564, Mo.-Fr. von 8 bis 12 Uhr und Mo.-Do. von 14-16 Uhr.

Das Ausländeramt ist in dringenden Fällen zu denselben Zeiten unter 0175 8045725 und 0151 59029670 erreichbar.

 

Presseinfo Nr. 167/2023 vom 03.11.2023:

Trotz IT-Ausfalls: Kursangebot der Volkshochschule
Auch die Volkshochschule (VHS) des Kreises Olpe ist von dem Cyberangriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT betroffen. Die VHS ist derzeit per E-Mail und Telefon nicht erreichbar. Auch Anmeldungen zu Kursen sind momentan nicht möglich.

Dennoch bietet die VHS weiterhin Kurse und Veranstaltungen an: Alle laufenden Kurse können wie gewohnt weiter besucht werden. Lediglich Onlinekurse sind derzeit nicht möglich.

Darüber hinaus werden zahlreiche Kurse im November beginnen. Wer dazu bereits angemeldet ist, kann teilnehmen und einfach zum ersten Termin kommen:

  • Malerisches Wochenende, 4. November, WBZ Olpe
  • vhs.Medizin: Hilfe und Unterstützung bei Depressionen, 7. November, WBZ Olpe
  • Willkommen zum Herbstbrunch, 8. November, Kirchhundem
  • Italienisch am Abend A1, 9. November, Attendorn
  • Italienisch am Vormittag A2, 9. November, Attendorn
  • Resilienz – Deine innere Stärke, 11. November, WBZ Olpe
  • Vegetarische Mittelmeerküche – Teil 2, 13. November, WBZ Olpe
  • Steuererklärung – jeder kann das selber, 13. November, WBZ Olpe
  • Gesundheitstraining, 13. November, WBZ Olpe
  • Italienisch Kochen, 13. November, Attendorn
  • Excel an drei Abenden, 14. November, Attendorn
  • Genussvoll darmgesund, 16. November, WBZ Olpe
  • Ton ohne Ofen, 18. November, WBZ Olpe
  • Airbrush II, 18. November, WBZ Olpe
  • Schlaflos – was nun?!, 22. November, Drolshagen
  • Fit von Kopf bis Fuß, 22. November, WBZ Olpe
  • Bodyfit am Abend, 22. November, WBZ Olpe
  • Gesunder Rücken, 22. November, WBZ Olpe
  • Bodyfit am Nachmittag, 22. November, WBZ Olpe
  • vhs.Integration: mit Spaß engagiert bleiben, 22. November, WBZ Olpe
  • Herbstküche mit Pfiff, 23. November, Kirchhundem
  • Acryl – immer wieder samstags III, 25. November, WBZ Olpe

 

Presseinfo Nr. 166/2023 vom 03.11.2023:

Ausstellung „Kunst ist auch heilsam“ wird eröffnet
Das Bündnis gegen Depressionen Olpe-Siegen-Wittgenstein weist darauf hin, dass die Ausstellung „Kunst ist auch heilsam“ von Montag, 6. November, bis Freitag, 1. Dezember, im Rathaus Wenden gezeigt wird.

Gezeigt werden Werke aus der Kunsttherapie verschiedener Einrichtungen im Kreis Olpe.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Montag, 6. November, um 17 Uhr statt. Bernward Koch wird sie musikalisch begleiten. Die Ausstellung gehört zum Programm der diesjährigen Mut-mach-Wochen „Raus aus der Depression“. Sie konnte dank der Unterstützung der Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen geplant werden.

 

Presseinfo Nr. 165/2023 vom 03.11.2023:

Einladung zum Trialog
Der Gesprächskreis Olper Trialog findet diesen Monat am Mittwoch, 8. November, statt. Beginn ist um 17 Uhr im DRK-Mehrgenerationenhaus Olpe, Löherweg 9.

Zum Gesprächskreis sind alle eingeladen, die persönlich, als Angehörige oder beruflich mit psychischen Erkrankungen und seelischen Belastungen zu tun haben. Der Gesprächskreis ist für alle offen. Thema diesmal ist: innere Stärke.   

 

Presseinfo Nr. 164/2023 vom 03.11.2023:

Sportlerehrung des Kreises Olpe: Vorschläge nimmt nun der Kreissportbund Olpe entgegen
Die alljährliche Sportlerehrung des Kreises Olpe soll selbstverständlich auch für das Jahr 2022 stattfinden. Da der Cyber-Angriff auf den IT-Dienstleister die Erreichbarkeit der Kreisverwaltung zurzeit extrem einschränkt, sind die Meldungen für die traditionsreiche und beliebte Ehrung derzeit über die üblichen Wege und Kanäle nicht möglich.

Dankenswerterweise hilft der Kreissportbund Olpe, der ab sofort die Meldungen für die Kreissportlerehrung entgegennimmt. Vorschläge für die Sportlerehrung sind möglich per E-Mail an info@ksb-olpe.org oder postalisch an Kreissportbund Olpe, Bahnhofstraße 15, 57462 Olpe. 

 

Presseinfo Nr. 163/2023 vom 03.11.2023

Ausländeramt telefonisch erreichbar
Trotz des fortdauernden IT-Ausfalls nach dem Hackerangriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT ist die Kreisverwaltung Olpe für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar.

Zusätzlich zum Bürgertelefon, das in dringenden Angelegenheiten angerufen werden kann (02761 827224 und 02761 836564, Mo.-Fr. 8 bis 12 Uhr sowie Mo.-Do. 14 bis 16 Uhr), gibt es nun auch einen direkten Draht ins Ausländeramt: Unter 0175 8045725 und 0151 59029670 sind die Kolleginnen und Kollegen der Ausländerbehörde in dringenden Fällen zu erreichen – zu denselben Zeiten wie das allgemeine Bürgertelefon.

 

Presseinfo Nr. 162/2023 vom 31.10.2023

Schuleingangsuntersuchungen finden statt

Die Schuleingangsuntersuchungen im Gesundheitsamt des Kreises Olpe finden ab Donnerstag, 2. November, wie gewohnt statt. Eltern und Kinder, die einen Termin im November haben, können diesen ganz normal wahrnehmen. Das Gleiche gilt für bereits feststehende November-Termine für amtsärztliche Untersuchungen im Gesundheitsamt. Die Untersuchungen können trotz des fortdauernden IT-Ausfalls aufgrund des Cyberangriffs auf den Dienstleister Südwestfalen-IT durchgeführt werden.

 

Presseinfo Nr. 161/2023 vom 31.10.2023

Telefonische Erreichbarkeit der Kreisverwaltung Olpe für Bürgerinnen und Bürger

Die Kreisverwaltung Olpe ist von einem Hackerangriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT betroffen. Daher ist die Kreisverwaltung per E-Mail derzeit nicht und per Telefon nur sehr eingeschränkt erreichbar.

Für besonders dringende Angelegenheiten sind zwei Telefonnummern eingerichtet: 02761-827224 und 02761-836564.

Dort nehmen Kolleginnen und Kollegen die Anrufe entgegen und leiten die Anliegen an die Zuständigen weiter. Es ist den Kolleginnen und Kollegen am Bürgertelefon nicht möglich, direkt Auskunft zu individuellen Anliegen zu geben oder Anrufende weiterzuverbinden. Diese Nummern sind von montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr erreichbar – ausgenommen an Allerheiligen, Mittwoch, 1. November.